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Mir fehlen aktuell 16.000 Euro für eine notwendige Zahnbehandlung im Unterkiefer mit Implantaten. Ohne diese Behandlung kann ich nicht richtig essen, nicht frei sprechen und lebe mit der ständigen Angst vor Entzündungen.
Es geht nicht um Luxus.
Es geht um ganz normale Dinge im Alltag.
Zum Beispiel wieder Nüsse essen. Oder ein Stück Brot, ohne vorsichtig zu sein. Oder einfach sprechen, ohne darüber nachzudenken, ob die Prothese hält oder ob ich undeutlich klinge.
Mein Name ist Anastasiia. Ich bin 33 Jahre alt und komme aus Charkiw in der Ukraine. Seit meiner Jugend habe ich Diabetes Typ 1. Ich war immer aktiv, habe Sport gemacht, mich viel mit Menschen umgeben. Ich wollte Führerschein machen, vielleicht einmal ein Haus bauen, Familie haben.
Dann wurde mein rechtes Auge während Corona immer schlechter. Heute sehe ich dort nichts mehr. Auf dem linken Auge nur noch etwa 30 Prozent. Es fühlt sich an, als wäre ein Teil von mir leise gegangen.
Kurz danach begann der Krieg. Im November 2022 kam ich nach Konstanz. Alles war neu. Sprache, Menschen, System. Ich musste lernen, mich in einer Welt zu bewegen, die ich kaum noch sehen konnte.
Trotzdem bin ich zum Integrationskurs gegangen. Vieles habe ich nur gehört. Ich konnte Gesichter nicht erkennen, wusste manchmal nicht, wer mit mir spricht. Ich hatte Angst, falsch zu reagieren. Aber ich habe die B1-Prüfung beim ersten Versuch bestanden. Ich lerne weiter, weil ich arbeiten möchte. Ich möchte mit Menschen sprechen, vielleicht später etwas im Bereich Kommunikation oder Psychologie machen.
Durch den Diabetes entwickelte sich eine schwere Parodontitis. Vor einigen Jahren hatte ich noch 9 Kronen einsetzen lassen. Ich habe meine Zähne gut gepflegt und alles selbst bezahlt. Aber Krankheit, Stress und Krieg haben alles beschleunigt.
Jetzt brauche ich im Unterkiefer Implantate und festen Zahnersatz. Ohne das kann ich nicht normal kauen. Ich meide harte Lebensmittel. Nüsse, rohes Gemüse oder dunkles Brot esse ich fast gar nicht mehr. Manchmal habe ich Schmerzen, manchmal Angst, dass etwas wieder kaputtgeht.
Ein Teil der Behandlung ist schon gemacht. Ich habe Raten vereinbart, Kredite aufgenommen und alles bezahlt, was ich konnte. Meine zwei Schwestern unterstützen mich so gut sie können. Wir sind füreinander da. Aber auch ihre Möglichkeiten sind inzwischen erschöpft.
Ich war bei der Krankenkasse und beim Sozialamt. Ein Teil wird übernommen, aber ein großer Eigenanteil bleibt bei mir. Meine finanziellen Mittel sind jetzt aufgebraucht.
Darum bitte ich jetzt auch Menschen um Unterstützung, die mich vielleicht nicht persönlich kennen, aber die Möglichkeit haben zu helfen.
Ich wünsche mir nichts Besonderes.
Ich möchte wieder ohne Angst essen können.
Ich möchte sprechen können, ohne mich zu schämen.
Ich möchte irgendwann vielleicht eine Familie gründen und mich nicht verstecken müssen.
Es ist schwer für mich, um Hilfe zu bitten. Früher war ich sehr selbstständig. Vielleicht bin ich es innerlich noch. Aber im Moment schaffe ich es nicht allein.
Wenn viele Menschen einen kleinen Betrag geben, kann ich diese Behandlung abschließen. Jeder Beitrag hilft mir ein Stück zurück in ein normales Leben.
Danke, dass Sie meine Geschichte gelesen haben.
Danke für Ihre Unterstützung und für Ihr Vertrauen.






