Ich will Vater werden – trotz Hirntumor

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Ich will Vater werden – trotz Hirntumor

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Worum geht es?
Mein Name ist Dennis, ich bin 32 Jahre alt und werde im Februar zum ersten Mal Vater. Dann kam die Diagnose, die unser Leben verändert hat: ein Glioblastom, ein aggressiver Hirntumor. Ich möchte neben meiner laufenden Behandlung eine zusätzliche, individuell auf meinen Tumor zugeschnittene Therapie in Tübingen ermöglichen – in der Hoffnung, mehr Zeit mit meiner Familie zu gewinnen. Dafür benötigen wir 70.000 € (+ Puffer, siehe unten).

Das ist meine Geschichte:
30. Juni 2026. Mein 32. Geburtstag.

Während andere an ihrem Geburtstag Kerzen ausblasen, Geschenke auspacken und mit ihren Liebsten anstoßen, wurde ich an diesem Morgen in den Operationssaal geschoben.

Ein paar Stunden später wachte ich wieder auf. An meinem Bett standen meine Familie und meine Ehefrau. Neben mir hingen Luftballons mit den Aufschriften:

„Happy Birthday Dennis 32“ und „Du hast es geschafft, Dennis!“

Und tatsächlich hatte ich es geschafft: Die Operation war vorbei. Ein Teil meines Gehirntumors war entfernt worden.

Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, war die ganze Tragweite dessen, was gerade passiert war.

Die endgültige Diagnose lautete: Glioblastom, IDH-Wildtyp, WHO Grad 4 – eine sehr aggressive und schwer behandelbare Form eines Hirntumors.

Trotz allem werde ich diese Bilder von meinem 32. Geburtstag nie vergessen.

Eineinhalb Wochen zuvor hatten wir erfahren, dass wir Eltern werden

Denn unser Leben sah zu diesem Zeitpunkt eigentlich ganz anders aus.

Eineinhalb Wochen vor meiner Diagnose hatten wir erfahren, dass wir im Februar 2027 unser erstes Kind bekommen werden.

Die Freude hat uns komplett überrollt. Wir haben gelacht, geweint und konnten unser Glück kaum fassen. Wir hatten gerade begonnen, uns auf ein neues Kapitel in unserem Leben zu freuen.

Doch hinter all dieser Freude standen Beschwerden, die mich bereits seit Monaten begleitet hatten – vor allem Kopfschmerzen und extreme Müdigkeit.

Zunächst versuchte ich, die Beschwerden mit Allergietabletten und Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen. Anfangs hat das auch funktioniert und für mich ausgereicht. Ich dachte deshalb, es sei vielleicht Stress, Erschöpfung oder einfach eine schwierige Phase.

Doch irgendwann reichte das nicht mehr.

Bis plötzlich alles zusammenkam:

Erbrechen, schlimme Kopfschmerzen, eine Schwellung am Auge und extreme Sprachprobleme.

Meine Frau hatte große Angst und brachte mich deshalb in die Notaufnahme.

Nach verschiedenen Untersuchungen und einer MRT-Aufnahme stand fest: Ich hatte einen Hirntumor.

Und ausgerechnet mein 32. Geburtstag wurde damit zu dem Tag, an dem sich unser Leben für immer verändern sollte.

Ich möchte Vater werden

Trotz allem gibt es einen Grund, warum ich alles daransetzen möchte, weiterzuleben:

Für mein Leben. Für meine Frau. Für meine Familie. Und für unser Kind.

Für mich steht fest:

  • Ich möchte dieses Kind kennenlernen.
  • Ich möchte dabei sein, wenn es zum ersten Mal „Papa“ sagt.
  • Ich möchte sehen, wie unser Kind aufwächst.

Ich möchte Vater sein.

Meine Behandlung läuft – aber ich möchte alle Möglichkeiten nutzen

Nach der Operation habe ich die medizinische Standardtherapie gegen mein Glioblastom erhalten – mit Bestrahlung und Chemotherapie.

Die Bestrahlung ist inzwischen abgeschlossen, die Chemotherapie läuft weiter.

Darüber hinaus sind weitere medikamentöse Behandlungen und Tumor Treating Fields (TTFields) geplant. Parallel dazu befinde ich mich in der neurologischen Rehabilitation.

Für mich steht fest: Ich möchte meine Standardtherapie weiterführen und gleichzeitig alle zusätzlichen Möglichkeiten prüfen, die für mich medizinisch infrage kommen.

Eine dieser Möglichkeiten ist eine personalisierte Peptid-Vakzinierung.

