Ich will nicht Jahre warten müssen – Hilf mir zur Freiheit

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Ich will nicht Jahre warten müssen – Hilf mir zur Freiheit

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Hallo zusammen,

mein Name ist Fabienne Musch. Ich lebe mit der Diagnose infantile Cerebralparese und sitze deshalb seit meiner Geburt im Rollstuhl. Ein Leben mit Barrieren ist für mich Alltag, und ich habe gelernt, für meine Selbstständigkeit zu kämpfen. Doch jetzt stehe ich vor einer Hürde, die ich alleine und ohne finanzielle Hilfe nicht überwinden kann.

Der Kampf gegen die Bürokratie

Ich habe bei meiner Krankenkasse den Scewo BRO beantragt – einen speziellen Elektrorollstuhl, der Treppen steigen kann. Für mich wäre dieses Hilfsmittel der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam und oft gegen uns:
Am 06.12.2023 erhielt ich die erste Ablehnung der Krankenkasse.
Nach unserem Widerspruch kam am 07.03.2024 der letzte, endgültige Ablehnungsbescheid.

Ich habe mich nicht unterkriegen lassen und unmittelbar danach Klage eingereicht. Aber die bittere Realität ist: Ein solches Gerichtsverfahren wird sich wahrscheinlich über Jahre hinziehen. Jahre, in denen ich weiterhin unnötig eingeschränkt bin. Ich möchte und kann nicht so lange warten, um endlich "normal" leben zu können.

Warum dieser Rollstuhl so wichtig ist

Ich lebe in Limburg, und wer die Stadt kennt, weiß: Es ist bergig. Meine aktuelle Versorgung (ein manueller Rollstuhl mit Restkraftverstärker und ein separater Treppensteiger) reicht hier einfach nicht aus.
Jedes Mal, wenn ich das Haus verlassen will, beginnt ein gefährlicher und anstrengender Prozess: Ich muss mehrfach transferiert werden – vom Rollstuhl auf den Treppensteiger, die Treppe runter und wieder zurück. Ohne fremde Hilfe bin ich in meiner eigenen Wohnung gefangen. Mein aktueller Rollstuhl schafft die steilen Wege hier kaum, und die Angst zu kippen fährt immer mit.

Der Scewo BRO würde das sofort ändern:

  • Endlich unabhängig: Ich könnte Treppen alleine bewältigen, ohne jemanden bitten zu müssen, mich zu tragen.
  • Sicherheit: Der Rollstuhl bewältigt Steigungen und Gefälle sicher, die mein jetziger nicht schafft.
  • Lebensqualität: Ich könnte spontan das Haus verlassen, Freunde treffen oder Erledigungen machen – Dinge, die für andere selbstverständlich sind.

Warum ist das Spendenziel so hoch?

Vielleicht seid ihr über die Summe erschrocken, daher möchte ich ganz transparent sein: Der Scewo BRO ist ein hochkomplexes medizinisches Gerät und kostet 45.000 €.
Da die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigert, muss ich diese Summe privat aufbringen. Das Spendenziel von 47.000 € haben wir angesetzt, um:

  • Den Kaufpreis des Rollstuhls vollständig zu decken.
  • Die Gebühren der Spendenplattform auszugleichen (diese werden von jeder Spende automatisch abgezogen).
  • Einen kleinen Puffer für notwendiges Zubehör oder Anpassungen zu haben.

Sollte durch einen glücklichen Umstand das Gericht doch noch für mich entscheiden oder Geld übrig bleiben, wird jeder überschüssige Cent für meine weiteren Therapien oder behindertengerechte Umbauten verwendet.

Mein Wunsch an euch

Diese Spendenaktion soll mir ermöglichen, meine Freiheit nicht von der Dauer eines jahrelangen Gerichtsprozesses abhängig zu machen. Es geht hier nicht um Luxus, sondern um eine massive Verbesserung meiner Lebensqualität und meiner Gesundheit trotz meiner Cerebralparese.
Bitte helft mir, diese Wartezeit zu verkürzen. Jeder Euro bringt mich der Freiheit ein Stück näher.

Danke, dass ihr an meiner Seite seid!

Eure Fabienne

Organizer

Nico Gilles
Organizer
Limburg, Hessen
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