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Ein Anruf, der uns ausgerechnet zu Weihnachten den Boden unter den Füßen weggezogen hat.
Es fällt uns unglaublich schwer, das hier zu schreiben.
Wir gehören eigentlich zu den Menschen, die helfen. Die einspringen, wenn jemand nicht weiterweiß. Die spenden, zuhören, unterstützen – ohne viel darüber zu reden. Um Hilfe zu bitten sind wir nicht gewohnt. Und trotzdem sitzen wir jetzt hier und wissen ehrlich nicht mehr weiter.
Uns wird aktuell vorgeworfen, ein Hotel gebucht zu haben, und nun sollen wir 80 % Schadensersatz zahlen. Für andere mag das vielleicht „nur Geld“ sein – für uns ist es eine Summe, die uns den Boden unter den Füßen wegzieht. Wir haben alles versucht, gerechnet, überlegt, gehofft, dass sich eine Lösung findet. Aber wir kommen allein nicht mehr raus.
Das hier zu schreiben fühlt sich falsch an. Beschämend. Verletzlich.
Aber noch schwerer ist die Angst, diese Forderung nicht bewältigen zu können.
Wir arbeiten bereits jeder zwei bis drei Jobs, um unseren Alltag zu stemmen. Mehr ist schlicht nicht mehr möglich – körperlich nicht und mental auch nicht. Und trotzdem reicht es gerade nicht aus, um diese zusätzliche Belastung aufzufangen.
Deshalb bitten wir euch – mit klopfendem Herzen – um Unterstützung.
Jeder noch so kleine Beitrag hilft uns, diese Last ein Stück zu tragen. Und selbst wenn ihr nichts geben könnt: Teilen, ein paar liebe Worte oder einfach Mitgefühl bedeuten uns gerade sehr viel.
Wir hätten nie gedacht, einmal an diesem Punkt zu stehen.
Und wir hoffen so sehr, dass es Menschen gibt, die uns jetzt auffangen – so, wie wir es immer versucht haben, für andere da zu sein.
Danke fürs Lesen.
Danke fürs Dasein.
Danke für jede Hilfe von Herzen.
Auch wenn wir uns hiermit nun angreifbar machen, es kostet uns Überwindung, das auszusprechen, doch wir schaffen es nicht mehr allein und brauchen Hilfe, um wieder herauszukommen.


