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Hoffnung auf klare Sicht - Hilfe bei Keratokonus
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Manchmal verschwimmt der Blick auf die Welt, nicht nur im übertragenen Sinne.
Mein Name ist Annalena, ich bin 26 Jahre alt, Rettungssanitäterin und Auszubildende in der Physiotherapie.
Vor einiger Zeit erhielt ich die Diagnose „Keratokonus“ - eine fortschreitende, nicht heilbare Augenerkrankung, die dazu führt, dass sich die Hornhaut irregulär verformt und das Sehen immer stärker beeinträchtigt wird. Häufig bilateral (beide Augen), aber asymmetrisch (Unterschiede von Zeitpunkt und Ausprägung) - bei mir ist zurzeit das linke Augen stark betroffen, das rechte Auge (noch) nicht. Das macht mir den Alltag oft schwer, egal ob beim Lernen, Arbeiten oder in einfachen Momenten des Lebens.
Lange wollte ich das nicht wahrhaben; nicht „sehen“. Man möchte schließlich nicht krank sein, oder eingeschränkt wirken - schon gar nicht Mitleid erzeugen.
Doch mit Fortschreiten der Erkrankung kann ich nicht mehr so voll und selbstständig funktionieren, wie ich es gewohnt bin.
Um meine Sehkraft bestmöglich zur erhalten, sind verschiedene Behandlungen (zur Stabilisierung), Hilfsmittel (optische Versorgung) und regelmäßige ärztliche Kontrollen notwendig. Leider werden viele dieser Kosten nicht vollständig oder gar nicht übernommen. Deshalb wage ich nun den Schritt, der mir nicht leicht fällt, aber ein wichtiger Teil meiner persönlichen und gesundheitlichen Entwicklung ist. Diesbezüglich gilt mein Dank vor allem den Menschen, die mir gezeigt haben, dass es vollkommen in Ordnung ist, nach Hilfe zu fragen und diese anzunehmen.
Der Weg ist für mich selbst noch neu und ein Stück weit „unvorhersehbar“. Eins steht jedoch fest:
Jede Spende wird zweckgebunden eingesetzt - für medizinische Maßnahmen und Hilfsmittel, die mir den Alltag erleichtern sollen. Sollte mehr Geld zusammen kommen, als ich für meine eigene Versorgung benötige, fließt das Geld in die Forschung und Unterstützung anderer Betroffener mit Keratokonus.
Über gofundme.de und über Instagram (@annalena.rds) werde ich Updates, Nachweise und Einblicke von Behandlungsverläufen teilen, um darüber aufzuklären und die Zweckgebundenheit nachvollziehbar zu machen.
Diese Kampagne steht für Hilfe zur Selbsthilfe, für Mut und für alle Menschen, die ebenfalls mit Einschränkungen im Alltag zu kämpfen haben. Vielleicht kann ich so ein kleines Zeichen setzen - dafür, dass das Zeigen von Schwäche auch eine Stärke ist und dass es völlig okay ist, um Hilfe zu bitten.
Jede Unterstützung - ob finanziell, durch Teilen der Kampagne oder durch mitfühlende Worte, gibt mir Hoffnung auf klare Sicht - im wahrsten Sinne des Wortes.
Schritt für Schritt, Blick für Blick.
