Hilfe für eine kleine, tapfere Dackeldame

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Hilfe für eine kleine, tapfere Dackeldame

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Kurzfassung:
Frida braucht dich!

Meine kleine Dackeldame Frida ist sehr krank und steht vor einem großen Termin: Ganzkörper-CT und OP.
Kostenschätzung: ~ 3.000€ + Folgekosten

Die ganze Geschichte findest Du hier:

Hallo, mein Name ist Justina und ich brauche deine Hilfe.

Ende März 2024 habe ich mir den größten Traum meines Lebens erfüllt: einen kleinen Hund zu adoptieren.
Ich hatte damals eine Wohnung, finanzielle Sicherheit und ganz viel Liebe in meinem Herzen - die besten Voraussetzungen für einen Schützling. Und das war der Moment, als Frida in mein Leben kam…

Frida, eine 18cm hohe und unglaublich lange Zwergdackeldame, verzauberte mich seit dem Tag, an dem ich sie kennenlernen durfte. Sie war schon 5 Jahre und 8 Monate alt, kam ursprünglich aus Polen und man wusste leider nicht, was sie bis zu dem Zeitpunkt schon alles erlebt hatte.
Ich lernte sie bei einer Pflegestelle in Deutschland kennen, verliebte mich in ihren stolzen, aber sehr freundlichen und ruhigen Charakter und durfte sie dann am 26.03.2024 zu mir nach Hause nehmen.

Da hatte ich ihn nun bei mir - meinen allerersten Hund. Voller Unsicherheiten, aber mit sehr viel Motivation, in diese neue Aufgabe hineinzuwachsen.

Und so lernten wir uns kennen. Und lieben.

Wir hatten circa ein halbes Jahr, das gesundheitlich sehr unbeschwert verlief.
Ich, die einen festen Job hatte und auf monatliche Arztbesuche, Futterkosten, etc vorbereitet war, hatte mit Absicht keine Hundekrankenversicherung abgeschlossen. Ich hatte von einigen Seiten gehört, dass Krankenversicherungen viel Kleingedrucktes in ihren Bedingungen stehen hatten und viele Kosten auch einfach nicht übernahmen. Deshalb erstellte ich Frida ein kleines Sparkonto und überwies jeden Monat 50€ darauf. Für potentielle Arztbesuche. Falls mal etwas größeres auf uns zukommen sollte.

Aber was dann auf uns zukam - damit hatte ich niemals gerechnet.

Es begann damit, dass Frida kahle Stellen an ihren Öhrchen hatte. Ihre Pflegestelle meinte, dass das damit zu tun haben könnte, dass Frida im Tierheim vielleicht ihre Liegeplätze hatte verteidigen müssen und deshalb viel auf den Stellen lag, sodass Fell dort fehlen würde.

Als frisch gebackene Helikopter-Mutter hatte ich das mit Fridas Tierarzt abklären wollen. Ungewissheit. Es konnte alles sein. Milben, Pilze, Bakterien, die Gene.
Viele Untersuchungen und Bluttests weiter, konnte man herausfinden, dass Fridas Cortisolwert sehr hoch war. Der Arzt fragte, ob Frida sehr viel trinken würde und sich viel lösen müsse. Ja, das tat sie. Ich dachte, es sei gut, wenn sie viel trinkt. Wie beim Menschen auch. Es war mein erster Hund - ich wusste nicht, wieviel ein Hund normalerweise trinkt.
Nach diesen Beobachtungen verlor ich mich selbst in der Recherche und stieß immer wieder auf das Wort „Cushing“.
Beim nächsten Arztbesuch sprach ich diese Idee an und tatsächlich war es auch schon die Vermutung des Arztes gewesen, dass Frida das Cushing-Syndrom haben könnte.
Das „Ende“ von dieser Diagnose: Nach ein paar weiteren Tests bekam sie nun die für ihr Körpergewicht empfohlene Dosis Vetoryl. Ich wurde nicht aufgeklärt, was das Cushing-Syndrom (explizit: Morbus Cushing) überhaupt ist, geschweige denn, wie es jetzt mit dem Medikament weitergeht in Bezug auf Kontrollen, evtl. Dosisanpassungen, etc).

(Meine Recherche ergab (unter Vorbehalt): Morbus Cushing ist eine Form vom Cushing-Syndrom, bei der ein (meist) gutartiger Tumor in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) zu viel ACTH produziert, was die Nebennieren zur Überproduktion von Cortisol anregt.)

Fast parallel dazu beunruhigte mich noch etwas anderes: Frida hatte an ihrer Gesäugeleiste und auf ihrem Rücken jeweils einen „Gnubbel“. Dort fackelte der Arzt nicht lange: sie wurden direkt operativ entfernt, pathologisch untersucht und siehe da: bei dem an der Gesäugeleiste handelte es sich tatsächlich um einen bösartigen Tumor.
Da wir aber alle schnell gehandelt haben, war die Wahrscheinlichkeit noch sehr gering, dass es gestreut hat. Jedoch war ab da an für mich wichtig, Frida regelmäßig auf „Gnubbel“ abzutasten.

