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Liebe Kölnerinnen und Kölner, liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
die Kölner Stadtverwaltung schafft vollendete Tatsachen und streicht in Nacht-und-Nebel-Aktionen hunderte dringend benötigte Parkplätze in den Wohnvierteln.
Was im Griechenmarktviertel mit dem plötzlichen Wegfall von fast 100 Stellplätzen begonnen hat, ist erst der Anfang. In der gesamten Innenstadt und weiteren Stadtteilen droht der Verlust von weit über 550 Parkplätzen. Wenn wir jetzt nicht handeln, droht dieses Vorgehen Schule zu machen und nacheinander alle Kölner Veedel zu treffen.
Die offizielle Begründung der Verwaltung lautet stets: Feuerwehr- und Rettungswege seien zu schmal. Doch wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und nachgemessen. Das Ergebnis macht fassungslos: Die Straßen sind breit genug. Große Müllfahrzeuge und Reisebusse kommen seit Jahren problemlos durch. Eine echte Test-Befahrung durch die Feuerwehr hat vor dem Kahlschlag überhaupt nicht stattgefunden.
Hier wird mit starren, falsch interpretierten Pauschalmaßen Politik auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger gemacht, ohne die Realität vor Ort zu prüfen.
Die Folgen treffen uns alle im Alltag – egal in welchem Veedel:
- Stundenlanger Suchverkehr, der zu mehr Lärm und massiven CO2-Emissionen führt.
- Pflegedienste, Handwerker und Lieferanten finden keine Haltemöglichkeiten mehr.
- Gehbehinderte und ältere Menschen verlieren ihre Mobilität direkt vor der Haustür.
Weil schlichtweg der Platz fehlt, sind viele Anwohnerinnen und Anwohner nun gezwungen, im absoluten Halteverbot zu parken. Die Quittung folgt prompt: Ein einziges Knöllchen kostet mittlerweile stolze 55 Euro. Dieses Geld ist im Crowdfunding für unsere gemeinsame Klage definitiv besser angelegt als beim Ordnungsamt! Mit einer Spende finanzieren wir echten Widerstand, statt nur die Stadtkasse zu füllen.
Sinnvolle Alternativen – wie das Versetzen von Parkzonen oder legales Teil-Parken auf dem Gehweg – werden konsequent ignoriert. Über 2.000 Menschen haben bereits unsere Petition unterschrieben.
Der Zuspruch aus ganz Köln zeigt: Das betrifft uns alle.
Da Appelle nicht ausreichen, gehen wir jetzt den nächsten Schritt: Wir ziehen vor Gericht.
Wir werden eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei beauftragen, um die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahmen prüfen zu lassen. Mit dieser Klage machen wir den Anfang. Wir zeigen, dass wir uns wehren können – und schaffen damit hoffentlich Rückenwind für alle anderen betroffenen Viertel in Köln.
Unser Ziel ist es, diese Fehlentscheidungen zu stoppen und die Parkplätze zurückzubekommen bzw. sinnvolle Alternativen zu schaffen, statt einfach nur Anwohnerparkplätze zu streichen.
Ein solcher Rechtsstreit ist mit erheblichen Kosten für Anwälte, Gutachten, Flyer und Gebühren verbunden. Das können wir als Anwohnergemeinschaft nicht alleine tragen. Dafür brauchen wir die Solidarität aller Kölnerinnen und Kölner.
Jeder Euro hilft. Jeder Beitrag fließt zu 100 % zweckgebunden in die Rechtsverfolgung. Wenn wir hier gewinnen, setzen wir ein Zeichen für die gesamte Stadt. Sollte wider Erwarten danach noch Geld übrig sein, werden wir das natürlich spenden!
Bitte unterstütze unsere Aktion mit einer Spende und teile diesen Link in Deinen Netzwerken, mit Deinen Nachbarn und in Kölner Gruppen.
Lass uns gemeinsam zeigen, dass wir Bürgerinnen und Bürger uns nicht alles gefallen lassen. Für ein lebenswertes, faires und erreichbares Köln!
Vielen Dank für Deine Unterstützung und Deinen Zusammenhalt,
Deine Kölner Nachbarschaftsinitiative
Nadine Krachten, Andreas Benez & Christof Preiß
PS: Du hast die Petition noch nicht unterschrieben? Dann gehts hier zur Petition - jede Stimme zählt: https://www.openpetition.de/petition/online/pruefung-alternative-zu-entfall-von-parkplaetzen-in-koelner-innenstadt


