- K
- c
- K
4 inoperable Bandscheibenvorfälle inklusive Spondylose, und ich steh noch!
Hallo, ich bin der kleine Kimbo, ein ca 10 jähriger Ratero-Mix aus Spanien.
Meine Mutti hat mich vor fast 4 ½ Jahren über die Hundehilfe Spanien adoptiert um den leeren Platz meines Vorgängers zu füllen. Zu mir und meinem Rudel gehören noch die kleine Pinscher-Mix-Hündin Pebbles, die mir wie eine Schwester bei Seite steht und eine sehr alte, krebskranke Katzi namens Shiva, die nun schon seit über 3 Jahren mit der Diagnose Lymphom und IBD ihre letzten Lebensabende bei uns verbringt.
Vor guten 4 Monaten sind wir aus der Hauptstadt Berlin, wieder in Muttis alte Heimat, das schöne Rostock an der Ostsee gezogen. Sie betreibt dort einen Hundeausführservice, ich hatte das perfekte Leben. Ich war immer unter Artgenossen und konnte die täglichen, langen Spaziergänge durch Wälder und über Felder genießen.
Schon kurz nach der Adoption hat Mutti gemerkt, das etwas nicht an meinem Gangbild stimmt und ließ mich von verschiedensten Ärzten untersuchen. Diagnose: Spondylose in der LWS.
Wir ließen uns nicht unterkriegen, waren seit dem in Behandlung, bauten Muskulatur auf. Bei schlimmen Schüben bekam ich ein Schmerzmittel (Previcox) was mir die Schmerzen und Entzündungen nahm. Ich wurde geschont und kurz darauf war alles wieder gut.
Vor ca 2 Monaten kam ein neuer Schub, den wir nicht mit Schmerzmittel in den Griff bekamen.
Meine Hundemama hat berufsbedingt schon viele kranke Tiere gesehen und wusste, es muss ein Spezialist her.
Also ging es am 13.09 nach Hamburg zu Dr. Hassan, wo wir glücklicherweise ganz schnell ein CT-Termin bekamen. Mutti ist nämlich kein Weg zu weit für ihre Lieblinge.
Jetzt das Erschreckende: ein Befund mit dem wirklich niemand gerechnet hat. Nein, nicht mal der Spezialist…
- verkalkter Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule (C4-C7) inklusive Foramenstenose (Verengung der Nervenkanäle)
- Protusion (hervortretendes, verklebtes/vernarbtes, stark Schmerzendes Gewebe was sich nach außen verlagert) bei L7-S1
- zusätzliche Spondylosen bei C5-C7
- Hüfte / Knie beidseitig stark abgenutzt und meine Vorderpfoten teils verknöchert
Doch das Schlimmste: Mein Hals ist komplett inoperabel. Durch die Verkalkungen und Verknöcherungen verengen sich die Nervengänge, wo sich kein Arzt mehr ran traut.
Das ist die Meinung mehrerer Spezialisten, Mutti hat nämlich halb Deutschland abtelefoniert und ganz viele Mails verschickt, um sich noch weitere Meinungen einzuholen.
Das einzige Ziel was wir jetzt haben, ist eine gute Schmerztherapie, die unerlässliche Physiotherapie um mir zu zeigen, das ich auch andere Körperteile belasten kann und um Muskeln aufzubauen, die den Körper unterstützen und ein Teil der Last, des Gewichtes aufzufangen und ganz viel Pflege.
Ich brauch euch sicherlich nicht erzählen, was das bis jetzt schon alles gekostet hat und auch weiterhin kosten wird, damit ich evtl noch ein paar schöne Jahre/Monate schmerzfrei verbringen kann. Meine Mama gibt wirklich alles für uns, hat schon mehrere tausend Euro für meinen Vorgänger ausgegeben (geplatzter Milztumor/ Not-OP) und stemmt zusätzlich die monatlichen Kosten für die Krebstherapie der Katze.
Denn Aufgeben ist keine Option für uns!
So langsam kommt aber auch sie an ihre Grenzen, weshalb ich nun still und heimlich dieses Spendenkonto eröffne und unsere Geschichte teile, in der Hoffnung, sie irgendwie ein Bisschen unterstützen zu können.
Im Anhang seht ihre alle Rechnungen, die durch das CT und Erstversorgung entstanden sind.
Doch dies ist nur die Spitze des Eisberges.
Es folgen noch die Ausgaben für orthopädische Hundebetten und Boxen, denn ich darf erst mal überhaupt nicht mehr zu den tollen Gassigängen mit und muss mich sehr viel schonen.
Da ich ein kleiner Spring-ins-Feld bin, muss ich entweder in einer Hundebox untergebracht werden, wenn ich alleine bin, oder bei einer anderen Hundebetreuung vor Ort betreut werden.
Die wöchentlichen 45 Euro für die Physiotherapie sind ebenfalls unerlässlich, da dies meine einzige Chance ist, noch etwas Muskeln aufzubauen um meine schmerzenden Wirbel zu stärken.
Dazu die Schmerzmedikation mit den Mitteln Previcox (SM/Entzündungshemmer), Keltican (Nervenunterstützend) und Gabapentin (blockiert Andockstellen bei Nervenschmerzen).
Momentan erkundigen wir uns über das Mittel Librela, was noch relativ neu auf dem Markt ist, aber durch die nicht orale Gabe auch nicht so stark auf meine Organe geht.
Die anderen Mittel werden leider über die Niere ausgeschieden, was von einem Leiden irgendwann zum nächsten führt.
Zum ersten haben wir sogar einen Hundebuggy geliehen bekommen, damit ich evtl. irgendwann doch mal wieder bei den Touren dabei sein kann. Momentan geht das aber noch nicht, da ich noch zu schmerzhaft bin und mich im Buggy sehr verkrampfe. Evtl. muss auch da eine Art Anhänger her, der Buggy ist so hoch und das finde ich echt blöd.
Es wird ein sehr langer Weg werden und viele weitere Kosten werden entstehen, weshalb ich euch um eine Klitzekleine Spende oder das Teilen unserer Geschichte bitte.
Denn jeder Euro zählt!
Selbstverständlich werdet ihr über alle Kosten auf dem Laufenden gehalten, Rechnungen werden aktualisiert, wir wollen komplett Transparent sein. Jeder Cent wird selbstverständlich ausschließlich für mich und meinen Therapieplan verwendet!

