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Hilfe für die Gründerin von Weihnachtswunderwichtel
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Hallo, ich bin die Gründerin von „Weihnachtswunderwichtel“ auf Instagram.
Ich bin 30 Jahre alt und Mama von zwei wundervollen Kindern (1 und 4 Jahre alt).
Viele von euch kennen mich vielleicht durch meine Seite „Weihnachtswunderwichtel“ – eine Herzensaktion, die ich in den letzten drei Jahren mit viel Liebe, Zeit und Herzblut aufgebaut und geführt habe.
Jedes Jahr durften dank eurer Hilfe unzählige Wünsche von bedürftigen Familien erfüllt werden. Menschen, die selbst kaum etwas haben, konnten durch die Gemeinschaft auf dieser Seite kleine Weihnachtswunder erleben – liebevoll gepackte Päckchen, ehrliche Freude und ganz viel Menschlichkeit.
Ursprünglich habe ich die Seite gemeinsam mit meinem damaligen Partner und einem befreundeten Paar geführt. Doch inzwischen hat sich mein Leben sehr verändert. Nach unserer Trennung bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich ehrlich sagen muss: Ich brauche selbst Hilfe.
Es fällt mir unglaublich schwer, das zu schreiben. Ich habe sehr lange mit mir gehadert, überhaupt diesen Schritt zu gehen – denn ich war immer diejenige, die Hilfe organisiert hat, nicht diejenige, die sie selbst braucht. Aber das Leben hat mich in den letzten Monaten hart getroffen.
Mein Ex-Partner ist gegangen, es sind Dinge passiert, die mich seelisch und körperlich sehr belastet haben (bitte habt Verständnis dafür, dass ich darauf nicht näher eingehen möchte um unsere Privatsphäre zu schützen)
Momentan besteht kein Kontakt zwischen ihm und den Kindern. Ich habe keine Familie, die mich im Alltag unterstützen kann, und stehe nun weitgehend allein da.
Er hat viel Geld und unser gemeinsames Auto mitgenommen – inklusive der Kindersitze – und seitdem kämpfe ich jeden Tag aufs Neue, um das Leben für meine Kinder und mich aufrechtzuerhalten. Ich versuche zur Zeit, ein kleines Auto zu finanzieren, um wieder mobil zu sein – nicht nur für uns, sondern auch, um die Weihnachtswunderwichtel-Aktion dieses Jahr überhaupt weiterführen zu können. Ohne Auto kann ich keine Päckchen annehmen, keine Familien erreichen und auch nicht zu den Heimen im Raum Aachen fahren, die wir bisher unterstützt haben.
Eigentlich wäre jetzt genau die Zeit, in der wir anfangen würden, die ersten Wünsche für Weihnachten anzunehmen – und genau das hat mich in den letzten Wochen besonders beschäftigt. Ich habe immer gehofft, dass sich irgendwie alles regelt, aber ich merke, dass ich es diesmal allein nicht schaffe.
Natürlich habe ich bereits Unterstützung bei verschiedenen Ämtern beantragt – aber wie viele wissen, dauert das alles seine Zeit, und im Moment ist die finanzielle Belastung einfach zu groß.
Ich möchte ehrlich sein: Ich weiß nicht, ob ich in diesem Jahr so viele Menschen glücklich machen kann wie in den letzten Jahren. Die Aktion bedeutet viel Engagement, Organisation und Kraft – und als alleinerziehende Mama mit zwei kleinen Kindern ist das eine riesige Herausforderung.
Aber ich wünsche mir von Herzen, dass Weihnachtswunderwichtel weiterleben darf. Dass wir auch dieses Jahr wieder ein Stück Hoffnung und Freude schenken können – gerade jetzt, wo viele Menschen selbst schwierige Zeiten durchmachen.
Mir ist bewusst, dass Spenden keine dauerhafte Lösung sind. Aber jede kleine Hilfe jetzt würde mir ermöglichen, das Notwendigste zu regeln, wieder Stabilität zu finden und vor allem: mein Herzensprojekt fortzuführen.
Ich danke jedem Einzelnen, der mich in dieser schweren Zeit unterstützt – sei es durch eine Spende, das Teilen des Beitrags oder einfach durch liebe Worte.
Danke, dass ihr in den letzten Jahren so viel Herzenswärme gegeben habt – und vielleicht jetzt ein kleines Stück davon an mich zurückgebt.
Eure
Gründerin von Weihnachtswunderwichtel
