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English version below / magyar verzio lejeb olvashato :)
Hallo an alle :)
Schön, dass ihr auf diese Seite gefunden habt. Es fällt mir alles andere als leicht über all das zu schreiben, aber ich brauche dringend Unterstützung um weiterhin sicher und autonom leben zu können.
Ich bin Marta, ich bin 27 Jahre alt und seit meiner frühen Jugend schwer chronisch krank. Ich leide an folgenden chronischen Erkrankungen:
- Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
- Funktionell neurologische Störung mit insbesondere sehr schwer ausgeprägten funktionell neurologischen/ nicht-epileptischen Krampfanfällen
- Rezidivierende depressive Störung
Zudem besteht auch der Verdacht, dass eine zusätzliche Epilepsie bestehen könnte.
Die Ursache der meisten dieser chronischen Erkrankungen sind auf schwerste wiederholte traumatische Erlebnisse in der Kindheit zurückzuführen.
Durch diese schweren chronischen Erkrankungen ist mir ein normales Leben quasi unmöglich. Ich erleide mehrfach täglich Krampfanfälle mit Sturz, generalisierten krampfen am ganzen Körper und Bewusstlosigkeit. Diese Krampfanfälle können von wenigen Minuten bis über mehrere Stunden oder noch länger dauern, deshalb brauche ich immer wieder Hilfe durch Bezugspersonen oder dem Rettungsdienst damit diese Anfälle durch meine Notfallmedikamente unterbrochen werden können. Diese Anfälle sind sowohl physisch als auch psychisch wahnsinnig belastend, gefährlich und verursachen unter anderem massive Schmerzen.
Meine Krampfanfälle treten plötzlich zu jeder Tages- oder Nachtzeit, an jeglichen Orten und in jeglichen Situationen auf, was meinen Alltag massivst beeinflusst und einschränkt.
Gleichzeitig leide ich an sogenannten Flashbacks, das sind Zustände, in denen mich mein Kopf zurück in traumatische Erlebnisse katapultiert und ich diese Dinge, die mir passiert immer wieder sehen, hören, schmecken und vorallem spüren muss. Auch das ist unglaublich belastend. Auch leide ich auch an starken Ängsten vor verschiedensten Situationen, Albträumen, die mir den Schlaf rauben, massiven Anspannungszuständen, Schreckhaftigkeit, sogenannten dissoziativen Zuständen, in denen mich mein Kopf quasi „ausschaltet“ um mich vor stark belastetenden Situationen zu schützen, depressiven Episoden, starken Erschöpfungszuständen, Bewegungsstörungen, Brain fog und vielem vielem mehr.
Ich habe unfassbar viele Therapien und Klinikaufenthalte hinter mir, habe in verschiedenen Wohngruppen gelebt, die mir bei bestimmten Symptomen etwas helfen konnten, doch nichts brachte bislang einen durchschlagenden Erfolg - bis 2020 Finn in mein Leben kam.
Finn ist ein 7,5 Jähriger blonder Labradorrüde, welcher nun seit über 5 1/2 Jahren an meiner Seite ist und mich seitdem als Assistenzhund in meinem Leben begleitet und unterstützt. Er wurde damals für mich vom Animal Training Center in Hitzendorf (Nähe Graz) ausgesucht und ausgebildet und seitdem bestreiten wir das Leben gemeinsam und er hat mein Leben komplett verändert.
Finn ist als Anfallswarnhund ausgebildet - seine Hauptaufgabe ist es mich frühzeitig vor Krampfanfällen zu warnen, da ich diese selbst vorher gar nicht merke. Finn kann ca 5-15 Minuten vor einem Krampfanfall warnen, was eine unheimlich wertvolle und wichtige Aufgabe ist, weil ich so nicht stürze und mich verletze, ich kann mich frühzeitig hinsetzen, in eine sichere Position bringen, jemandem Bescheid geben oder sogar noch Notfallmedikamente selbst einnehmen. Dadurch konnten in den letzten Jahren einige Notarzteinsätze und daraus folgende Krankenhausaufenthalte verhindert werden. Neben dem Warnen hat Finn gelernt während Krampfanfällen bei mir zu liegen und mir Sicherheit zu vermitteln. Auch kann er mich in Flashbacks beruhigen durch Abschlecken oder sogenanntes Kontaktliegen. Er hat gelernt in Situationen mit vielen Menschen (z.B. im Supermarkt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln) zu blocken, das bedeutet, dass er sich vor/hinter oder neben mich stellt und so eine Barriere zu anderen Menschen schafft, dass diese mir nicht zu nah aufrücken, was sowohl Symptome verhindern als auch meine Ängste lindern kann. Auch kann er in Notfällen einen Notrufknopf bedienen und mich in dissoziativen Zuständen oder nach Krampfanfällen, wenn ich noch nicht gut laufen kann, führen und z.B. eine Sitzgelegenheit suchen, wo ich mich ausruhen kann.
