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Mein Name ist Claus Darlath.
Ich bin 64 Jahre jung, bin verheiratet und lebe mit meiner Frau in Paderborn.
Ich bin das älteste Kind von 3 Geschwistern.
Meine Mutter ist 86 Jahre jung und mein Vater ist in 1996 verstorben.
Ich habe von 1976-1978 eine Lehre als Groß-u. Außenhandelskaufmann bei der Edeka gemacht.
In der Zeit nach der Edeka bin ich fast durchgängig selbstständig gewesen, aber leider bin ich seit 2011 schon voller Erwerbsminderungsrentner.
Ich bin zwar im Nebenerwerb immer noch selbstständig und mache Kurierfahrten oder habe die Post für die Citi Post in Paderborn ausgetragen, aber die Citi Post hat ihren Betrieb in Paderborn zum 31.12.2023 eingestellt, sodass daraus keine Einkünfte mehr kommen.
Ein Nachfolgeunternehmen gibt es noch nicht.
Ich hatte mich für die Übernahme der Citi Post beworben, was aber jetzt auch wegfällt, sodass meine Frau und ich monatlich von meiner Rente in Höhe von monatlich € 250,00, meinem Pflegegeld (noch Pflegestufe 2) und ich/wir haben zum 1.6.24 Grundsicherung beantragt.
Meine Frau ist ebenfalls volle Erwerbsminderungsrenter (ca. € 600) und sie pflegt mich.
Da ich kein Auto mehr fahren darf und soll und ich natürlich ständig Termine wahrnehmen möchte/muss, teils um meine Familie auf die auf uns alle zukommenden schwere Zeiten in der Zukunft vorzubereiten und natürlich auch, um alle ärztlichen Termine, wie Zweitmeinungen im NCT Essen oder der Charite in Berlin einholen und wahrnehmen zu können oder mich auch zwischen und während der Chemos und den anstehenden Behandlungen begleiten zu können.
Meine Schwester hat ihre eigene Familie, ist verheiratet, hat 3 Kinder und ist Grundschullehrerin.
Mein Bruder ist ebenfalls verheiratet und hat auch 3 Kinder, aber auch er ist schon lange Rentner.
Ich selbst war 3 x verheiratet und habe auch heute noch ein gutes Verhältnis zu meinen Ex Frauen.
Ich habe keine eigenen Kinder (biologisch bedingt) und ich habe, aus meiner Sicht, ein sehr gutes Leben gehabt, mit vielen Höhen aber auch Tiefen,
bis zum 13. Mai 2024
Wir wurde auch oft schon angeboten meine Memoiren zu schreiben, was ich aber immer abgelehnt habe, weil es mir "noch" zu gut ging und jetzt könnte mir die Zeit weglaufen.
Mein Vater ist, wie schon geschrieben, mit 63 Jahren an Leberkrebs (Zerose) verstorben und das sollte mir nie passieren und ich war schon fast ein kleiner Hypochonder und habe alle möglichen Krebsvorsorgeuntersuchungen gemacht und bin zu allen möglichen Ärzten gelaufen und trotzdem hat es mich jetzt erwischt.
Ich hatte 2018 noch meine letzte Magenspiegelung und ich sollte in 10 Jahren wieder kommen, aber soviel Zeit bleibt uns(mir) leider manchmal nicht, wie ich gerade feststelle, denn es wurde bei mir am 13.5.2024 ein Tumor in der Speiseröhre und am 18.5.24 zusätzlich Metastasen in beiden Leberlappen diagnostiziert.
Ich hatte in der letzten Woche jetzt schon meine 1. Immuntherapie mit sogenannten Checkpointblockern, die die bösartigen Tumore entdecken und sichtbar machen sollen und im Anschluss meine 1. Chemo mit dem Medikament Oxaliplatin, um die Tumore am weiteren Wachstum zu hindern, bzw. um sie zu stoppen.
Das soll 14-tägig und noch 3 wiederholt werden und dann wird weiter untersucht, ob man das Wachstum der Tumore stoppen konnte.
Was mir nun von den Ärzten und in mehreren Gesprächen, u.a. mit der Deutschen Krebshilfe und dem Krebsinformationsdienst mitgeteilt wurde, hat jeder Mensch diese bösartigen Tumor im Körper und solange unser eigenes Immunsystem vollständig in Takt ist, schafft es der eigene Körper diese Tumore unter Kontrolle zu halten, aber mein Immunsystem ist nicht 100 % in Takt und daher konnte der Krebs entstehen, sich entfalten und ausbreiten.
