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Hilfe für unsere Mutter!
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Hallo, ich heiße Rebecca und bin 46 Jahre alt. Ich lebe mit meinem Mann in Braunschweig (Niedersachsen). Meine Eltern leben im Kreis Segeberg und sind beide 72 Jahre alt. Meine Eltern wollten vom 20.10. bis 22.10 eine kleine Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo unternehmen. Beim Boarding ist meine Mutter gestürzt und auf den Kopf gefallen. Erst ging es ihr noch ganz gut, außer etwas Kopfschmerzen war alles ok. Sie ging früh ins Bett, da sie sich unwohl gefühlt hat. Nachts war sie plötzlich nicht mehr ansprechbar, so dass mein Vater sofort Hilfe holte. Meine Mutter wurde am 21.10. morgens gegen 6 Uhr mit einem Rettungshubschrauber vom Schiff nach Oslo in die Uniklinik geflogen. Sie hatte eine Hirnblutung und wurde dort sofort operiert. Mein Vater fuhr, nachdem das Schiff in Oslo ankam, sofort mit dem Taxi hinterher. Der Gesundheitszustand ging mal auf, mal ab...,so dass ich mich dazu entschieden habe, am 24.10 ebenfalls nach Oslo zu fliegen und seit dem vor Ort bin, um zum Einen nah bei meiner Mutter zu sein und zum Anderen meinen Vater zu unterstützen, da sich der Zustand meiner Mutter nicht stabilisierte, sondern eher verschlechterte und ein Rücktransport nach Deutschland noch nicht absehbar war. In der Nacht vom 25.10 auf den 26.10 wurde meine Mutter erneut operiert, da sie an zwei Stellen im Gehirn nachgeblutet hatte und ihr gesundheitlicher Zustand immer kritischer wurde. Zudem hat meine Mutter auch noch eine Lungenentzündung bekommen. Die OP verlief soweit wie geplant, allerdings ist es noch nicht absehbar, wie es weitergeht, da sie keinen komplikationsfreien Verlauf hat. Für meinen Vater ist die Situation alles andere als leicht und ich merke, wie schlecht es ihm geht. Für ihn steht fest, dass er ohne meine Mutter nicht zurück nach Deutschland zurückkehren möchte und daher so lange vor Ort bleibt, bis meine Mutter, hoffentlich bald, nach Deutschland transportiert werden kann. Auch ich merke, dass mich die ganze Situation immer mehr belastet, da ich mir unwahrscheinlich große Sorgen mache, ich aber meine Eltern nicht alleine lassen möchte. Ich selbst bin Krankenschwester auf einer Intensivstation und kann normalerweise mit solchen Situationen gut und professionell umgehen. Aber in diesem Fall komme auch ich an meine Grenzen, bin überfordert und weiß nicht, wie es noch weitergeht. Zu den ganzen Sorgen, kommen jetzt noch die finanziellen Schwierigkeiten. Um so nah und somit auch so schnell wie möglich bei meiner Mutter auf der Intensivstation sein zu können, sind wir in dem Hotel, welches auf dem Klinikgelände für Angehörige ist, untergebracht. Die Unterkunft kostet uns inklusive Verpflegung täglich 300 Euro. Um die Rückreise nach Deutschland, müssen mein Vater und ich uns dann zum gegebenen Zeitpunkt noch kümmern.
Ich bitte euch daher, uns ein wenig finanziell zu unterstützen, so dass wir wenigstens eine große Sorge weniger haben.
Mit Updates halte ich euch hier über diese Seite am Laufenden.