Finn hat mir die Türen dieser Welt geöffnet - durch ihn kann ich endlich halbwegs autonom leben - ich konnte aus der Wohngruppe in eine eigene Wohnung ziehen, ich kann selbstständig einkaufen gehen, (Arzt-)Termine wahrnehmen, Freunde treffen ohne Angst vor plötzlichen Krampfanfällen und Verletzungen, weil ich weiß, dass Finn mich frühzeitig warnt. Er begleitet mich auch bei Rettungsdiensteinsätzen, wenn sie notwendig werden und auch im Krankenhaus. Durch ihn konnte ich 2021 mein Abitur nachholen und ein Studium beginnen und kann an Veranstaltungen an der Uni teilnehmen. Auch konnte ich mit ihm gemeinsam einen stationären Klinikaufenthalt in einer psychosomatischen Klinik mit Traumaschwerpunkt machen, was vorher aufgrund meiner schweren Anfallssituation, nicht möglich war und keine Klinik es sich zugetraut hat - dabei sind genau solche spezialisierten Behandlungen für mich unfassbar wichtig, damit ich irgendwann deutlich weniger Symptome habe und belastbarer bin und die Chance habe vielleicht irgendwann mindestens in Teilzeit arbeiten zu können. Durch Finn wurde ein solcher Klinikaufenthalt möglich, auf den natürlich noch viele weitere folgen müssen.
Ich kann rausgehen, reisen, Freunde besuchen oder auch nur selbstständig kochen - für die meisten Menschen sind das selbstverständliche Dinge, aber für mich nicht. Bis heute ist es für mich nicht selbstverständlich einfach aus dem Haus zu gehen und zu wissen, auch wenn ein Krampfanfall kommt - Finn ist da und hilft. Ich kann niemals meine Dankbarkeit ausdrücken wie sehr er mir hilft, jeden Tag.
Nun ist es so, dass Finn mittlerweile 7,5 Jahre alt ist und er langsam in ein Alter kommt, wo er diesen anspruchsvollen Job nicht mehr alleine bewältigen kann.
Und genau deshalb ist vor ein paar Wochen Merlin in mein Leben getreten. Merlin ist 1,5 Jähriger Labradorrüde, der vom Animal Training Center für mich ausgesucht wurde und nun in die Ausbildung zum Assistenzhund für mich gestartet ist. Aktuell lebt er bei unserer Hundetrainerin aus dem Animal Training Center. Merlin strotzt nur so vor Energie, ein kleiner Quatschkopf, ist aufmerksam, sehr resilient, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und arbeitet gerne mit seinen Menschen - perfekte Vorraussetzungen, dass er mein Assistenzhund wird, in den ersten Jahren im Tandem mit Finn und wenn Finn irgendwann in seine wohlverdiente Rente geht, alle Aufgaben übernimmt.
Er wird also lernen:
- Mich frühzeitig vor Krampfanfällen zu warnen
- Bei Krampfanfällen bei mir zu liegen und Sicherheit zu vermitteln
- Bei Flashbacks zu beruhigen
- Das sogenannte „Blocken“, also sich vor/hinter oder neben mich zu stellen sodass durch seine Anwesenheit mehr Platz zwischen Menschen und mir ist
- Meine Notfallmedikamente zu bringen
- Im Notfall Hilfe zu holen
Leider ist die Ausbildung eines Assistenzhundes sehr kostspielig - in unserem Fall reden wir von Kosten von rund 35.000 Euro - eine Summe, die ich keinesfalls alleine stemmen kann. Leider übernehmen Krankenkassen bis heute, trotz der Anerkennung von Assistenzhunden als medizinische Hilfsmittel, nicht die Kosten für die Ausbildung eines Assistenzhundes (einzige Ausnahme sind Blindenführhunde und auch diese werden nicht immer bezahlt) sodass die Kosten von den Betroffenen selbst getragen werden müssen.
