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Wenn das Leben auf einmal stillsteht
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Manchmal passiert etwas, das so grausam und unbegreiflich ist, dass es jedes Wort schwer macht.
Gestern, am 11. September 2025, um 16:16 Uhr, ist meine Schwägerin Sabrina mit nur 36 Jahren gestorben - eine Frau voller Lebensfreude, Liebe und Stärke.
Kämpfen gegen das Unvorstellbare
Letztes Jahr erhielt sie die Diagnose, die unser aller Leben erschüttert hat: bösartiger Magenkrebs. Seitdem hat sie einen unvorstellbaren Weg hinter sich. Zahllose Krankenhausaufenthalte, Untersuchungen, MRTs, CTs, Magenspiegelungen und Therapien. Jeder Termin bedeutete neue Hoffnung, jedes Ergebnis neue Sorgen. Sie hat bis zuletzt gekämpft. Doch trotz all ihres Mutes und aller medizinischen Möglichkeiten hat der Krebs ihren Körper besiegt.
Sabrina wurde in den letzten Wochen sehr schwach, sie verlor massiv an Gewicht und konnte keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Nun ist sie von uns gegangen - viel zu früh, viel zu jung.
Was das für ihre Familie bedeutet
Wir stehen vor einer Realität, die man niemandem wünscht:
Mein Bruder Mike hat seine Frau verloren. Und mein kleiner Neffe Fynn – gerade einmal fünf Jahre alt – wird ohne seine Mama aufwachsen müssen.
Mike versucht, Vater, Ehemann und gleichzeitig Vollzeit-Arbeitnehmer zu sein. Die Belastung ist unvorstellbar, er war immer stark und wird immer stark bleiben - für Fynn.
Fynn versteht, dass Mama sehr krank war. Doch wie erklärt man einem Kind, dass die vielen gemeinsamen Momente, die eigentlich noch vor ihnen liegen sollten, nie mehr kommen werden?
Es ist ein Albtraum, ein viel zu schrecklicher, der wahr geworden ist. Er zeigt uns allen, dass das Leben zerbrechlich ist, dass es jeden treffen kann – egal, wie stark man kämpft.
Warum ich dieses GoFundMe starte
Wir als Familie und Freunde können den Schmerz nicht nehmen. Wir können Sabrina nicht zurückholen, aber wir können versuchen, ein wenig Last von den Schultern zu nehmen und die Zukunft für Mike und Fynn ein kleines Stück sicherer zu machen.
Sie brauchen jetzt Halt, Stabilität und Unterstützung – finanziell und menschlich.
Darum bitte ich um Hilfe, nicht aus Mitleid, sondern aus Solidarität. Damit ein kleiner Junge trotz dieses Schicksalsschlags eine gute Zukunft haben kann. Damit Mike die Kraft hat, Vater und Mutter zugleich zu sein, ohne zusätzlich von Existenzängsten erdrückt zu werden. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Stück Sicherheit für die kommende Zeit.
Lasst uns gemeinsam zeigen, dass niemand allein ist, wenn das Leben so schwer wird.
Ich danke jedem Einzelnen, der etwas beiträgt - sei es durch eine Spende, durch das Teilen dieser Seite oder durch liebevolle Worte. Eure Unterstützung bedeutet uns mehr, als Worte je ausdrücken könnten.
Kerstin