Dafür wird mein Tumor detailliert untersucht. Ziel ist es, individuelle Merkmale meines Tumors zu identifizieren, die vom Immunsystem erkannt werden können.

Auf dieser Grundlage soll ein individuell auf meinen Tumor zugeschnittener Impfstoff entwickelt werden.

Das Ziel: Mein Immunsystem gezielt gegen bestimmte Merkmale meines Tumors zu aktivieren.

Dabei handelt es sich um eine experimentelle Therapie. Niemand kann mir garantieren, dass sie wirkt, den Tumor zurückdrängt oder meinen Krankheitsverlauf verändert.

Aber ich möchte diese Chance nutzen – zusätzlich zu meiner Standardtherapie und nicht als deren Ersatz.

Warum wir jetzt Unterstützung brauchen

Die personalisierte Peptid-Vakzinierung kann nicht einfach kurzfristig begonnen werden.

Zunächst müssen weitere medizinische Voraussetzungen geprüft und die Behandlung individuell vorbereitet werden. Gleichzeitig muss die Finanzierung gesichert sein, damit diese Möglichkeit für mich überhaupt infrage kommt.

Dabei wissen wir heute noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit, ob die Behandlung bei mir tatsächlich durchgeführt werden kann. Das hängt von meiner individuellen medizinischen Situation und weiteren Untersuchungen und ärztlichen Entscheidungen ab.

Wir sammeln das Geld deshalb jetzt nicht, weil uns jemand garantieren kann, dass diese Therapie funktioniert.

Wir sammeln es, um mir die Möglichkeit zu geben, diese Chance wahrzunehmen, wenn die medizinischen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Was die Behandlung kostet

Für die geplante personalisierte Behandlung in Tübingen werden 70.000 Euro benötigt.

Die Kosten setzen sich so zusammen:

  • 5.000 € für die individuelle Peptidvorhersage, die Tumorboard-Besprechung und die Entscheidung über das weitere Vorgehen
  • 65.000 € für die Herstellung der individuell ausgewählten Peptide, die Impfstoffproduktion, Qualitätskontrollen sowie die geplanten Impfungen inklusive Begleitbehandlung und Immunmonitoring

  • Plus weitere 5.000 € als Puffer für weitere medizinisch notwendige Kosten, die im Zusammenhang mit meiner Erkrankung und Behandlung entstehen können

Damit benötigen wir insgesamt für meine Behandlungen 75.000 €.

Hinzu kommen die bei GoFundMe anfallenden Transaktionsgebühren. Deshalb liegt unser tatsächliches Spendenziel bei insgesamt 77.000 €.

Die Spenden sollen in erster Linie die geplante Behandlung in Tübingen ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir von Anfang an transparent machen, was mit den gesammelten Mitteln passiert, sollte diese Behandlung nicht durchgeführt werden können.

Sollte sich bei der medizinischen Voruntersuchung in Tübingen herausstellen, dass die Behandlung bei mir nicht möglich ist oder nicht durchgeführt werden kann, möchten wir die bis dahin gesammelten Mittel nutzen, um die finanziellen Belastungen abzufedern, die durch meine Erkrankung und unsere besondere familiäre Situation entstehen. Dazu gehören krankheitsbedingte Kosten sowie die finanzielle Belastung dadurch, dass ich aufgrund meiner Erkrankung vorerst keine neue Arbeit aufnehmen kann und meine Frau aufgrund der Schwangerschaft und unserer aktuellen familiären Situation nur eingeschränkt arbeiten kann – insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Geburt unseres ersten Kindes.

Sollten darüber hinaus Mittel verbleiben, die weder für meine medizinische Versorgung noch für die durch meine Erkrankung entstandenen finanziellen Belastungen benötigt werden, möchten wir diese an eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung der Hirntumorforschung spenden.

Wenn ihr mich unterstützen möchtet
Wenn ihr mich unterstützen könnt, hilft jede Spende – unabhängig von der Höhe.

Wenn ihr nicht spenden könnt, könnt ihr mir trotzdem helfen:

Teilt meine Geschichte und diesen Spendenaufruf mit euren Freunden, eurer Familie, euren Kolleginnen und Kollegen oder in euren sozialen Netzwerken.

Denn hinter all dem steht für mich nur ein Wunsch:
Zeit mit meiner Familie.

Danke, dass ihr meine Geschichte gelesen habt. Danke für jede Spende. Und danke für jedes Teilen. ❤️
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Dennis Henninger
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Mannheim
Maureen Henninger
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