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Kriminalisierung von Pressearbeit? Hilf Basti vor Gericht!
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Basti ist Redakteur bei Perspektive Online und soll sich im September vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten.
Im Juli 2025 begleitete er als Journalist ein Protestcamp vor dem Auswärtigen Amt in Berlin, das sich mit der unrechtmäßig in Ungarn inhaftierten und hungerstreikenden Antifaschist:in Maja solidarisierte. Im Rahmen seiner journalistischen Arbeit dokumentierte er eine Protestaktion im Eingangsbereich des ZDF-Hauptstadtstudios – klar erkennbar als Journalist und mit seiner Kamera.
Später wurde er bei seiner Abreise vom Protestcamp in einer Seitenstraße des Auswärtigen Amts plötzlich von vier Polizisten gepackt, in ein Polizeiauto gezerrt und stundenlang durch die Stadt gefahren. Der Vorwurf: Hausfriedensbruch im ZDF-Gebäude. Das ZDF selbst erstattete gar keine Anzeige.
Ein Jahr später soll Basti nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, bei seiner Festnahme seine „Arme ruckartig zur Körpermitte geführt und gegen die Laufrichtung“ der Polizisten gestemmt zu haben. Dafür droht ihm eine Geldstrafe von rund 1.500 Euro.
Basti hält die Vorwürfe für völlig absurd. Für ihn geht es dabei nicht nur um das konkrete Verfahren, sondern auch um die Frage, unter welchen Bedingungen Journalist:innen politische Proteste dokumentieren können, ohne selbst zum Ziel polizeilicher Maßnahmen und strafrechtlicher Verfahren zu werden.
Als unabhängiges und nicht kommerzielles Medium verfügt Perspektive Online nur über begrenzte finanzielle Mittel. Das Verfahren verursacht zusätzliche Kosten – für juristische Unterstützung, die Vorbereitung der Verhandlung und die journalistische Begleitung des Falls.
Deshalb bitten wir um Unterstützung.
Mit eurer Spende helft ihr Basti dabei, sich gegen die Vorwürfe zu wehren und gleichzeitig unabhängigen Journalismus weiter möglich zu machen.
Jeder Beitrag hilft – vielen Dank für eure Solidarität und Unterstützung!

