Vor einem Jahr war ich ein aktiver Student mit großen Träumen. Heute kämpfe ich jeden Tag dafür endlich die medizinische und finanzielle Hilfe zu bekommen die ich brauche...
Hallo, ich bin Nick, 25 Jahre alt, und seit Dezember 2024 kämpfe ich mit einer schweren Erkrankung: Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS).
Aus anhaltender Erschöpfung wurde eine Krankheit, die mein Leben auf den Kopf gestellt hat. Ich bin oft bettlägerig, kann teilweise nicht einmal sitzen und musste mein Radiologie-Technologie-Studium pausieren. Einfache Tätigkeiten wie Kochen oder Treppensteigen verschlimmern meinen Zustand dramatisch (Post-Exertional Malaise). Dazu kommen Konzentrationsprobleme ("Brain Fog"), Chronische Schmerzen, Rasender Puls beim Aufstehen (POTS) und teilweise extreme Reizempfindlichkeit.
Was ist ME/CFS?
ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die jeden treffen kann. Sie ist wenig erforscht und es gibt keine standardisierten Therapien. Viele Betroffene sind jahrelang bettlägerig. Die WHO klassifiziert ME/CFS als neurologische Erkrankung.
Meine Situation
Trotz aller Bemühungen - gesunde Ernährung, Vitamine, Stressreduktion, verschiedene Ärzte - hat sich mein Zustand nicht gebessert. Die Krankheit isoliert mich sozial und macht mich finanziell abhängig, da ich weder studieren noch arbeiten kann.
Meine finanzielle Realität
Als deutscher Staatsbürger, der in Österreich studiert, erhalte ich trotz schwerer Erkrankung keinerlei staatliche Unterstützung, weder aus Deutschland noch aus Österreich. Trotz meiner schweren Erkrankung habe ich keinen Anspruch auf BAföG, österreichische Studienbeihilfe oder andere staatliche Unterstützung.
Derzeit lebe ich von der Unterstützung meiner Familie, ca. 770€ im Monat. Das deckt gerade so meine Grundkosten (Miete 450€, Lebensmittel, Handy). Ab dem nächsten Monat wird es noch enger: Eigene Krankenversicherung, teurere medizinische Ernährung und weniger Familienunterstützung bedeuten ein monatliches Defizit von mehreren hundert Euro.
Wofür ich eure Hilfe brauche
Kurzfristig (Existenzsicherung):
- Deckung der monatlichen Grundkosten (ca. 200-400€ Fehlbetrag)
- Krankenversicherung und medizinische Zusatzkosten
- Spezielle Nahrungsmittel und Elektrolyte (kann kaum kochen)
- Transport zu Ärzten (oft Taxi nötig)
Mittelfristig (Diagnostik & Therapie):
- Spezialisierte Diagnostik (POTS-Tests, MCAS-Abklärung, Immundiagnostik)
- Experimentelle Therapien wie Immunapherese oder Low-Dose Naltrexone
- Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Hilfsmittel
Viele dieser Untersuchungen und Behandlungen werden nicht von der Krankenkasse übernommen und kosten mehrere tausend Euro.
Trotz allem: Hoffnung und kleine Beiträge
Trotz meiner Erkrankung verliere ich nicht die Hoffnung. In den wenigen Momenten, in denen ich die Kraft habe, versuche ich trotzdem, etwas Sinnvolles zu tun:
- ME/CFS-Simulator: Ich arbeite an einem ME/CFS-Simulator in der Game-Engine Godot , ein Projekt, das gesunden Menschen erlebbar machen soll, wie einschränkend diese Krankheit wirklich ist.
- Kleine Programmier-Projekte: Wenn es mein Zustand zulässt, arbeite ich an Open-Source-Software
- Cybersecurity: Ich versuche weiterhin, Cyberkriminelle im Netz zu entlarven und arbeite dabei mit betroffenen Firmen und Behörden zusammen
Das tue ich nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil es mir hilft, trotz der Krankheit einen Sinn zu finden.
Warum eure Hilfe zählt
Jeder Euro gibt mir Hoffnung und die Möglichkeit, weiterzukämpfen. ME/CFS-Patienten sind oft auf sich allein gestellt. Eure Solidarität zeigt mir, dass ich nicht vergessen bin.
Bitte teilt meine Geschichte mit euren Freunden und Familien. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und Bewusstsein für diese unsichtbare Krankheit schaffen. Oft ist Sichtbarkeit der erste Schritt zur Veränderung
Von Herzen Danke
Eure Unterstützung bedeutet mir die Welt. Auch wenn ich derzeit nicht die Kraft habe, jedem persönlich zu antworten - jede Spende und jedes geteilte Wort erreicht mich.
Mit großer Dankbarkeit,
Nick
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"ME/CFS stole my life, but your support gives me hope to fight back."