Aufgrund meiner schweren chronischen Erkrankungen bin ich schwerbehindert und arbeitsunfähig sodass ich diese Summe, trotz finanzieller Unterstützung durch meine Familie, niemals alleine stemmen kann.
Deshalb bin ich auf EURE Unterstützung angewiesen. Jeder Betrag, egal wie klein oder groß, hilft dabei Merlins Ausbildung zu finanzieren und mein sicheres und autonomes Leben weiter sichern zu können. Auch ist es eine große Hilfe, wenn ihr den Beitrag teilt - auf sämtlichen Social Media und Messenger-Kanälen (WhatsApp-, Viber und co), mit euren Freunden, eurer Familie, Arbeitskolleg*innen und überall sonst - und das gerne so oft ihr möchtet und Kapazitäten habt.
Gerne könnt ihr auch, wenn ihr Menschen kennt, die gerne soziale Projekte o.ä. Unterstützen und diese Spendenkampagne mit ihnen teilen, man kann mich auch über die Plattform auch kontaktieren- wenn ihr Kontakte zu Presse/Medien habt, ist das auch eine super Möglichkeit die Spendenkampagne zu verbreiten, sodass sie möglichst viele Menschen sehen und vielleicht ja etwas unterstützen können.
Auch ich stehe im Kontakt mit verschiedenen Stiftungen für finanzielle Unterstützung, doch auch die können nur einen Teilbetrag zusteuern, deshalb ist diese Spendenkampagne so wichtig.
Selbstverständlich werden die Spenden ausschließlich zur Finanzierung von Merlins Ausbildung genutzt - ich habe ein separates Konto angelegt, welches ausschließlich für die Spenden genutzt wird.
Es gibt auch die Möglichkeit direkt auf dieses Konto eine Spende zu überweisen, dafür kann man mich auch jederzeit kontaktieren. Auch gibt es die Möglichkeit eine Spende direkt ans Animal Training Center unter meinem Namen zu schicken, wenn das jemand machen möchte, kann man mich auch jederzeit kontaktieren und ich erkläre wie das funktioniert.
Erstmal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt den langen Text zu lesen - auch das ist nicht selbstverständlich. Als letztes möchte ich noch sagen: ein Assistenzhund ist ein Hilfsmittel und kein Heilmittel - weder Finn noch Merlin können mich heilen, das ist auch nicht ihr Job. Doch sie leisten einen wichtigen Beitrag, dass mir ein selbstständiges Leben überhaupt möglich ist - ohne einen Assistenzhund könnte ich nicht autonom wohnen, könnte mein Studium nicht fortführen und könnte nicht mal alleine rausgehen, weil die Verletzungsgefahr durch plötzliche Krampfanfälle viel zu hoch wäre. Meine einzige Chance für ein halbwegs autonomes Leben, ist ein Assistenzhund.
Ich werde für den Rest meines Lebens krank sein. Aber WIE man lebt mit chronischer Erkrankung, das ist, was den Unterschied macht. Ein Assistenzhund an meiner Seite ermöglicht es mir deutlich sicherer und selbstbestimmter zu leben, bringt mir deutlich mehr Lebensqualität und Freiheit - und genau das ist das, was wir uns alle wünschen ein freies, lebenswertes und weitgehend autonomes Leben und die Chance darauf sollte uns allen zustehen. Ich hoffe durch die Finanzierung von Merlin habe ich auch weiterhin die Chance dazu.
Ich danke Euch vom ganzen Herzen für eure Hilfe,
Marta, Finn & Merlin
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English version
Hello everyone :)
I’m glad you found your way to this page. It is anything but easy for me to write about all of this, but I urgently need support in order to continue living safely and independently.
My name is Marta, I am 27 years old, and I have been severely chronically ill since my early youth. I suffer from the following chronic conditions:
* Complex Post-Traumatic Stress Disorder (C-PTSD)
* Functional Neurological Disorder, particularly with very severe functional/non-epileptic seizures
* Recurrent depressive disorder
There is also a suspicion of additional epilepsy.