Lexikon
Tumorantigen: Krebstypisches Merkmal, das auf gesunden Zellen nicht oder nur in anderer Form oder Häufigkeit vorkommt.
Das Immunsystem kann Tumorantigene erkennen und die Krebszellen daraufhin vernichten.
Ich möchte nun eine zusätzlich eine Dendritische Zellentherapie machen( Helfer bei der Aktivierung von Immunzellen).
Ich lege ihnen hierzu einen kurzen Ausschnitt des Krebsinformationsdienstes zu der Dendritische Zellentherapie bei.
Niemand kann oder wird mir eine Garantie geben, dass mein Krebs heilbar ist, oder auch mit der Dendritische Zellentherapie heilbar ist, aber
im Moment gelte ich als unheilbar!!! und das will und kann ich nicht hinnehmen und ich tue alles um mich gegen den Krebs zu wehren und um ihn zu besiegen, dass bin ich mir selbst, der wundervollsten und liebenswertesten Ehefrau und Partnerin und einem tollen Zusammenhalt meiner ganzen Familie schuldig, aber ich habe leider nicht (mehr) die finanziellen Mittel, um parallel zu der jetzt laufenden Therapie die Dendritische Zellentherapie durchführen zu können.
Meine Familie hat mir sofort € 10.000,00 zur Verfügung gestellt.
Ich/wir haben privat keine Reserven, da gegen mich seit 2019 in Steuerstrafprozess läuft und mein gesamtes Vermögen eingefroren ist.
Es gibt gegen mich ein 1. Urteil (8.1.24), wo ich zu 6 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt wurde, aber es gibt noch kein schriftliches Urteil und ich habe Revision eingelegt.
Ich halte auch hiermit nicht hinter dem Berg und ich werde sofern, dass Urteil beim BGH (Ende 2025) bestätigt wird, meine Strafe verbüßen, aber zuerst möchte und muss ich wieder gesund werden.
Ich kann den Krebs allerdings nicht alleine besiegen und brauche auch ihre Hilfe und ihre Spende.
Zwar tue ich alles für meinen Körper, was nötig ist, Ernährung, Sport, Gespräche und ich habe den Kampf angenommen.
Ich will und werde auch nicht die Schuld woanders suchen.
Ich stehe zu meinem bisherigen und hoffentlich auch noch langen weiterem Leben und ich muss zuerst die Fehler bei mir suchen, denn es hat mich niemand gezwungen, das eine oder das andere in meinem Leben zu tun.
Das war alles ich selbst!!!
Es fällt mir auch sehr schwer jetzt hier als Bittsteller zu stehen und das ich sie nun bitten möchte, mir die Dendritische Zellentherapie zu ermöglichen.
Die Therapie kostet € 56.000,00 und ich habe wie gesagt € 10.000,00 von meiner Schwester, aber ich gehe davon aus, das noch Reisekosten und ähnliches auf mich zukommen werden, so dass ich von einer Hilfe/Spende in Höhe von € 50.000,00 ausgehe.
Ich weiß nicht wie ich ihnen jemals danken kann und darf, aber ich bitte sie heute herzlichst um ihre Hilfe mir meinen Wunsch nach einer Behandlung mit der Dendritische Zellentherapie ermöglichen zu können.
In tiefstem Dank verbleibe ich
Ihr Claus Darlath
Bericht/Information nachzulesen auf der Internetseite des Krebsinformationsdienstes:
Mit verschiedenen Strategien versucht man, dem Immunsystem beizubringen, den Tumor selbst zu erkennen und zu bekämpfen. Solche Verfahren werden gegen Krebs nicht vorbeugend angewendet, wie etwa eine Schutzimpfung gegen Viren, sondern erst, wenn Krebs schon ausgebrochen ist. Daher bezeichnet man sie als therapeutische Impfungen.
Wichtig sind dabei sogenannte Tumorantigene: Merkmale, die typisch für Krebszellen sind und auf gesunden Körperzellen gar nicht oder nur in anderer Form oder Häufigkeit vorkommen. Auf solche Antigene soll das Immunsystem "angesetzt" werden und Zellen vernichten, die diese Merkmale tragen. Geimpft wird dabei entweder mit Teilen von Krebszellen. Oder man verändert Immunzellen außerhalb des Körpers und trainiert sie sozusagen im Reagenzglas. Diese Zellen sollen dann - zurück im Patienten - den Tumor bekämpfen und/oder weitere Immunzellen aktivieren.

