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Ich ging einmal spazieren …
Hilf mir, die Folgen eines einzigen Spaziergangs zu bewältigen
Es fällt mir sehr schwer, diesen Spendenaufruf zu schreiben. Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich einmal in meinem Leben auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sein würde.
Vor fast einem Jahr ging ich mit unseren drei Hunden – Hedda, Malte und Monty – spazieren. Nur wenige Schritte hinter unserem Eingangstor begegnete ich einem älteren Herrn und einer Dame mit zwei unangeleinten Hunden.
Einer der Hunde bellte meine angeleinten Hunde plötzlich aggressiv an. Auf der geröllbedeckten Straße verlor ich den sicheren Stand. Die Leinen glitten mir durch die Hände, wobei ich mir beide Handgelenke schmerzhaft verstauchte. Außerdem verdrehte ich mir mein ohnehin vorgeschädigtes Knie erneut.
In dieser Situation liefen meine Hunde auf den unangeleinten Hund des Herrn zu. Der Herr versuchte hektisch, seinen bellenden Hund anzuleinen, verlor dabei ebenfalls auf dem losen Untergrund das Gleichgewicht und stürzte.
Ich entschuldigte mich sofort und fragte nach seinem Befinden. Er forderte mich lediglich auf, meine Hunde zu nehmen und weiterzugehen.
Zwei Tage später erhielt ich eine Forderung über 150 Euro für seine ärztliche Behandlung. Nachdem ich die entsprechenden Belege dann im Dezember 2025 erhalten hatte, reichte ich diese bei meiner Hundehaftpflichtversicherung ein. Die Kosten wurden von der Versicherung übernommen.
Ich war überzeugt, dass die Angelegenheit damit erledigt sei.
Doch kurze Zeit später erhielt ich eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Da ich mich nicht schuldig fühlte, beauftragte ich einen Anwalt. Am Ende stehe ich vor der Entscheidung, zur Einstellung des Verfahrens 500 Euro an die Staatskasse zu zahlen. Hinzu kamen die Anwaltskosten.
So wurde aus einem ganz normalen Spaziergang eine finanzielle Belastung von fast 1600 Euro.
Viele werden sich fragen, warum meine Versicherung nicht einspringt.
Die Antwort lautet: Meine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt zivilrechtliche Schäden, nicht jedoch die Kosten eines Strafverfahrens oder die Verteidigung durch einen Anwalt. Das wusste ich bis zu diesem Vorfall nicht.
Wie viele wissen, bin ich seit anderthalb Jahren verwitwet. Durch die lange Krankheit meines Mannes konnten wir keine Rücklagen bilden. Diese unerwarteten Kosten treffen mich deshalb besonders hart.
Es kostet mich viel Überwindung, um Hilfe zu bitten. Aber alleine schaffe ich diese Belastung kaum.
Deshalb bitte ich euch von Herzen um Unterstützung.
Jeder Euro bringt mich meinem Ziel näher und hilft mir, diese unerwarteten Kosten zu bewältigen. Wenn ihr nicht spenden könnt, hilft mir auch das Teilen dieser Kampagne sehr.
Falls jemand selbst schon einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht hat, würde ich mich freuen, wenn ihr euch bei mir meldet und eure Erfahrungen mit mir teilt.
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meine Geschichte zu lesen. Und danke an jeden einzelnen Menschen, der mich – sei es durch eine Spende, das Teilen oder ein aufmunterndes Wort – unterstützt.
Von Herzen: Danke.

