Kirchenasyle in Jena unterstützen!

Kirchenasyle sind ein Bestandteil christlicher Arbeit im Alltag. Schon immer fanden Geflohene, Menschen in Not oder Armut Obdach in Häusern der Kirche. Aktuell wird dieses Obdach unter dem Namen „Kirchenasyl“ Geflüchteten gewährt. Menschen, welche trotz Krieg und Zerstörung in ihre Heimat zurückgeschickt werden sollen. Menschen, welche keine andere Chance mehr auf ein Leben haben.
Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Jena versucht auf diese Art und Weise schon seit vielen Jahren Menschen zu unterstützen. Menschen, welche in die Illegalität gehen, wenn sie ein Kirchenasyl beginnen. Sie haben keinen Anspruch mehr auf eine finanzielle oder medizinische Unterstützung. Sie benötigen unsere Begleitung, auf diesem Weg. Denn die kirchlichen Räume dürfen sie während des gesamten Kirchenasyls nicht verlassen. Sechs Monate sind dies mindestens, denn erst dann läuft die Überstellungsfrist im Dublin III-Verfahren aus. Sechs Monate, welche die Möglichkeit geben, einen Asylantrag in Deutschland zu stellen. Nicht mehr und nicht weniger.

Für 2 Kirchenasyle möchten wir daher um Unterstützung bitten.

Die Familie X kommt aus Aleppo, Syrien. Sie sind armenische Christen. Der Vater leidet an einer chronischen Erkrankung. Innerhalb der Dublin-Staaten hat die Familie zuerst in Schweden Asyl beantragt. Aufgrund des armenischen Hintergrundes hatte die Mutter einen Antrag auf armenische Staatsangehörigkeit eingereicht, dieser wurde nie bearbeitet, geschweige denn, wurde ein Ausweisdokument ausgehändigt. Jedoch wurde Armenien als Herkunftsland in dem Asylantrag aufgenommen, wohin sie abgeschoben werden sollen. Die Vorfahren der Familie wurden 1915 aus Armenien vertrieben, seitdem leben sie in Syrien. Nun sollen sie in ein Land, dass sie nicht kennen. In dem sie nie gelebt haben.
Ein Asylverfahren in Deutschland wäre ihre letzte Chance auf ein Leben in Frieden.

Y kommt aus Afghanistan. Er ist Hazara. Eine verfolgte Minderheit im Land, auch weil sie Schiiten sind. Bis heute müssen Hazara damit rechnen, gezielt Opfer von Terroranschlägen und Diskriminierung zu werden. Auch Y reist über Schweden in die Dublin-Länder ein. Sein Asylantrag wurde dort dreimal abgelehnt. Auch seine letzte Chance ist ein Asylverfahren in Deutschland. Wenn er wieder nach Schweden überstellt wird droht ihm die direkte Abschiebung nach Afghanistan. Ein Land, welches seit Jahrzehnten von Krieg und Terror gebeutelt ist.

Für diese 5 Personen benötigen wir finanzielle Unterstützung für:
• Lebensmittel
• Kleidung
• Gegenstände des alltäglichen Bedarfs
• anteilige Mietkosten und Mietnebenkosten
• Anwaltskosten
• Materialien für Sprachkurse
• Kosten für Medikamente und ärztliche Betreuung

Wir sind Dankbar für jede Unterstützung.

Donations

  • Paul Fuhrmann 
    • €50 
    • 28 mos
  • Anonymous 
    • €50 
    • 28 mos
  • ilse braunschweig 
    • €80 
    • 29 mos
  • Ralph Steinert 
    • €10 
    • 29 mos
  • Anonymous 
    • €100 (Offline)
    • 30 mos
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Organizer

Lothar König 
Organizer
Jena, Thüringen, Deutschland
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