Most of these chronic conditions are the result of severe, repeated traumatic experiences in my childhood. Because of these illnesses, living a “normal” life is nearly impossible for me. I experience seizures multiple times a day, including falls, full-body convulsions, and loss of consciousness. These seizures can last from a few minutes to several hours or even longer, which is why I repeatedly need help from friends, family members, caregivers or paramedics to stop them with my emergency medication. These seizures are extremely exhausting, both physically and mentally, dangerous, and cause severe pain.
They occur suddenly, at any time of day or night, in any place and situation, which massively affects and restricts my daily life.
At the same time, I suffer from flashbacks—states in which my mind throws me back into traumatic experiences, forcing me to relive what happened by seeing, hearing, tasting, and especially feeling it again. This is incredibly distressing.
I also struggle with severe anxiety in many situations, nightmares that deprive me of sleep, hypervigilance, dissociative episodes,(where my mind essentially “shuts down” to protect me), depressive episodes, extreme exhaustion, movement disorders, brain fog, and much more.
I have gone through countless therapies and hospital stays and have lived in various assisted living facilities that helped with some symptoms—but nothing brought lasting success until Finn came into my life in 2020.
Finn is a 7.5-year-old blond Labrador who has been by my side for over 5.5 years now, supporting me as an assistance dog. He was selected and trained for me by the Animal Training Center in Hitzendorf (near Graz), and since then we have been navigating life together. He has completely changed my life.
Finn is trained as a seizure alert dog. His main task is to warn me early before a seizure, as I cannot detect them myself. He can alert me about 5–15 minutes in advance, which is incredibly valuable because it allows me to sit down, get into a safe position, inform someone, or even take emergency medication myself. This has prevented many situations where paramedics would have to be called and hospitalizations in recent years.
In addition, Finn stays close to me during seizures and provides a sense of safety. He can calm me during flashbacks through licking or physical contact. In crowded situations (e.g., supermarkets or public transport), he creates space by positioning himself in front of, behind, or next to me (“blocking”), which helps reduce both symptoms and anxiety.
He can also press an emergency button if needed and guide me during dissociative states or after seizures when I cannot walk properly, for example by finding a place for me to sit and rest.
Finn has opened the doors to the world for me. Because of him, I can finally live somewhat independently—I was able to move into my own apartment, go shopping, attend (medical) appointments, and meet friends without constant fear of sudden seizures and injuries, because I know Finn will warn me.
He even accompanies me during when paramedics have to be called and hospital stays. Thanks to him, I was able to complete my high school diploma in 2021 and begin my studies, and I can attend university events. I was also able to undergo inpatient treatment in a psychosomatic clinic specializing in trauma—something that was previously impossible due to my severe seizures. These treatments are incredibly important for me to reduce symptoms and hopefully one day be able to work, at least part-time.
Through Finn, this became possible—but many more treatments will still be necessary.
Things like going outside, traveling, visiting friends, or even cooking on my own are everyday things for most people—but not for me. To this day, it is not something I take for granted to leave the house and know that even if a seizure occurs, Finn is there to help me. I can never fully express how grateful I am for everything he does.
However, Finn is now 7.5 years old and in a few years he will no longer be able to handle this demanding job alone.
That is why Merlin entered my life a few weeks ago. Merlin is a 1.5-year-old Labrador, selected for me by the Animal Training Center, who has now begun his training as my future assistance dog. At the moment, he is living with our trainer from the Animal Training Center.
Merlin is full of energy, a bit of a goofy character, attentive, very resilient and loves working with people—perfect qualities for becoming my assistance dog. In the first years, he will work alongside Finn, and when Finn retires, Merlin will take over all of his tasks.
Merlin will learn to:
* Alert me before seizures
* Stay with me during seizures and provide safety
* Calm me during flashbacks
* “Block” in crowded situations to create space
* Bring me my emergency medication
* Get help in emergencies
Unfortunately, training an assistance dog is very expensive—in our case, around €35,000. This is a sum I cannot possibly afford on my own. Even though assistance dogs are recognized as medical aids, health insurance companies still do not cover training costs (except sometimes for guide dogs), meaning the financial burden falls entirely on those affected.
Due to my severe chronic illnesses, I am classified as severely disabled and unable to work, so even with financial support from my family, I cannot manage this cost alone.
That is why I depend on YOUR support. Every contribution, no matter how small or large, helps fund Merlin’s training and secure my ability to live safely and independently.
It would also help enormously if you shared this post—on social media, messaging apps (WhatsApp, Viber, etc.), with your friends, family, colleagues, and anywhere else. You can share it as often as you like, it would be a big help.
