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Kleine Samtpfote - viel zu großes Herz
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Hallo, mein Name ist Martina und ich möchte mit diesem Aufruf meiner lieben Freundin Laura und ihrem Seelenkater Moro helfen. Aufgrund immens hoher Kosten für Klinik, Tierarzt und Medikamente sind sämtlich Ersparnisse aufgebraucht. Moro ist einer der außergewöhnlichsten Samtpfoten und braucht Eure Hilfe. Am kommenden Dienstag wartet er auf seine 2. lebensrettende Op in einer Spezialklinik in Gießen.
Lest hier seine Geschichte:
Wie alles anfing
Letzten Sommer haben wir unseren kleinen Kater Moro in Griechenland gefunden. Er war ganz allein, ohne Mama und Geschwister, kaum älter als 4–5 Wochen. Er war so winzig, rief laut nach seiner Mutter und war sehr verängstigt. Für uns war es Liebe auf den ersten Blick. Zwei Wochen lang haben wir ihn vor Ort versorgt, bis klar war: Moro gehört zu uns. Wir haben alles darangesetzt, ihn zu retten und ihm ein liebevolles Zuhause zu schenken.
Die traurige Diagnose
Zurück in Deutschland wurde beim Tierarzt leider ein Herzgeräusch festgestellt und kurz drauf kam die traurige Diagnose: Double Chambered Right Ventricle (DCRV) – eine seltene, schwere und angeborene Herzfehlbildung. Trotz dieser Diagnose hatten wir ein wundervolles gemeinsames Jahr voller Lebensfreude, Kuscheleinheiten und ganz viel Liebe. Doch dann begann im Mai 2025 sich die Krankheit zu zeigen: mit Atemnot, Thoraxergüssen, Klinikaufenthalten und starken Medikamenten – ein ständiges Auf und Ab, emotional wie medizinisch.
Die erste OP
Moro ist ein Kämpfer. Und wir lieben ihn unendlich sehr, deshalb wollten wir alles versuchen, um ihm zu helfen - aus Liebe zu ihm und zu seinem tapferen, viel zu großen Herzen.
Im Juli bekam er in der Tierklinik Gießen eine kathetergestützte Herz-OP, minimalinvasiv, die die Fehlbildung im Herzen korrigieren sollte und sie war erfolgreich.
Moro hat die Dilatation der Engstelle gut überstanden und das Bangen, Mitfiebern und Daumen drücken hatte sich gelohnt. Er überstand alles tapfer und durfte nach einer Woche wieder mit nach Hause. Wir waren überglücklich und Moro auch.
Die Not-OP
Doch nur wenige Tage nach der ersten OP kam der nächste Schock: Durch seine Halskrause verletzte er sich schwer im Genitalbereich. Wegen seiner Herzerkrankung war er bis dahin nicht kastriert worden (er bekam stattdessen einen Hormon-Chip). Nun musste er notoperiert und kastriert werden. Wieder bangen, wieder Angst – doch auch diesmal überstand er die OP und erholte sich von beiden OPs gut.
Der Rückschlag
Im September der nächste Rückschlag: Moro fraß schlechter, weshalb wir sicherheitshalber in die Klinik nach Duisburg fuhren. Dort stellte man dann leider einen starken Thoraxerguss fest und dass sich die Engstelle durch Muskelkompensation zurückgebildet hatte. Für uns ein riesengroßer Schock voller Traurigkeit und Herzschmerz. Nun steht leider fest: Nur ein zweiter kathetergestützter Eingriff mit Stent-Implantation kann ihm noch helfen.
Die bevorstehende 2. OP
Am Montag, den 29.09., beginnen die Voruntersuchungen in Gießen. Am Dienstag, den 30.09., wird die OP stattfinden. Schweren Herzens wissen wir: Diese erneute minimalinvasive Herz-OP mit Stent ist Moros letzte Chance.
Die Operation ist mit Risiken verbunden und für uns keine leichte Entscheidung. Allein der Gedanke macht uns unendlich viel Angst, doch ohne diesen Eingriff gibt es für ihn keine Hoffnung mehr. Aus Liebe zu unserem kleinen Kämpfer haben wir uns daher entschieden, diesen Weg mit ihm zu gehen, an seiner Seite zu bleiben und gemeinsam um sein Leben zu kämpfen. Er ist noch so jung, dass wir hoffen, dass er es erneut gut überstehen wird.
Moro ist für uns ein unfassbar starker Kater und unser Sonnenschein. Wir glauben fest daran, dass er auch diese Hürde schafft. Jede Unterstützung hilft uns, ihm diese letzte Chance zu geben.




