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Julia hat alles verloren - ihr Zuhause und ihre Kinder
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Julia hat alles verloren – ihr Zuhause, ihre Sicherheit und schließlich auch ihre Kinder.
Sie hat um Hilfe gebeten, war ehrlich über ihre Vergangenheit – und genau diese Ehrlichkeit wurde ihr zum Verhängnis.
Nun geht sie mit letzter Kraft ihren Weg, um ihre Kinder wieder in die Arme schließen zu dürfen und ihnen das zu geben, was sie am meisten brauchen: Liebe, Geborgenheit und eine Mutter, die für sie da ist.
Julias Geschichte
Mein Name ist Julia.
Ich bin Österreicherin und alleinbegleitende Mutter von zwei wundervollen Kindern.
Ich schreibe diese Zeilen mit einem gebrochenen Herzen – und mit der tiefsten Hoffnung, dass wir eines Tages wieder vereint sind.
Vor einiger Zeit hat ein Feuer in Süditalien unser Leben zerstört.
Innerhalb weniger Minuten war alles verloren – unser Zuhause, unsere Sicherheit, unsere Erinnerungen.
Ich floh mit meinen Kindern nach Österreich zurück, in mein Heimatland, in der Hoffnung auf Halt, familiäre Unterstützung und einen Ort, an dem wir endlich wieder zur Ruhe kommen können.
Doch anstatt Schutz zu finden, trat ich hier in meine ganz eigene Hölle.
Die Caritas nahm uns auf, und ich war dankbar für ein Dach über dem Kopf.
Ich wollte nur eines: dass meine Kinder nach all dem endlich Frieden finden.
Ich suchte Hilfe, wandte mich an das Jugendamt, weil ich dachte, dort Verständnis zu finden.
Doch anstatt Unterstützung begegnete mir Misstrauen, Druck und Kontrolle.
Bevor wir nach Italien gingen, waren wir als Familie auf Reisen.
Wir haben Länder, Kulturen und Sprachen kennengelernt, Menschen mit unterschiedlichsten Lebensweisen getroffen.
Für mich war das gelebte Bildung – echtes Leben, Lernen mit allen Sinnen.
Meine Kinder lernten durch Begegnungen, durch Sprachen, durch Erlebnisse, durch Vielfalt.
Ich wollte, dass sie das Leben verstehen, nicht nur den Schulstoff.
Mein ältester Sohn hatte im österreichischen Schulsystem stark gelitten.
Er wurde psychisch krank durch den ständigen Druck, die Überforderung, das Gefühl, falsch zu sein.
Ich wollte ihn heilen, wollte ihm ein Leben ohne Angst, ohne Stempel, ohne Diagnosen schenken.
Es ging nie darum, mich einem System zu entziehen – es ging darum, meinen Kindern ein Leben zu ermöglichen, das sie gesund und frei macht.
Doch als wir nach dem Brand in Italien nach Österreich zurückkehrten, wurde mir genau das zum Verhängnis.
Ich war ehrlich. Ich erzählte, dass wir frei gelebt und gelernt hatten.
Dass meine Kinder in Italien außerhalb eines klassischen Schulsystems aufgewachsen waren – mit Neugier, Freude und kulturellem Reichtum.
Ich hatte nichts zu verbergen, nichts Unrechtes getan.
Wir waren in Italien rechtlich in Ordnung, niemandem Rechenschaft schuldig.
Und doch wurde mir genau diese Offenheit in Österreich als Fehlverhalten ausgelegt.
Man sah nicht die Liebe, nicht den Mut, nicht die Fürsorge – man sah nur Abweichung.
Und so wurde ich für etwas bestraft, das nicht einmal hier geschehen war.
Ich hatte Hilfe gesucht, Ehrlichkeit gezeigt – und dafür das Liebste verloren, was ich habe.
Eines Morgens, um sieben Uhr, stand das Jugendamt vor unserer Tür.
Meine Kinder wurden aus dem Schlaf gerissen – verängstigt, weinend.
Ohne schriftliche Vorwarnung, ohne Begründung, ohne Herz.
Man sagte, sie müssten sofort mitkommen – sonst käme die Polizei.
Ich konnte nichts tun. Ich konnte nur zusehen, wie meine Kinder in Tränen in ein fremdes Auto stiegen.
Dieser Moment hat mein Herz gebrochen – und mein Vertrauen in die Welt.
Seit diesem Tag gehe ich diesen Weg – Schritt für Schritt, mit jedem Atemzug – um meine Kinder wieder in die Arme schließen zu dürfen.
Ich bin schwer traumatisiert, in Behandlung, und versuche jeden Tag, stark zu bleiben – für meine Kinder, die mich brauchen.
Ich höre ihre Stimmen, sehe ihre Gesichter, wenn sie fragen:
„Mama, wann dürfen wir nach Hause?“
Ich habe keine Familie, die mich auffängt.
Ich habe nur meine Kinder – und sie haben nur mich.
Unsere Bindung war immer stark, liebevoll und voller Vertrauen.
Doch genau diese Liebe wurde mir zum Vorwurf gemacht.
Weil ich die Bedürfnisse meiner Kinder über gesellschaftliche Erwartungen gestellt habe.
Weil ich ihnen ein Leben in Frieden schenken wollte – und dafür verurteilt wurde.
Seit sie von mir getrennt wurden, geht es ihnen seelisch immer schlechter.
Sie erzählen, dass sie dort, wo sie jetzt sind, keine Wärme, keine Zuneigung, keine Liebe erfahren.
Ich spüre ihre Verzweiflung – und es zerreißt mich, machtlos zu sein.
Ich gehe nun – mit einer Anwältin an meiner Seite – den Weg der Rückführung meiner Kinder.
Ich gehe für Gerechtigkeit, für Wahrheit, für Liebe.
Doch dieser Weg ist schwer.
Er kostet Kraft, Mut und finanzielle Mittel, die ich nach all dem nicht mehr habe.
Ich brauche Unterstützung, um weitergehen zu können – damit meine Kinder wieder dorthin zurückkehren, wo sie hingehören: in die Arme ihrer Mutter.
Ich lebe jeden Tag für sie.
Ich bleibe stark, auch wenn die Welt stillsteht.
Ich werde weitergehen – niemals aufgeben.
Jede Form der Hilfe – jede Spende, jedes Teilen dieser Geschichte, jedes mitfühlende Wort – bedeutet Hoffnung.
Hoffnung für zwei Kinder, die nur ihre Mutter haben.
Hoffnung für eine Mutter, die alles verloren hat, außer ihre Liebe.
Hoffnung auf Menschlichkeit, Mitgefühl und das, was am Ende immer bleibt: Liebe.
Ich danke euch von Herzen für euer Mitgefühl, eure Solidarität und eure Unterstützung.
Ihr bringt mich mit jeder Hilfe, mit jedem guten Gedanken, einen Schritt näher an das, was uns genommen wurde – unser gemeinsames Leben.
In tiefer Dankbarkeit,
Julia
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Hinweis zur Spendenverwaltung
Diese Kampagne wird von Sandra Tries, Trauma-informed Empowerment Coach, organisiert.
Ich verwalte die Spenden treuhänderisch für Julia, um sicherzustellen, dass alle Mittel ausschließlich für die rechtlichen Schritte und Anwaltskosten im Zusammenhang mit der Rückführung ihrer Kinder verwendet werden.
Von Herzen danke ich allen für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.