If you know people who support social projects, please feel free to share this campaign with them. You can also contact me through the platform. If you have connections to media or press, that would also be a great way to spread the campaign and reach more people.
I am also in contact with various foundations for financial support, but they can only contribute part of the amount—this is why this fundraiser is so important.
Of course, all donations will be used exclusively for Merlin’s training. I have set up a separate account dedicated solely to donations.
There is also the option to donate directly to this account—feel free to contact me for details. Donations can also be sent directly to the Animal Training Center for my case - I’m happy to explain how that works.
First of all, thank you so much for taking the time to read this long text—it truly means a lot.
Lastly, I want to say: an assistance dog is an aid, not a cure. Neither Finn nor Merlin can heal me—that is not their role. But they make it possible for me to live independently. Without an assistance dog, I would not be able to live on my own, continue my studies, or even leave the house safely due to the risk of sudden seizures.
My only chance at a somewhat independent life is an assistance dog.
I will be chronically ill for the rest of my life. But HOW you live with chronic illness is what makes the difference. An assistance dog by my side allows me to live more safely, independently, and with greater quality of life and freedom—and that is something we all wish for: a free, livable, and independent life.
I hope that by funding Merlin, I will continue to have that chance.
Thank you so much for your support,
Marta, Finn & Merlin
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Magyar verzió
Sziasztok :)
Örülök, hogy rátaláltatok erre az oldalra. Egyáltalán nem könnyű számomra minderről írni, de sürgősen segítségre van szükségem ahhoz, hogy továbbra is biztonságban és önállóan tudjak élni.
Márti vagyok, 27 éves, Magyarországbol származok, Györben születem, de már kb. 20 éve Németországban (Frankfurtban) élek. Már fiatal korom óta súlyos krónikus betegségekkel élek. Az alábbi krónikus betegségeim vannak:
* Komplex poszttraumás stressz zavar (C-PTSD)
* Funkcionális neurológiai zavar, különösen súlyos funkcionális / nem epilepsziás rohamokkal
* Visszatérő depressziós zavar
Emellett felmerült az epilepszia gyanúja is.
Ezeknek a betegségeknek a többsége súlyos, ismétlődő gyermekkori traumák következménye. A betegségeim miatt a „normális” élet számomra szinte lehetetlen. Naponta többször vannak rohamaim, amelyek eséssel, egész testre kiterjedő görcsökkel és eszméletvesztéssel járnak. Ezek a rohamok néhány perctől akár több órán át is tarthatnak, ezért gyakran szükségem van hozzátartozók vagy a mentőszolgálat segítségére, hogy sürgősségi gyógyszerekkel megszakítsák őket. Ezek a rohamok fizikailag és lelkileg is rendkívül megterhelők, veszélyesek, és súlyos fájdalommal járnak.
A rohamok bármikor, nappal vagy éjszaka, bármilyen helyzetben és helyszínen hirtelen jelentkezhetnek, ami rendkívüli módon korlátozza a mindennapi életemet.
Emellett úgynevezett flashbackeket is átélek, amikor az elmém visszarepít a traumatikus élményekbe, és újra látom, hallom, érzem és átélem mindazt, ami történt velem. Ez hihetetlenül megterhelő. Erős szorongással, rémálmokkal, amelyek megfosztanak az alvástól, állandó feszültséggel, fokozott ijedékenységgel, disszociatív állapotokkal (amikor az elmém „kikapcsol”), depressziós epizódokkal, kimerültséggel, mozgászavarokkal, agyi köddel és még sok mással is küzdök.
Számtalan terápián és kórházi kezelésen vettem részt, különböző lakóotthonokban éltem, amelyek bizonyos tünetekben segítettek, de semmi nem hozott valódi áttörést – egészen addig, amíg 2020-ban Finn az életem részévé nem vált.
Finn egy 7,5 éves, szőke labrador, aki több mint 5 és fél éve van mellettem, és segítőkutyaként támogat. A Graz közelében működő Animal Training Center választotta és képezte ki számomra. Azóta együtt haladunk az életben, és teljesen megváltoztatta az életemet.
