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Hilfe nach einem tragischen Schicksalsschlag
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Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
ich wende mich heute an euch für die Familie Petrosyan.
Am 5. Mai 2026 wurde Hovsep Petrosyan Opfer eines Verbrechens. Er war unschuldig und nur zufällig als Passant spazieren. In der Nähe fand eine Auseinandersetzung statt, mit der er nichts zu tun hatte. Dabei traf ihn ein Querschläger aus einer Schusswaffe.
Seitdem ist er vom Hals bis zu den Füßen querschnittsgelähmt. Bewegen kann er nur noch die Arme – die Handfunktion ist dabei stark eingeschränkt: links sehr wenig, rechts etwas besser. Lange Zeit war er beatmet. Erst seit Kurzem atmet er wieder selbstständig. Deshalb sitzt er nach vier Monaten Bettlägerigkeit jetzt zum ersten Mal im Rollstuhl. Eine Entlassung aus dem Krankenhaus ist voraussichtlich erst Ende des Jahres möglich.
Hovsep ist 67. Vor der Tat war er fit und viel unterwegs. Spazierengehen und Radfahren waren seine größte Freude – oft bis zu 20 Kilometer am Tag.
Seine Ehefrau hat durch die Tat ihre Arbeit als Taxifahrerin verloren und kann derzeit nicht mehr arbeiten. Die Familie musste in eine barrierefreie Wohnung umziehen. Die Wohnkosten werden nur teilweise übernommen.
Jetzt fehlt vor allem ein behindertengerechtes Auto mit Rollstuhlverladesystem, damit Hovsep nach der Entlassung zu Ärzten, Therapien und ins Leben zurückkommen kann. Dazu kommen die Kosten der letzten Monate und die Unterstützung im Alltag.
Die Familie hat mit einem Spendenaufruf bewusst gewartet. Sie hoffte auf schnelle Hilfe vom Staat. Solche Verfahren können jedoch Jahre dauern – und ob ein umgebautes Fahrzeug überhaupt finanziert wird, ist ungewiss.
Wer die Familie Petrosyan unterstützen möchte, hilft ganz konkret: bei Wohnung, Alltag und einem Stück Selbstständigkeit.
Von Herzen danke fürs Lesen, Weiterleiten und für jede Hilfe.
im Namen der Familie Petrosyan


