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Hallo, mein Name ist Ines. Ich bin 58 Jahre alt und lebe seit rund 9 Jahren in der Türkei in Yavrudogan, einem kleinen Dorf in der türkischen Urlaubsregion Side. Ich bin aus gesundheitlichen Gründen Frührentnerin und kümmere mich seit ich hier lebe um die Strassentiere, da mir deren Leid schon in der Anfangszeit aufgefallen ist und ich hier helfen wollte. Im Laufe der Jahre wurden dann aus ein paar wenigen, die ich gefüttert und tierärztlich versorgt habe (auch Kastrationen habe ich privat bezahlt), immer mehr, so dass ich mittlerweile etwa 85 Katzen und 15 Hunde aufgenommen habe, die ich bei mir zu Hause versorge. Weiterhin fahre ich mehrmals pro Woche durch den Nachbarort Colakli, wo ich eine weitere wechselnde Anzahl (zwischen 100 und 150) Katzen füttere. Soweit es mir die finanziellen Spielräume möglich machen, werden die Katzen auch bei mir oder beim Tierarzt im Falle von Krankheiten oder Verletzungen medizinisch versorgt und gepflegt. All das bezahle ich ausschließlich von meinem privaten Geld. Ich habe keinerlei Unterstützung durch Tierschutzvereine oder ähnliches. Gelegentlich nehme ich mal das eine oder andere Tier eines Tierschutzvereins für eine Übergangszeit bei mir auf und erhalte dafür eine kleine Aufwandsentschädigung oder es werden zumindest die Futterkosten für das Tier vom Verein bezahlt. Ansonten stehe ich komplett alleine da.
In der Anfangszeit mit wenigen Tieren und recht günstigen Lebenshaltungskosten in der Türkei, ging das Ganze noch einigermaßen, doch die gigantische Inflation in der Türkei gepaart mit massiv steigenden Mieten, macht es mir täglich schwerer, meine Tiere überhaupt noch satt zu bekommen, von der medizinischen Versorgung ganz zu schweigen. Trotzdem kämpfe ich täglich für meine Schützlinge und gönne mir selbst überhaupt nichts mehr.
Zu alledem kam nun noch Anfang des Jahres eine "Epidimie" ins Haus. Mehrere Katzen wurden krank. Ich fand sie plötzlich apathisch und abgeschlagen irgendwo im Haus oder auch draußen. Sie wollten nicht mehr fressen und auch sonst ging es ihnen schlecht. Natürlich fuhr ich sofort zum Tierarzt, doch auch mehrere Tierärzte haben bis heute keine Diagnose. Inzwischen sind rund 20 Katzen verstorben, viele andere aber haben es durch eine unterstützende Therapie beim Tierarzt auch (hoffentlich) überstanden. Keiner kann aber sagen, ob das Ganze nicht weitergeht und noch mehr Katzen erkranken werden.
Leider sind durch die hohe Anzahl Katzen, die beim Tierarzt behandelt wurden, Kosten von über 3000€ aufgelaufen, die ich von meiner Rente nicht bezahlen kann, da diese nicht mal für die normalen monatlichen Kosten reicht. Die Tierärzte sind zwar sehr verständnisvoll, aber bezahlen muss ich die Rechnungen natürlich trotzdem.
Und deswegen hoffe ich, dass ich hier auf diesem Wege ein paar Tierfreunde finde, die vielleicht bereit sind, mir in dieser Situation zu helfen. Dafür bedanke ich mich schon jetzt im Voraus! Jeder Betrag hilft mir sehr. Dankeschön!
Wer mehr über mich wissen möchte und was ich so jeden Tag für die Tiere tue, der kann sich auf meinem Facebookprofil weiter informieren. Hier gibt es regelmäßig Infos und Updates:
Noch ein kurzer Hinweis, der laut Gofundme gemacht werden muss:
Da Gofundme es nicht erlaubt, dass der SPENDENORGANISATOR in der Türkei lebt (Der Empfänger kann aber überall leben, es muss nur erklärt werden, wie er das Geld erhält), wird dieser Aufruf für mich von einem guten Freund aus Deutschland organisiert. Das Geld erhalte ich dann, entweder durch eine (kostengünstige) Überweisung per Western Union oder direkt in bar, wenn er mich besucht (macht er mehrmals im Jahr), natürlich in voller Höhe.
Vielen lieben Dank
Ines und die Fellnasen

