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Hilferuf für Seelenpony und seiner Besitzerin
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Das vergangene Jahr 2025 hat alles verändert.
Alles drehte sich darum, nicht aufzugeben – auch dann nicht, als nichts sicher war.
Ich starte diesen Hilferuf heute, um dieses schwere Jahr mit etwas Positivem abschließen zu können und dem neuen Jahr die Chance auf einen hoffnungsvollen Anfang zu geben. Damit es nicht genauso weitergeht wie bisher, sondern mit ein wenig Entlastung und Zuversicht beginnen darf.
Was mit vielen Tierarzt- und Expertenterminen begann, wurde zu einer Zeit permanenter Angst. Trotz aller Untersuchungen und Behandlungen ging es Alessansdra’s Pony zunehmend schlechter. Antworten blieben aus. Vertrauen wurde an falschen Stellen gesetzt, Hoffnung und Rückschläge wechselten sich ab und lange war unklar, ob es überhaupt eine echte Chance geben würde. Am Ende blieb nur ein klares Bauchgefühl – und die Entscheidung, in die Klinik zu fahren.
Schließlich folgten auch in der Klinik umfangreiche Diagnostik, mehrere Operationen, intensive Betreuung, regenerative Therapien, Medikamente und spezielle Hilfsmittel wie ein Swing Lifter.
Es stellte sich heraus, dass sein Fall sehr komplex ist, aber das Hauptproblem eine Infektion war, die mehrfach operativ behandelt werden musste, um das infizierte Gewebe zu entfernen und die Entzündung einzudämmen.
Monate voller Verzweiflung und Sorgen. Und dieser Kampf – ihr Kampf – hat sich gelohnt.
Er ist zwar noch nicht vollständig über den Berg, aber er ist stabil und endlich seit kurzer Zeit wieder zu Hause.
Was geblieben ist, neben all den Sorgen und offenen Fragen, sind hohe Rechnungen, laufende Raten und eine finanzielle Belastung, die sie nicht mehr stemmen kann.
Alessandra ist meine Freundin. Ich schreibe diesen Spendenaufruf, weil sie es selbst nicht tun würde. Nicht, weil sie keine Hilfe braucht, sondern weil sie immer glaubt, alles alleine tragen zu müssen.
In den vergangenen Monaten ist sie weit über das hinausgegangen, was ein Mensch eigentlich leisten kann. Mehrere Jobs, Kredite, sich selbst konsequent hintenangestellt und einfach immer weitergemacht – auch dann, als die eigenen Grenzen längst überschritten waren. Physisch und psychisch. Ich sehe jeden Tag, wie sehr sie kämpft und dass sie an einem Punkt angekommen ist, an dem es nicht mehr alleine geht.
„Warum lädt man sich so viel auf und stellt das eigene Leben hinten an – für ein Pferd?“
Diese Frage hat sie oft gestellt bekommen. Doch die Antwort ist ganz einfach: Dieses Pony ist für sie so viel mehr als „nur“ ein Tier. Und das lässt sich nur verstehen, wenn man ihre Geschichte kennt.
Schon bevor all das begann, waren Ponys ein fester Teil ihres Lebens. Sie war im Ponysport erfolgreich unterwegs, ehrgeizig, verbunden mit dem, was sie tat. Doch dann kam ein einschneidendes Ereignis, das ihr Leben von einem Moment auf den anderen aus der Bahn warf. Alles, was sie sich aufgebaut hatte, brach weg. Sie verkaufte ihre Ponys, ließ ihr bisheriges Leben zurück und zog fast 800 Kilometer weit weg, um neu anzufangen und erlebtes zu vergessen. Doch was in der Theorie so einfach klingt, funktioniert in der Realität leider nicht. Dieser Neuanfang war kein leichter. Die Vergangenheit blieb präsent, der innere Kampf hörte nicht auf. Und dennoch war da immer dieser eine Gedanke, der sie begleitete: irgendwann wieder ein eigenes Pferd. Nicht aus Nostalgie, sondern als Hoffnung. Als leises Versprechen an sich selbst, dass es wieder einen Weg zurück ins Leben geben könnte.
Ein Ziel, das Hoffnung gegeben hat und einen Grund, weiterzumachen. Sie hat gespart, verzichtet und durchgehalten, bis sie ihn gefunden hat. 13 Jahre später. Nicht nur irgendein Pony mit außergewöhnlichem Potenzial, sondern ein Wesen, das ihr geholfen hat, wieder ins Leben zu finden. Er hat ihr geholfen, sich dem Leben jeden Tag aufs Neue zu stellen und es zu meistern. Genau deshalb bedeutet er ihr so viel. Und genau deshalb war sie bereit, ihr eigenes Leben zu geben, um seines zu retten – so wie er ihr geholfen hat, ihres zurückzugewinnen.
Rücklagen wurden vollständig aufgebraucht. Rechnungen stapelten sich. Schulden entstanden. Und trotzdem stand für sie eines immer fest: Solange es medizinisch eine Chance gab, würde sie nichts unversucht lassen. Einschläfern kam für sie nicht eine Sekunde infrage.
Ich habe sie in dieser Zeit unterstützt, so gut ich konnte – emotional und finanziell. Doch diese Situation übersteigt das, was wir zu zweit alleine auffangen können. Trotz aller gemeinsamen Anstrengungen ist die Belastung zu groß geworden, um sie ohne Hilfe zu bewältigen.
Trotz einer OP-Versicherung, die die Operationen selbst, sowie einen begrenzten Zeitraum nach den Eingriffen abdeckt, belaufen sich die Kosten für die medizinische Versorgung aus diesem Jahr auf insgesamt 47.300 € (Stand heute).
Ein Teil der Kosten wurde bereits mithilfe von Rücklagen und Krediten beglichen. Der größte Teil ist jedoch noch offen und soll über Ratenzahlungen ausgeglichen werden – eine Belastung, die ihre finanziellen Möglichkeiten deutlich übersteigt. Zusätzlich entstehen weiterhin laufende Kosten für notwendige Nachsorge, Medikamente, Kontrollen und weitere Behandlungen.
Die gesammelten Spenden werden genutzt, um offene Tierarztrechnungen zu begleichen und die entstandene finanzielle Belastung abzufedern. Ohne Hilfe droht diese Last sie endgültig zu erdrücken.
Ich starte diesen Spendenaufruf nicht, um Verantwortung abzugeben, sondern um einen Neuanfang zu ermöglichen – damit dieses Jahr nicht nur von Sorgen geprägt ist, sondern auch von Hoffnung.
Jede Unterstützung – ob finanziell oder durch das Teilen dieses Aufrufs – hilft.
Danke an alle, die sich die Zeit nehmen, diese Geschichte zu lesen und vielleicht ein Teil davon werden.
Danke von Herzen.
Für weitere Informationen und Updates, klicke gerne auf das Instagram Profil von Alessandra und ihrem Pony: @alessandra.sarina
Organizer and beneficiary
Alessandra Vicario
Beneficiary