Die Situation mit dem Cushing verbesserte sich leider nicht. Frida hat nach wie vor sehr viel getrunken, hatte Heißhunger-Attacken und noch immer einen Hängebauch (auf die letzteren beiden Symptome bin ich erst durch meine Recherche aufmerksam geworden).

Irgendwann nahm ich meinen Mut zusammen und sagte dem Tierarzt von Frida, dass ich gerne zu einer anderen Praxis wechseln möchte - eine, bei der ich mich aufgehobener fühle mit Fridas Cushing-Syndrom.

Neue Praxis und das selbe Spiel von vorn: es wurden wieder viele Tests gemacht. Nebenbei wurde noch herausgefunden, dass Frida auch Probleme mit der Schilddrüse hat und ab nun auch lebenslang dafür Medikamente benötigt sowie mit einer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) zu tun hat (war mir nie aufgefallen, da Hunde mit der Diagnose oft mit Erbrechen, Durchfall und starken Schmerzen zu kämpfen haben - Frida aber glücklicherweise nicht!), weshalb sie spezielles Futter und zusätzlich Enzyme braucht.

Seit wir nun ca. ein Jahr lang in der neuen Praxis sind, wurde die Vetoryl-Dosis langsam auf das dreifache von dem erhöht, was eigentlich für das Körpergewicht empfohlen wird. Es ist also ein sehr schwerer Fall vom Cushing-Syndrom.
Inzwischen kann man aber Wirkung erkennen, da Fridas Fell nun an manchen Stellen wieder ganz langsam anfängt zu wachsen und ihr Hängebauch so gut wie weg ist.
Bis dahin war es aber auch ein sehr langer Weg. Sie hat nur noch sehr wenig Fell, ist auf Kleidung angewiesen, da sie sonst unglaublich schnell friert, und ist sehr mager geworden (Muskelabbau ist auch ein Symptom von Cushing).

Dass das Vetoryl nun langsam wirkt, könnte mich eigentlich glücklich stimmen, doch das Universum stellt diesen kleinen Hund vor einer Herausforderung nach der nächsten:
nun sind die „Gnubbel“ an der Gesäugeleiste wieder da. Und gleich drei davon sind sehr verdächtig.
Sie sollen am 14. Januar operativ entfernt werden.

Um zu sehen, ob irgendetwas in die Lunge gestreut hat, wurde beim letzten Termin ein Röntgenbild von Fridas Oberkörper gemacht. Leider war etwas auf dem Bild grau, was nicht hätte grau sein dürfen und was ein Hinweis auf Metastasen sein könnte.
Dies soll unmittelbar vor der OP am 14. Januar durch ein CT geprüft werden, da CTs noch genauere Hinweise liefern können.

Nun ist die Situation: wenn am 14. Januar herauskommen sollte, dass Frida auch schon Metastasen in der Lunge hat, dann kann sie nur noch palliativ behandelt werden, da ihr Immunsystem zu schwach ist für eine Chemotherapie.
Wenn sie aber keine Metastasen haben sollte, dann kann sie operiert werden, was jedoch wegen ihres geschwächten Immunsystems ein gewisses Risiko mit sich bringt.

Frida ist für mich der beste Hund, der mir je begegnet ist. Sie ist mein kleiner Schatten, der mir immer hinterher flitzt. Mein Fels in der Brandung. Sie hat mir so viel beigebracht im Leben.

Ich weiß, dass sie sehr krank ist, aber ich hoffe nichts mehr, dass sie noch ein paar Jahre glücklich und ohne akute Beschwerden leben kann.
Und ihre Lust, weiterhin zu fressen und zu kuscheln, und ihr freudiges Wühlen im Körbchen schenken mir Hoffnung, dass das auch noch ein paar Jahre möglich sein könnte.

Die Kostenschätzung des CTs und der (wenn sie stattfinden kann) anschließenden OP liegt bei fast 3.000€.

Ich habe bislang (mit ganz lieber Unterstützung meiner Familie) alle Kosten selbst übernehmen können. Jeden Arztbesuch (im Schnitt 200€ pro Besuch), jede Laborrechnung, jedes Medikament (monatlich ca. 150€), das spezielle Futter.

Doch jetzt bin ich finanziell am Ende, habe keine Rücklagen mehr und möchte meiner Familie nicht mehr zur Last fallen. Ich bin auf fremde Unterstützung angewiesen.

Bitte hilf Frida.

Jeder Euro hilft!
Und wenn 1€ nicht für dich möglich ist, dann würden wir uns schon unendlich darüber freuen, wenn du für Fridas Zukunft die Daumen drückst.

Herzlichsten Dank♥️


(P.S.: Ich bin keine Ärztin und habe alles so wiedergegeben, wie ich es verstanden oder selbst recherchiert habe. Wenn ich etwas medizinisch inkorrekt beschrieben habe, dann tut es mir leid.
Ich habe auch einige Sachen aus Fridas medizinischer Historie weggelassen (z.B. dass ihre Nebennieren tumorös verändert sind oder dass sie auch schon mal mit neurologischen Problemen wie Kopfwackeln oder Orientierungslosigkeit zu tun hatte), da es sonst ein endloser und auch sehr verwirrender Text wird.)

Organizer

Justina Feldmann
Organizer
Hamburg, Hamburg
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