Inkontinente Julie und alleinerziehende Mama brauchen Hilfe

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Inkontinente Julie und alleinerziehende Mama brauchen Hilfe

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Mein Name ist Nicki, ich bin 38 und seit April alleinerziehende Mama eines dreijährigen Kindes.
Wir leben zusammen mit unseren drei Katzen und unserer alten Hündin in Zaberfeld.

Leider haben wir seit vielen Monaten ein Sorgenkind. Unsere von Hand aufgezogene 10-jährige Julie ist seit langer Zeit inkontinent bzw. unsauber.
Sämtliche Diagnostik lief bislang ins Leere, ich bin verzweifelt.
Es geht ihr nicht gut damit und ich bin mittlerweile finanziell am Ende der Fahnenstange angekommen.
Ich weiß mir inzwischen nicht mehr anders zu helfen, als hier um Unterstützung zu bitten um ihr endlich helfen zu können.

Hier kommt unsere Geschichte...

Julie ist bereits seit vielen Monaten inkontinent und verliert wo sie steht und geht Kot, mehrmals täglich. Meist folgt auf diesen unkontrollierten Kotabsatz auch noch Urinabsatz, ich vermute, das tut sie aus Frust/Stress.
Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende und nur noch verzweifelt.
Sämtliche Diagnostik lief bislang ins Leere.

Es wurden Röntgenbilder gefertigt, diverse Ultraschalluntersuchungen, Kotproben, Urinproben, Blutuntersuchungen, alles ohne Befund. Wir haben verschiedene Dinge ausprobiert wie Darmaufbau, Schmerzmittel, Cortison, Singleproteinfutter im Ausschlussverfahren, Schonkost, alles mögliche. Nichts hilft. Eine rein psychische Geschichte kann man eigentlich ausschließen, weil immer wieder kleine Blutbeimengungen in den Ausscheidungen zu finden sind und sie auch Schmerzverhalten zeigt.

Die Situation zuhause ist unerträglich.
Ich liebe meine Julie über alles und die Belastung ist riesig. Wer Katzen hat, kann sich das Ausmaß vielleicht vorstellen. Der Geruch von Katzenurin ist nur mit unglaublichem Aufwand und oft nicht vollständig zu entfernen. Ich musste im Laufe der Zeit schon unzählige Einrichtungsgegenstände entsorgen. Einige Kratzmöbel, Teppiche, mein Sofa, eine Eckbank, ein Regal, ich kann schon gar nicht mehr alles aufzählen. Sogar den Laminatboden im Zimmer meines Sohnes musste ich entfernen.
Liegen lassen kann man absolut nichts...
Besuch einladen möchte man auch nicht mehr.
Momentan lebt Julie in Flur, Küche, Hauswirtschaftsraum und Bad (hier sind Fliesen) und ihrem 20m² großen gesicherten Freilauf im Garten. In die Wohnräume kann ich sie aufgrund der Zerstörung nicht mehr mitnehmen, auch wenn es mir täglich das Herz bricht.
So gestaltet sich unser Leben hier sehr schwierig, wir müssen immer dran denken, Türen zu schließen usw., was mit einem dreijährigen Kind natürlich ein Thema ist.
Ich arbeite 100 Std. im Monat während mein Kind im Kindergarten ist. In unserer Freizeit bin ich inzwischen mehr mit Reinigungsarbeiten beschäftigt als mit meinem Kind. Hier läuft eigentlich täglich 1x die Waschmaschine nur für Katzendecken.
Auch finanziell ist das für mich nicht mehr stemmbar.
Ich komme gerade mit großem finanziellen Schaden aus einer Ehe, das Trennungsjahr läuft seit April.
In der Zeit musste ich mein altes Pferd einschläfern lassen und mein Auto war ungeplant in der Werkstatt. Ich bekomme bislang absolut keine Unterstützung vom Staat, da sich die Anträge für Wohngeld, Kostenübernahme für den Kindergarten usw. nach Monaten immer noch in Bearbeitung befinden.
Ich komme jeden Monat nur ganz ganz knapp irgendwie über die Runden.
Für weitere hohe Tierarztkosten ist gerade absolut kein Rahmen mehr da.
Geld leihen möchte ich mir nicht, da mein nahes Umfeld mich eh schon weit über meine Wohlfühlgrenze hinaus finanziell unterstützt hat und ich geliehenes Geld absolut nicht in naher Zukunft zurückzahlen kann.

Ich möchte nur meiner Julie helfen. Sie hat es verdient, wieder ein normales und schönes Leben zu führen. Dies wird jedoch nur mit weiterer, umfangreicherer Diagnostik, wahrscheinlich in der Klinik, möglich sein.
Ich möchte außerdem gerne umziehen, um unsere laufenden Kosten zu senken. Ein Wohnungswechsel ist aktuell aufgrund meiner inkontinenten Julie aber einfach nicht möglich. Ich finde einfach keine Wohnung, in der sich das noch irgendwie managen ließe.

Meine Nerven sind absolut am Ende und ich wünsche mir, ein wenig sorgenfreier Leben zu können.
Wer mich kennt, weiß, dass ich immer überall helfe, wenn Not am Mann ist. Nur für mich selbst ist es eine nahezu unüberwindbare Hürde, nach Hilfe zu fragen.
Dieses Mal weiß ich aber wirklich keinen anderen Ausweg mehr und auch wenn es mich unglaublich Überwindung kostet, hoffe ich nun hier auf ein wenig Unterstützung.

Ich danke euch von Herzen für jede noch so kleine Hilfe. Sie kommt am richtigen Fleck an (bei meiner lieben Jules). Selbstverständlich werde ich Updates posten.

(P.S.: Bevor die Frage aufkommt: Sie hat keine Versicherung. Sie ist Asthmatikerin und hat einen Herzfehler)









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Nicole Vigneri
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Zaberfeld
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