Ich will noch nicht gehen

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Ich will noch nicht gehen

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Hallöchen, ich bin Franzi und die Katzenmama von meinem Flecki. Mein Flecki ist 7 Jahre alt und ein sehr lieber und verschmuster Bengalkater.

Am 24.12.2025 ging es meinem Flecki plötzlich sehr schlecht. Er war völlig abwesend und taumelte umher. Leider haben wir trotz Notdienstnummer am Heiligen Abend keinen Tierarzt erreichen können ( auf den Rückruf warten wir bis heute ). Am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir endlich jemanden erreichen können, ich schilderte Fleckis Symptome und man verwies uns in eine Klinik. Gesagt, getan. Leider hatte die Klinik in Greifswald Urlaub, worauf wir uns dann nach Neubrandenburg begeben haben. Dort nahm man ihm Blut ab und machte ein Röntgen. Aber keiner wusste, warum es ihm so schlecht ging. Er wurde stationär aufgenommen.

2 Tage später, meinte das Krankenhaus, wir können ihn wieder abholen. Es geht ihm soweit wieder gut und wir sollen doch am Montag nochmal zum Langzeitzuckertest kommen, weil das Labor zu hat und sie diesen Wert nicht nehmen konnten.

Wir also wieder nach Hause mit meinem Flecki im Gepäck. Zuhause angekommen, ging Flecki schlafen und schlief bis Abends. Sein Zustand war der Selbe, wie vor 2 Tagen, lediglich mein Konto war um 981,98€ leichter.

Darauf hin haben wir ein anderes Krankenhaus aufgesucht. Dieses kümmerte sich sofort intensiv um Flecki. Seine Werte zeigten, er war in akuter Lebensgefahr. Sofortige Schockinfusionen und andere lebenswichtigen Maßnahmen wurden eingeleitet. Ich habe die hart erkämpften Blutwerte aus dem ersten Krankenhaus mitgebracht. Es fiel sofort auf, dass sie nicht mal den Kaliumwert genommen haben. Dieser lag nur noch bei 1,7. Mit solch einem Wert ist es grob fahrlässig, den Kater zu entlassen, weil dieser die Lebensgefahr bewies.

Das Krankenhaus in Demmin kämpfte mit allen Mitteln, aber Flecki war so schwach. Es stellte sich heraus, dass er eine Pankreatitis hat, welche gleichzeitig eine Hepatitis und eine Darmuntätigkeit mit sich zog. Da er so schwach war, bekam er dann noch einen Infekt dazu. Nach 12 Tagen Kampf, stellte man mich vor die Wahl, sein Leben zu beenden, oder ihn palliativ mit nach Hause zu nehmen, um ihm ein paar schöne letzte Tage zu schenken.

Ich entschied mich für die palliative Entlassung.

Er ist jetzt seit 13 Tagen zuhause und es geht ihm vom Wesen her, deutlich besser. Er bekommt Spezialfutter, für Pankreatitis und Hepatitis. Er kämpft sich durch und ist schmerzfrei, allerdings kann jeder Tag der Letzte sein, was mich so unendlich traurig stimmt. Ich füttere ihn zusätzlich mit speziellen Pankreas Enzymen, die er eigenständig nicht bilden kann.

Die 12 Tage Krankenhaus haben mein Konto nochmals um 1698,26€ erleichtert und keiner weiß, was für Kosten noch auf mich zukommen.

Es hat mich starke Überwindung gekostet, diesen Post hier zu starten. Aber vielleicht kann der Eine oder Andere meinen kleinen Engel unterstützen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sein Körper evtl doch noch eine Kehrtwende macht und sich erholt. Immerhin wurden aus ein paar Tagen schon 13 Tage.


Ich danke jeden Unterstützer. Sei es alleine fürs Daumen und Pfötchen drücken.


LG Franzi

Organizer

Franziska Leesch
Organizer
Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
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