Finn rohamjelző kutya. Fő feladata, hogy előre figyelmeztessen a közelgő rohamokra, mivel én ezeket előre nem érzékelem. Körülbelül 5–15 perccel előre jelez, ami rendkívül értékes, mert így le tudok ülni, biztonságos helyzetbe kerülni, segítséget kérni vagy be tudom venni a gyógyszereimet. Ennek köszönhetően sok mentős beavatkozást és kórházi kezelést sikerült elkerülni.
A rohamok alatt Finn mellettem marad, és biztonságérzetet nyújt. Flashbackek során meg tud nyugtatni nyalogatással vagy testi kontaktussal. Tömegben „blokkol”, vagyis elém, mögém vagy mellém áll, így távolságot tart más emberektől, ami csökkenti a tüneteket és a szorongást.
Szükség esetén vészjelző gombot is tud működtetni, illetve disszociatív állapotokban vagy rohamok után, amikor nem tudok jól járni, el tud vezetni például egy ülőhelyhez.
Finn megnyitotta számomra a világ kapuit. Általa képes vagyok viszonylag önállóan élni – saját lakásba költözhettem, vásárolni tudok, orvoshoz járhatok, barátokkal találkozhatok anélkül, hogy állandóan félnem kellene egy hirtelen rohamtól.
Elkísér mentős beavatkozásokra és a kórházba is. Neki köszönhetően 2021-ben le tudtam érettségizni, és elkezdhettem az egyetemet. Részt tudok venni az egyetemi órákon, és egy traumafókuszú pszichoszomatikus klinikán fekvőbeteg-kezelésen is részt tudtam venni – ami korábban lehetetlen volt.
Az ilyen kezelések rendkívül fontosak számomra, hogy csökkentsem a tüneteimet, és talán egyszer részmunkaidőben dolgozni tudjak.
Az olyan dolgok, mint kimenni, utazni, barátokat látogatni vagy főzni, mások számára természetesek – számomra nem.
Finn nélkül nem tudnék önállóan élni.
Most azonban Finn már 7,5 éves és néhány éven belül nem fogja tudni egyedül ellátni ezt a megterhelő feladatot.
Ezért lépett az életembe Merlin. Ő egy 1,5 éves labrador, akit szintén az Animal Training Center választott ki számomra, és most kezdi a kiképzését segítőkutyává.
Merlin energikus, játékos, figyelmes, nyugodt és szeret együtt dolgozni az emberekkel – ideális adottságokkal rendelkezik. Az első években Finnnel együtt fog dolgozni, később pedig teljesen átveszi a feladatait.
Meg fogja tanulni:
* A rohamok előrejelzését
* A biztonság nyújtását rohamok alatt
* A megnyugtatást flashbackek során
* A „blokkolást” tömegben
* A gyógyszerek odahozását
* Segítség hívását vészhelyzetben
Sajnos egy segítőkutya kiképzése nagyon drága – körülbelül 35 000 euró. Ezt az összeget egyedül nem tudom megfizetni.
Bár a segítőkutyák hivatalosan elismert segédeszközök, az egészségbiztosítók általában nem fedezik a költségeket.
Súlyos betegségeim miatt nem tudok dolgozni, így még családi támogatással sem tudom ezt az összeget előteremteni.
Ezért van szükségem a TI segítségetekre. Minden adomány számít és segit - telyesen mindegy hogy milyen kicsi vagy milyen nagy.
Kérlek, osszátok meg ezt a felhívást social médiában (Facebook, Instagram etc), üzenetküldő alkalmazásokban is mint WhatsApp vagy Viberen barátaitokkal, családotokkal és munkatársaitokkal.
Ha ismertek olyanokat, akik támogatnak jótékonysági projekteket, osszátok meg velük is szivesen.
Kapcsolatban állok alapítványokkal is, de ők csak részben tudnak segíteni.
Az adományokat természetesen kizárólag Merlin kiképzésére fordítom.
Köszönöm, hogy elolvastátok ezt a hosszú szöveget.
Fontos: a segítőkutya nem gyógyít meg, hanem segít a mindenapi életembe.
Krónikus beteg maradok, de az számít, hogyan élek.
Egy segítőkutya lehetővé teszi számomra a biztonságosabb, önállóbb életet, másfele segitség soha nem tudna nekem ugy segiteni mint egy segitö kutya.
Remélem, Merlin segítségével ez továbbra is lehetséges lesz.
Szívből köszönöm a támogatásotokat,
Marta, Finn és Merlin




