Tumor durch HPV Infektion - Ich kämpfe um mein Leben

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Ich bin Eleanor, 49 Jahre alt.

Eigentlich wollte ich jetzt beruflich neu beginnen, meine Erfahrung einbringen und meine Ideen verwirklichen. Im August wurde bei mir eine schwere, weit fortgeschrittene Krebserkrankung diagnostiziert.

**Ich bin sehr schwer krank. Diese Erkrankung bedroht mein Leben.**

Inzwischen hat sich meine Situation weiter verschlechtert. Ohne hier die belastenden medizinischen Einzelheiten zu beschreiben: Ich habe große Sorge, ob die bevorstehende Behandlung noch rechtzeitig kommt. Trotzdem hoffe ich sehr, dass sie anschlägt und mir eine Zukunft ermöglicht.

In der Schweiz wurde mir eine kurativ ausgerichtete, organerhaltende Radiochemotherapie angeboten. Das war mein bevorzugter Behandlungsweg. Für diese Therapie steht die definitive Kostenzusage meiner Krankenversicherung jedoch bis heute aus.

Deshalb habe ich in den vergangenen Wochen zahlreiche Zweitmeinungen in Deutschland eingeholt und mich bei unterschiedlichen Kliniken vorgestellt. Es fühlte sich teilweise wie eine Reihe von Bewerbungsgesprächen an: Immer wieder musste ich meine Befunde vorlegen, meine Situation erklären und nach einer Klinik suchen, die mir eine für mich tragbare Behandlung ermöglicht. Dazu kamen die Terminvergabe und die Wartezeiten – während ich dringend Hilfe brauchte.

Parallel habe ich weitere Behandlungsmöglichkeiten geprüft. Die Wartezeit habe ich mit kurzfristiger zugänglichen alternativmedizinischen und anthroposophischen Behandlungen überbrückt, unter anderem in der Filderklinik in Filderstadt. Ich habe den Eindruck, dass mir diese Begleitung gutgetan hat. Für die ursprünglich erwogene dendritische Zelltherapie ist mein Fall dagegen nicht geeignet, wie mir inzwischen mitgeteilt wurde.

Nun habe ich ein Universitätsklinik in Deutschland gefunden, die ebenfalls die kurative schulmedizinische Linie verfolgt und die Radiochemotherapie nach dem Schweizer Therapieplan durchführt.

**Die Strahlenchemo beginnt in Kürze.** Geplant sind zunächst etwa sechs Wochen stationärer Behandlung. Ich hoffe, dass sie trotz der inzwischen eingetretenen Verschlechterung noch rechtzeitig kommt und dass ich sie ohne Entzündungen oder andere Komplikationen überstehen werde.

Auch nach einer hoffentlich erfolgreichen Behandlung wird mein Weg noch lange nicht abgeschlossen sein. Die schweren körperlichen Folgen der Erkrankung müssen anschließend ebenfalls behandelt werden. Dazu können rekonstruktive Operationen zur Behandlung der Fisteln gehören. Ich werde voraussichtlich noch lange nicht arbeiten können.

Eure finanzielle Unterstützung brauche ich weiterhin aus einem ganz konkreten Grund:

Für die bereits erfolgte **Notoperation in der Schweiz** habe ich eine Rechnung über rund **30.000 Euro** erhalten. Die Krankenkasse wird den Großteil dieser Kosten übernehmen. Trotzdem muss ich diese hohe Summe zunächst vorstrecken. So viel Geld auf einmal aufzubringen, ist für mich eine enorme Belastung.

Auch für die Zweitmeinungen in Deutschland, die ich auf der Suche nach meiner Behandlung eingeholt habe, können noch Rechnungen auf mich zukommen. Welche zusätzlichen Kosten entstehen und welcher Eigenanteil insgesamt bei mir bleibt, weiß ich derzeit noch nicht.

**Eure Spenden würden mich bei dieser hohen Vorfinanzierung entlasten und mir helfen, die Kosten zu tragen, die letztlich bei mir bleiben.** Über Erstattungen und den weiteren finanziellen Bedarf werde ich euch offen informieren.

Gerade jetzt würde mir diese Unterstützung viel Sorge nehmen. Ich wünsche mir, dass meine Kräfte für die Behandlung und die Erholung reichen und ich mich weniger mit finanziellen Belastungen beschäftigen muss.

Ich möchte noch eine Zukunft haben.

Ich möchte wieder arbeiten und meine Ideen umsetzen. Ich möchte reisen, Freunde treffen, lachen und mich über ganz gewöhnliche Dinge freuen. Ich möchte wieder ein Leben haben, in dem mehr Platz ist als für Schmerzen, Kliniktermine und die Organisation meiner Versorgung.

Diese Zeit hat mir gezeigt, wie viel menschliche Zuwendung bedeutet. Eine Nachricht. Ein Anruf. Jemand, der fragt: „Kann ich etwas für dich tun?“

Auch wenn daraus keine praktische Hilfe entsteht, bleibt das Gefühl, gesehen zu werden und nicht allein zu sein.

Wenn ich wieder genügend Kraft habe, möchte ich diese Zuwendung weitergeben und mich ehrenamtlich für Menschen engagieren, die selbst Unterstützung brauchen.

Wenn ihr mich durch eine Spende, das Teilen dieser Kampagne oder eine persönliche Nachricht unterstützen könnt, bedeutet mir das sehr viel.

Danke, dass ihr mich auf diesem Weg begleitet und mir helft, die Hoffnung auf meine Zukunft zu bewahren.

Eleanor von Winter
M. Eng., Dipl.-Ing. (FH)
Executive MBA | ESSEC & Mannheim Business School
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