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In diesem Aufruf geht es um unseren 29-jährigen Sohn und Bruder Frank, der im April 2025 leblos aufgefunden wurde. Die Rettungssanitäter konnten ihn dennoch zurück ins Leben holen. Die Folge, die er von diesem Ereignis hat, ist ein hypoxischer Hirnschaden. Er lag ca 10 Tage im künstlichen Koma. Die Aussichten waren sehr schlecht. Mittlerweile ist er im Pflegeheim (Phase F) und hat eine hundertprozentige Behinderung. Er bekommt sehr wenig Therapie und macht dadurch leider auch nicht viele Fortschritte. Die Therapeuten sehen in ihm Potenzial. Zurzeit kommunizieren wir mit Daumen hoch für Ja und nicken/Kopf schütteln. Frank versucht oft, uns irgendwas mitzuteilen, aber seine Laute sind schwer bis gar nicht verständlich. Frank versteht uns aber zu 100 Prozent. Er lächelt, weint und lacht über Witze. Er reagiert nur etwas langsamer. Frank war ein humorvoller, offener und friedlicher Mensch, was man immer noch an ihm erkennt.
Manchmal wird die feste Nahrung pausiert, da er sich noch zwischendurch verschluckt. Dann bekommt er nur Sondenkost.
Er kann nicht selbstständig sitzen. Wenn er im Rollstuhl mobilisiert wird, muss jemand in der Nähe sein. Seinen Kopf kann er mittlerweile viel besser halten.
Wir möchten ihm gerne eine 4-wöchige Intensivtherapie ermöglichen, die aber leider kostenintensiv ist. Wir erhoffen uns von der Intensivtherapie, dass er sich danach mit uns besser verständigen kann, sich ohne Sondenkost ernähren kann und etwas beweglicher wird, so dass er nicht nur bettlägerig ist. Zusätzlich möchten wir einen Krankentransporter kaufen, damit wir ihn zwischendurch mit nach Hause nehmen können. Der Transport ist momentan nur liegend möglich.
Frank hat nochmal ein Leben von Gott geschenkt bekommen, was nicht selbstverständlich ist. Wir sind sehr dankbar dafür, dass er noch da ist und sind überzeugt, dass es einen Grund hat. Wir sind für jede Hilfe von Herzen dankbar. Auch das weiterleiten/teilen schätzen wir.
Familie Mirau




