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Hoffnung zu Weihnachten für Chamodi und ihren kleinen Sohn
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Chamodi ist eine junge Mutter aus Sri Lanka. Sie ist eine liebevolle, stille, unglaublich starke Frau. Ihr Leben wurde von einer Ehe geprägt, in der Gewalt und Angst zum Alltag gehörten. Sich daraus zu lösen war ein Akt großen Mutes – und zugleich der Moment, in dem sie fast alles verlor.
Ich habe Chamodi während meines Auslandsaufenthalts in Sri Lanka kennengelernt, als ich an einer Schule für Kinder mit Behinderung gearbeitet habe. In dieser Zeit wurde sie zu meiner Herzensfreundin. Sie war immer an meiner Seite, hat mir geholfen, mich getragen, mich aufgefangen. Ihre Wärme und ihr offenes Herz haben mich tief berührt. Heute ist sie selbst diejenige, die Unterstützung braucht.
Als Chamodi die Ehe verließ, durfte sie praktisch nichts mitnehmen.
Kein Kühlschrank. Kein Tisch. Dinge, die für viele selbstverständlich sind, sind für sie unerreichbar – sie kosten mehr, als sie in mehreren Monaten verdient. Sogar ihren Roller, den sie braucht, um zur Arbeit zu kommen und ihren Sohn zu versorgen, haben ihre Schwiegereltern einbehalten.
Am schmerzhaftesten ist jedoch, dass selbst ihre eigenen Eltern sich von ihr abgewandt haben. Weil sie sich von ihrem gewalttätigen Mann getrennt hat, wurde ihr gesagt, sie solle die Situation einfach akzeptieren, anstatt „Schande über die Familie zu bringen“. Statt Schutz bekam sie Ablehnung. Statt Halt: Schweigen.
Chamodi bekommt keine Unterstützung – von niemandem.
Nicht von ihrem Mann.
Nicht vom Staat.
Nicht von ihrer Familie.
Sie steht alleine da, mit ihrem kleinen Sohn an der Hand.
Ihr Monatsgehalt liegt bei 50.000 Sri-Lanka-Rupien – etwa 140 Euro. Davon zahlt sie 70 Euro Miete, dazu kommen Lebensmittel, Transport und alles, was ein Kind braucht. Jeder Monat ist ein Drahtseilakt. Jeder Tag erfordert Kraft.
Mit dieser Spendenaktion möchten wir Chamodi und ihrem Sohn keinen Luxus, sondern etwas viel Wichtigeres schenken:
Sicherheit. Ruhe. Einen echten Neuanfang.
Ein Dach über dem Kopf.
Einen Kühlschrank, um Essen aufbewahren zu können.
Einen Tisch für den Alltag.
Mobilität, um arbeiten zu können.
Und ein kleines Polster, um wieder atmen zu können.
Weihnachten ist für viele eine Zeit der Geborgenheit. Für Chamodi ist es vor allem eine Zeit der Hoffnung – dass es Menschen gibt, die hinschauen, die helfen, die sie nicht verurteilen.
Jede Spende, egal wie klein, sagt:
Du bist nicht allein.
Dein Mut zählt.
Dein Leben ist etwas wert.
Danke von Herzen fürs Lesen, Teilen und Unterstützen.
