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„Papa, ich habe so Angst, dass ich nie wieder gesund werde.
Ich träume sogar davon, dass ich krank bin.“
Das flüstert mir mein Maximilian immer zu, wenn ihn die Angst übermannt.
Wir wollen ihn wieder haben.
Maximilian ist 25 Jahre jung.
Und kämpft gerade darum, wieder ins Leben zurückzufinden.
Wenn man ihn trifft spürt man sofort:
Da ist jemand, der das Leben liebt.
Er ist mitten in seinem Masterstudium für Lehramt (Deutsch und Geschichte, Gymnasium) an der Universität in Stuttgart.
Mit Bestnoten.
Mit echter Freude.
Mit einem klaren Traum vor Augen.
Er will Lehrer werden.
Mit Menschen arbeiten.
Etwas weitergeben.
Zukunft mitgestalten.
Er hat seine Familie.
Er hat seine Freundin.
Seine Freunde.
Seinen Verein.
Er spielt aktiv Fußball beim FC Schlossberg (Bopfingen, Baden-Württemberg) und liebt den Verein und vor allem seine Teamkameraden und die Menschen dort. Seine FCS Familie eben, wie er selbst immer sagt.
Ein Leben, das nach vorne ging.
Denn dann kam etwas, das wir bis heute kaum begreifen können.
Die Diagnose: ME/CFS – ausgelöst durch Long Covid.
Seitdem ist nichts mehr, wie es war.
Maximilian lebt seit einigen Wochen bei uns in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim), damit wir ihm die Therapie dort in der Nähe ermöglichen können. Wir betreuen und pflegen ihn rund um die Uhr.
Maximilian lebt seit Monaten in einem vollständig dunklen Raum.
24 Stunden am Tag.
Er liegt rund um die Uhr im Bett.
Kraft für irgendetwas anderes hat er kaum noch.
Selbst kleinste Reize sind für ihn zu viel:
Geräusche. Licht. Gespräche. Gedanken.
Sein Körper ist erschöpft – bis ins Mark.
Und gleichzeitig findet er kaum Ruhe.
Er hat Schmerzen. Im Kopf. In den Muskeln. In der Brust.
Er ist unendlich müde. Und kann trotzdem kaum schlafen.
Er ist 25 Jahre alt –
und lebt aktuell ein Leben, das sich wie ein Gefängnis anfühlt.
Er vermisst sein Leben. Seine Freundin. Seine Familie.
Seinen jüngeren Bruder. Seine kleine Schwester.
Seine Freunde. Seine Mannschaft.
Und sie alle vermissen ihn.
Maximilian hat eine Familie, die ihn liebt.
Seine Mutter, sein Vater, seine Geschwister –
und viele Menschen, die ihm nahe stehen.
Und wir alle wünschen uns nichts mehr,
als ihn wieder zurück ins Leben zu holen.
Aktuell versuchen wir alles, um ihm zu helfen.
Wir haben eine Apherese-Therapie (Blutwäsche) begonnen,
die ihm möglicherweise eine Chance geben kann.
Allein in den letzten 4 Wochen sind dafür bereits rund
10.000 Euro an Kosten entstanden.
Jede einzelne Behandlung kostet aktuell 1.500 Euro
und muss direkt bezahlt werden.
Weitere Behandlungen, Medikamente und Therapien sind sicherlich noch notwendig.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt diese Kosten nicht.
Ich bin Daniela, die Verlobte seines Vaters.
Gemeinsam mit Udo stehe ich jeden Tag an Maximilians Seite
und wir unterstützen ihn, so gut wir können.
Wir erleben hautnah, was diese Krankheit mit ihm macht.
Und wir tun alles, um ihm zu helfen.
Wir stehen als Familie inzwischen an einem Punkt,
an dem wir es alleine nicht mehr schaffen.
Was uns zusätzlich große Sorgen macht:
Wir wissen im Moment nicht,
wie es finanziell weitergehen wird.
Ob Maximilian einen Pflegegrad erhält.
Ob und wann Unterstützung bewilligt wird.
Und ob diese überhaupt ausreicht.
Viele dieser Prozesse dauern Wochen oder Monate.
Und selbst dann bleibt oft eine große Lücke.
Die Realität ist:
Dass wir aktuell alles selbst tragen müssen.
Die Therapiekosten.
Medikamente.
Mögliche zusätzliche Pflege.
Seine laufenden Lebenshaltungskosten.
Die Miete für sein WG-Zimmer – zumindest noch eine gewisse Zeit.
Und gleichzeitig verändert sich auch unser eigenes Leben.
Zeit, Arbeit und finanzielle Möglichkeiten stoßen an ihre Grenzen.
Wir wissen heute nicht, wie hoch die Gesamtkosten am Ende sein werden.
Aber wir wissen:
Dass wir diesen Weg ohne Hilfe nicht bewältigen können.
Deshalb sammeln wir Spenden zur Unterstützung von Maximilian, der aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen auf mediziknische Behandlungen und Maßnahmen angewiesen ist, die nicht oder nicht vollständig von der Krankenversicherung übernommen werden.
Die Spenden werden ausschließlich für seine medizinisch notwendigen Zwecke verwendet, insbesondere für Therapien, Behandlungen, Hilfsmittel sowie damit verbundene Kosten (z.B. Fahrtkosten).
Die Verwaltung der Spendengelder erfolgt zweckgebunden und transparent. Eine Verwendung für andere Zwecke ist ausgeschlossen.
Transparenz ist uns dabei sehr wichtig. Wir werden deshalb von Zeit zu Zeit über Maximilian und seinen Weg berichten.
Wenn du helfen möchtest –egal in welcher Form –
sind wir dir von Herzen dankbar.
Und Maximilian sagt auch HERZLICHEN DANK an jeden von Euch.

