- A

Hallo ihr Lieben,
dieser Text fällt mir alles andere als leicht. Ich war immer jemand, der versucht hat, alles alleine zu schaffen. Doch das Leben stellt einen manchmal vor Herausforderungen, die man nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen kann.
Vor drei Jahren wurde bei mir eine sehr seltene und hochaggressive Krebsart diagnostiziert: DSRCT ( Desmoplasrischer Klein und Rundzelltumor).
Dieser Krebs befällt lebenswichtige Organe – bei mir unter Anderem Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lunge und Lymphknoten.
Seitdem besteht mein Leben aus Kämpfen, Hoffen und immer wieder Rückschlägen. Heute stehe ich vor meinem dritten Rückfall.
Ich habe alles durchlaufen, was die Schulmedizin aktuell möglich macht:
Mehrere Operationen – insgesamt sechs an der Zahl – darunter eine 20-stündige HIPEC-Operation mit anschließender Intensivphase, Eingriffe an Leber und Milz sowie die Entfernung befallener Lymphknoten.
Dazu kamen zahlreiche Chemotherapien, die leider kein Ansprechen zeigten.
Einziger Lichtblick war zeitweise eine Hyperthermie-Behandlung, durch die ich kurzzeitig tumorfrei war. Doch auch dagegen ist der Tumor inzwischen resistent geworden.
Ich war zur Bestrahlung im Universitätsklinikum Heidelberg und zuletzt an der Universitätsmedizin Mainz, wo ich an einer Immuntherapie-Studie von BioNTech teilgenommen habe. Anfangs gab es Hoffnung – doch aufgrund der schlechten Befunde wurde die Studie beendet.
Der letzte ärztliche Befund war niederschmetternd:
Die schulmedizinischen Möglichkeiten stoßen an ihre Grenzen. Die bisherigen Therapien zeigen kaum noch Wirkung, und es wird immer schwieriger, den Tumor mit den verfügbaren Mitteln aufzuhalten.
Und trotzdem gebe ich nicht auf.
Meine letzte große Hoffnung liegt nun in einem neuen Therapiekonzept bei einem spezialisierten Arzt in München.
Diese Behandlung wird jedoch nicht von der Krankenkasse übernommen.
Die Kosten dafür sind enorm:
Allein die erste Behandlung liegt bei etwa 30.000 Euro – und das alle zwei Monate.
Hinzu kommen weitere Kosten für Reisen, Unterkunft und Versorgung, die ich ebenfalls selbst tragen muss.
Durch meine Krankheit kann ich nicht mehr arbeiten. Die Erwerbsminderungsrente reicht gerade für das Nötigste im Alltag – nicht für diese lebenswichtige Chance.
Deshalb gehe ich diesen Schritt und bitte euch um Hilfe.
Ich tue das nicht leichtfertig – sondern mit Demut und Hoffnung.
Jeder Beitrag, egal wie klein, bringt mich dieser Behandlung näher.
Und auch das Teilen meines Aufrufs kann einen riesigen Unterschied machen.
Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, meine Geschichte zu lesen.
Danke für jede Unterstützung, die mir Hoffnung schenkt und mir hilft, weiterzukämpfen.
Julian


