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In einer Gemeinde im Kreis Freudenstadt hat eine ehrenamtliche Kastrationsaktion begonnen - deren Ausmaß war zu Beginn kaum absehbar.
Innerhalb weniger Tage zeigte sich: Die Zahl der Streunerkatzen ist erschreckend hoch - aktuell rund 30 Tiere. Viele davon sind bereits trächtig, manche selbst kaum älter als ein halbes Jahr. Und das ist erst der Anfang: Der Frühling hat gerade erst begonnen, die große Kitten-Welle kommt noch.
Das Ziel: Kastration bevor neues Leid entsteht
Ehrenamtlich engagierte kümmern sich mit Herzblut um jede einzelne dieser heimatlosen Samtpfoten. Sie bringen trächtige Katzen sicher unter, begleiten sie durch die Geburt und versorgen anschließend die Kitten - bis sie alt genug für die Vermittlung oder eine spätere Kastration sind.
Tierliebe Menschen handeln mit Herz - aber stoßen an ihre Grenzen - finanzielle und organisatorisch.
Warum ich das tue
Meine eigene Katze stammt aus dem Tierschutz - gefunden mit ihren Kitten in einer Scheune.
Als sie eines Tages verschwand, suchte ich 80 Tage lang nach ihr.
Dabei begegnete ich vielen Streunern, viel Leid - und großem Engagement im Tierschutz.
Doch gerade dieser Bereich fällt oft durchs Raster.
Für viele Bereiche gibt es Fördermittel - nur Tierschutz bleibt meist außen vor.
Und wenn es Unterstützung gibt, ist sie mit so viel Bürokratie verbunden, dass Ehrenamtliche sie kaum nutzen können. Denn ihre Zeit gehört den Tieren - nicht dem Papierkram!
Wofür Spenden benötigt werden:
- Kastration (aktuell rund 30 Katzen)
- Versorgung trächtiger Tiere
- Tierarztkosten, Medikamente, Futter
Jeder gespendete Euro fließt direkt in die Kastration, medizinische Versorgung und Betreuung der betroffenen Tiere.


