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Unser Kater Iggy ist 10 Jahre alt und musste nun zum zweiten mal in nur 2 Wochen operiert werden und jetzt fehlt uns leider das Geld.
Er hat im Laufe dieses Jahres schon mehrfach Probleme mit seiner Blase gehabt und wurde immer gegen Blasenentzündungen behandelt. Das letzte Antibiotikum hat jedoch auf den ersten Blick nicht gewirkt, denn die Symptome wurden einfach nicht weniger, weshalb er vor 2 Wochen geröntgt wurde.
Bei seinem Röntgenbild wurde festgestellt, dass Iggy Blasensteine hat - ganze 4 Stück.
Er wurde noch am selben Tag (23.10.) das erste mal operiert, die Steine wurden rausgenommen, er hat im Anschluss ein weiteres Antibiotikum bekommen und es schien alles gut gelaufen zu sein.
Durch die erste OP + Nachsorge sind Kosten in Höhe von ca. 1.000€ angefallen.
Wenige Tage später hatten wir auch einen Kontrolltermin (27.10.) mit ihm, wo bestätigt wurde, dass seine Genesung gut zu laufen scheint.
Jedoch schien er uns trotzdem irgendwie anders als unser normaler Iggy, da er irgendwie nur noch kaum bis wenig auf uns reagiert hat, weder viel getrunken oder gegessen hat und auch insgesamt einfach sehr schlapp gewirkt hat. Da dachten wir noch es seien "nur" Nebenwirkungen von Narkose, OP, Schmerzmitteln und Antibiotikum.
Einige Tage später hat sich das Blatt leider drastisch gewendet.
Wir haben festgestellt, dass er eigentlich garnichts mehr gegessen hat, er hat versucht zu trinken und saß ständig vor seiner Schüssel, aber hat meistens fast apathisch einfach ins nichts geschaut und, wenn er mal was getrunken hat, hat er es recht schnell wieder erbrochen. Das größte Alarmsignal war dann, als er mindestens einen, vielleicht sogar zwei Tage nicht mehr auf Klo gegangen ist.
Letzten Mittwoch (29.10.) sind wir abends nachhause gekommen und er wirkte wirklich wie komplett weggetreten, mit seinen Hinterbeinen ist er irgendwie total steif gelaufen und als wir seinen Bauch abgetastet haben war der komplett fest und angeschwollen.
Um 23 Uhr sind wir also direkt losgefahren in die nächste TierNotfallKlinik, weil nach kurzem umhertelefonieren bei Ärzten wirklich alle Alarmglocken geklingelt haben.
Lange Rede kurzer Sinn: Wir sind in der Klinik angekommen und nach wenigen Untersuchungen stellte sich raus, dass Iggys Blase geplatzt ist. Von außen war eigentlich alles perfekt am verheilen, von innen war die Hölle los. Eine Mischung aus Blut und Urin hat sich in seinem gesamten Körper verbreitet und er wurde quasi aktiv von innen heraus davon vergiftet. Parallel wurde ein Herzfehler festgestellt, der vorher unbekannt war und möglicherweise durch die erste Narkose zustande gekommen ist.
Wir standen vor vielen Fragen. Kann er eine weitere OP überhaupt überstehen? Was wird das Kosten? Lassen wir ihn jetzt einschläfern? Allein bis zur Diagnose, hatten wir in der Nacht schon fast 500€ zahlen müssen. Vor allem gab es nicht viel Zeit nachzudenken, denn je länger wir warten, desto länger vergiftet Iggy gerade von innen hinaus und seine Überlebenschancen sinken.
Wir haben uns entschieden: Wir versuchen es, wir versuchen alles. Ums Geld können wir uns später Sorgen machen, jetzt geht's um Iggy.
Wir wurden noch in der selben Nacht in eine weitere Klinik in Norderstedt geschickt, weil sie nur dort operieren konnten. Dort wurde ein Katheter gelegt, um erstmal die Flüssigkeit zu entfernen, Blut abgenommen und ein weiteres Röntgenbild erstellt. Dabei fielen katastrophale Blutwerte an, also ein weiteres Risiko, weswegen Iggy die OP mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einmal überstehen würde und auf dem Röntgenbild: ein weiterer Blasenstein, der in der ersten OP irgendwie übersehen wurde. Durch seine schlechten Werte konnte er noch nicht operiert werden, erst mussten wir durch Infusion, etc. auf eine Besserung hoffen, damit er möglichst schnell operiert werden kann.
Außerdem haben sie uns einen Kostenvoranschlag präsentiert. Die Rechnung in der zweiten Klinik für nur die Nacht selbst lag bei ca. 700€, jeder weitere Tag, den er da verbringen muss würde voraussichtlich ca. 400€ kosten und die OP, die noch folgen soll ca. 1.600€ . Ein Haufen Geld für etwas das vielleicht funktionieren würde.
Iggy ist dageblieben und wir sind um 4Uhr morgens Nachhause mit der Hoffnung, dass sich seine Werte schnell bessern würden.
3 Tage später am Samstag (01.11.) kam dann die Nachricht: Seine Werte sind besser, noch lange nicht optimal um zu operieren, aber wenn wir es nicht jetzt tun, dann wird er es mit Sicherheit nicht schaffen, so wird er es wenigstens vielleicht.
Jetzt haben wir Sonntag, den 02.11. und Iggy hat die OP überstanden. Es ist eigentlich ein Wunder, dass er das überhaupt geschafft hat.
Und noch viel unmöglicher macht es, dass es nicht wie ursprünglich vermutet ein Blasenstein war, der übersehen wurde,
sondern 5.
Er ist noch nicht komplett über den Berg, da seine Nierenwerte noch immer im Keller sind, aber es scheint, gegen alle Chancen, gut für ihn auszusehen. Er ist immer noch in der Klinik und morgen (03.11.) können wir ihn das erste mal besuchen gehen.
Wenn alles so weiterhin gut läuft, haben wir bald wieder unsern kleinen Iggy daheim, Ida hat ihren Zwillingsbruder wieder und auch Mimi unser Hündchen hat ihren (Halb)Bruder wieder da. Jedoch haben wir natürlich auch ne lange Rechnung da, unabhängig von, wie es ausgeht.
Mit allem kommen wir mindestens auf 6.000€, die zu bezahlen sind, tendenziell noch etwas mehr, weil noch unklar ist, wie viele Tage er noch da bleiben muss.
Es war unsere Entscheidung ihn einzuschläfern, oder uns irgendwie um das Geld zu kümmern. Wir haben uns für zweiteres entschieden und beschlossen, irgendwie kriegen wir das schon zusammen.
Jetzt ist es langsam an der Zeit und wir wollen nach Hilfe fragen, wenn sie euch möglich ist. Wir versuchen alles und irgendwie werden wir das schon schaffen.
Wir sind jedoch über jeden Euro dankbar, der unserm kleinen Iggy hilft wieder nachhause zu kommen.




