Hoffnung für Tina (38) - jahrelanger Kampf um ihr Leben

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Hoffnung für Tina (38) - jahrelanger Kampf um ihr Leben

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Manchmal verändert sich ein Leben von einen Moment auf den anderen. So auch das Leben von Tina.

Tina ist ein lebensfroher, humorvoller und unglaublich hilfsbereiter Mensch. Sie liebt Tiere, arbeitet für ihr Leben gern und ist jemand, der immer für andere da ist - auch heute noch, obwohl sie seit Jahren einen unfassbar schweren Kampf führt.

2009 bekam Tina die Diagnose Morbus Crohn. Doch sie ließ sich davon nie unterkriegen und konnte viele Jahre ein ganz normales Leben führen.

Anfang 2022 musste Tina erstmals ins Krankenhaus. Kurz darauf folgte im Sommer 2022 die erste Operation wegen eines Abszesses. Anfang 2023 kam der nächste Abszess und damit begann eine lange Kette von Operationen, Krankenhausaufenthalten und immer neuen Komplikationen.

Durch falsche Schmerzmedikamente, die sie aufgrund einer verschobenen Operation einnehmen musste, reagierte ihr Darm massiv. Kurz darauf wurde sie mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Dort stellte sich heraus, dass sich Fisteln vom Darm aus gebildet hatten, deren Verlauf zunächst niemand genau bestimmen konnte.

Es folgten weitere Abszesse, weitere Operationen - und damit der Moment, in dem sich Tinas Leben komplett veränderte.

Sie wurde inkontinent, musste plötzlich Windeln tragen und mit ständigen massiven Schmerzen kämpfen. Ihr Körper fühlte sich nicht mehr an, als sei es ihr eigener.

Im Intimbereich wurden zwei Fadendrainagen gelegt, während am Steißbein ein Abszess entfernt wurde - die Wunde blieb über ein halbes Jahr offen. Tina lebte mit mehreren offenen Wunden, ständig austretendem Sekret und Stuhlgang. Sitzen, liegen oder laufen war kaum noch möglich.

Trotz dieses Zustandes wurde sie zwischenzeitlich sogar wieder für arbeitsfähig erklärt. Doch der Alltag war so nicht mehr zu bewältigen.

Erst bei einem späteren Besuch beim Frauenarzt erhielt Tina die schockierende Wahrheit über ihren Zustand:

Durch die vielen Entzündungen und Eingriffe haben sich Narbenplatten mit bis zu 3cm tiefen Löchern zwischen After und Scheide gebildet. Ihr Schließmuskel ist vorne zu mehr als der Hälfte zerstört. Die Scheide wurde durch die Narben verschoben und so stark verengt, dass sie kaum noch nutzbar ist.

Für eine 38-jährige Frau mit Kinderwunsch ist das eine Nachricht, die das ganze Leben erschüttert.

Mit jeder neuen Diagnose verlor Tina ein Stück mehr von ihrer Lebensfreude. Körperlich baute sie immer mehr ab. Und seelisch wurde sie immer schwächer. Es gab Momente, in denen Tina keinen Ausweg mehr sah.

Und trotzdem kämpfte sie weiter.

Es folgten neue Therapien, neue Operationen, neue Hoffnungen - und leider auch neue Rückschläge. Antikörpertherapien verschlechterten ihren Zustand weiter. Ein Therapieversuch mit Stromstimulation am Schließmuskel führten zu Blutungen und unerträglichen Schmerzen.

Ende 2023 folgten weitere Operationen durch neu entstandene Fisteln und Abszesse. Bis heute ist eine große offene Wunde an der Gesäßhälfte rechts vorhanden.

Anfang 2025 verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Ihr Körper begann scheinbar aufzugeben:
Ihr Herz verschob sich, Atemnot, sie verlor stark an Gewicht, bis auf nur noch 43 kg. Ihre Haare fielen aus. Ihre Blutwerte waren katastrophal und lebensbedrohlich.

Essen konnte Sie nur geringe Mengen und dieses nur auf der Toilette, weil ihr Körper Nahrung kaum noch bei sich behalten konnte.

Dann kam ein weiterer Schock:
Es wurde ein gefährlicher, hoch ansteckender Darmkeim mit Giftbildung festgestellt. Tina musste vier Monate in Quarantäne verbringen.

Isolation, Schmerzen und ständige Angst bestimmten ihren Alltag.

Kurz darauf stand Sie erneut kurz vor dem Tod - durch Blutarmut und einen drohenden Darmverschluss. Bei der darauffolgenden Operation wurde u.a ein Dünndarmstoma (künstlicher Darmausgang) angelegt und Teile des Darms wurden aufgrund neuer Fisteln entfernt.

Mit dem Stoma hat Tina bis heute große Probleme und immer wieder entzündet sich die Haut drumherum.

Ihr Körper beginnt sich zumindest langsam wieder etwas zu stabilisieren und zum ersten Mal seit langer Zeit gibt es wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Tina hat seit diesem Jahr einen Arzt gefunden, der ihr Hoffnung machen konnte.
Mit einer speziellen Operation könnte möglicherweise ein Teil der entstandenen Schäden und die Fisteln beseitigt und korrigiert werden, sodass sie wieder ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen würde.

Doch dieser Weg ist teuer - und viele Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Jahrelange Behandlungen, Medikamente, Stoma - Versorgung, zusätzliche medizinische Hilfsmittel, Fahrtkosten zu Spezialkliniken in ganz Deutschland, hohe Stromkosten für die notwendige Wundspülungen in der Dusche sowie Anwalts- und Gerichtskosten im Kampf um Gerechtigkeit, führten dazu, dass Tina zwangsläufig eine Menge Schulden aufbauen musste.

Sie kann seit Jahren nicht mehr richtig arbeiten und wurde Frühzeitig in Rente geschickt - eine Rente, die zum Leben kaum ausreicht.

Tina möchte kein Luxusleben.
Sie möchte nur eine Chance auf ein Leben.

Eine Chance auf ein Leben, ohne permanente Schmerzen.
Eine Chance auf Würde und Lebensqualität. Ebenso eine Chance auf Gerechtigkeit.

Deshalb bitten Wir euch um Hilfe.

Jede Spende hilft Tina dabei,

  • anfallende medizinische Behandlungen zu finanzieren
  • notwendige Operationen zu ermöglichen
  • laufende Anwaltskosten, Gutachterkosten und Gerichtskosten zu tragen
  • ihre Schulden der vergangenen Jahre durch die Krankheitskosten zu bewältigen.

Und vor allem hilft jede Unterstützung dabei, ihr zu zeigen, dass Sie diesen Kampf nicht alleine führen muss.

Schon jetzt ein großes Danke an jeden Menschen, der hilft - durch eine Spende oder durch das Teilen dieser Geschichte.

Organizer and beneficiary

Jenna-Lee Haynes
Organizer
Neetze, Niedersachsen
Tina Stockinger
Beneficiary
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