Hilfe für Dana – für einen Weg zurück ins Leben

  • E
177 donors
0% complete

€12,540 raised of 

Hilfe für Dana – für einen Weg zurück ins Leben

Donation protected
Hallo,
ich bin Fabian – Lebensgefährte, Mitfühlender, manchmal auch unfreiwilliger Pfleger. Ich möchte euch von meiner Partnerin Dana erzählen.
Oder besser gesagt: von der Dana, die wir zurückholen möchten.

Dana ist 38, Orthopädietechnikerin, Gemüsegärtnerin, Naturmensch, Pferdefreundin, Abenteuersuchende. Bis Mitte 2023 war sie kaum zu bremsen. Ihr großer Traum nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters und kurz darauf ihres Pferdes: eine Reise nach Georgien.
Statt Kaukasus gab’s allerdings Krankenhaus.

Seit mehr als zwei Jahren ist Dana krank. Und zwar auf diese schwer greifbare Art, die nicht einmal einen klaren Namen hat. Ich hatte zwischendurch Angst, sie zu verlieren. Man steht hilflos daneben, versucht alles und es reicht trotzdem nicht.

Alles begann mit Reiseimpfungen, einer hartnäckigen Infektion und einem Nierenstein, der für kurze Zeit der Star unserer persönlichen Horror-Komödie war. Ja, wir hatten genug Humor, um über die Harnleiterschiene zu lachen… damals.
Doch es kamen heftigste Symptome dazu und aus einem kleinen medizinischen Stolperstein wurde eine Odyssee.
Ein besonders belastender Teil dieser Geschichte ist, dass Danas Beschwerden lange nicht als körperlich eingeordnet wurden. Weil viele Befunde zunächst unklar waren, wurden ihre Symptome schon zu Beginn psychosomatisch erklärt.

Erst im Verlauf zeigte sich, wie folgenschwer das war: Eine akute Pankreatitis blieb unerkannt, ebenso eine chronische Herzbeutelentzündung, die sie bis heute mit sich herumschleppt.

Diese Zeit hat Spuren hinterlassen. Nicht nur körperlich, sondern auch im Vertrauen. Wenn man immer wieder hört, dass „eigentlich alles in Ordnung“ sei, beginnt man an sich selbst zu zweifeln. Dana hat lange nicht nur um medizinische Hilfe gekämpft, sondern auch darum, ernst genommen zu werden.

Sie überlebte die unbehandelte Pankreatitis. Seitdem lebt sie jedoch jeden Tag mit Bauch- und Unterleibsschmerzen, ständiger Übelkeit, Fieber, Benommenheit, Fatigue und dem Gefühl, seit zwei Jahren eine besonders hartnäckige Grippe nicht loszuwerden. Eine Autoimmunerkrankung? Eine genetische Disposition? Ein post-viraler Zustand? Ein Kompressions-Syndrom im Bauchraum?
Das größte Problem:
Ohne klare Diagnose gibt es keine zielgerichtete Therapie. Keine Aussicht auf berufliche Rückkehr. Kein schmerzfreies Leben.

Also hilft man sich eben selbst - so gut es eben geht.
Dana hat auf eigene Kosten zahlreiche Untersuchungen, Bildgebungen, Spezialbluttests, Akupunktur, Osteopathie, naturheilkundliche Ansätze und mehr ausprobiert. Allein 2024 hat sie über 10.000 € für Diagnostik, Therapien, Medikamente und Fahrten zu Fachärzt*innen ausgegeben und so ging es 2025 weiter.
Es stehen weitere notwendige, aber nicht kassenfinanzierte Untersuchungen und Behandlungen an. Es stapeln sich Rechnungen: cine-MRT, Kapselendoskopie, PET-CT, Laserbehandlungen, Off-Label-Medikamente.

Die finanzielle Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass auch die sozialen Sicherungssysteme nicht greifen, auf die man in einer solchen Lage eigentlich angewiesen wäre:
Der Antrag auf Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt. Nicht, weil Dana arbeitsfähig wäre, sondern weil es keine eindeutige Hauptdiagnose gibt, die ihren schlechten Gesundheitszustand klar erklärt. Zwar bestehen zahlreiche Nebendiagnosen, pathologische Befunde und erhebliche Einschränkungen , doch keine davon lässt sich sozialrechtlich als alleinige Ursache benennen.
Auch ein Antrag auf Bürgergeld wurde abgelehnt. Damit fällt sie vollständig durch das Raster der Absicherung, obwohl gleichzeitig noch ein Arbeitsverhältnis besteht.

Die Folge:
Dana hat derzeit kein Einkommen und muss ihre Krankenversicherung selbst finanzieren, obwohl sie durchgehend arbeitsunfähig ist und weiterhin alles daransetzt, wieder gesund zu werden.

Diese Situation ist nicht nur finanziell existenzbedrohend, sondern auch emotional zermürbend.
Wieder entscheidet nicht der tatsächliche Zustand, sondern das Fehlen eines klaren Diagnosetitels – in einem System, das Eindeutigkeit verlangt, während die Medizin noch nach Antworten sucht.
Einen bürokratischen Papierkrieg muss sie führen, während sie darum kämpft, einen halbwegs erträglichen Alltag zu leben.

Dabei wünscht sich Dana nichts sehnlicher, als wieder Teil ihres eigenen Lebens zu sein.
Arbeiten. Wandern, Radfahren. Im Gemüsefeld schwitzen. Lachen. Freunde treffen. Frei atmen und den Kopf wieder über der Wasseroberfläche haben. Für andere da sein.

Stillsitzen gehörte noch nie zu Danas Stärken, weder auf der Couch noch im Leben. Sie hat ihren Beruf gewählt, um anderen zu helfen. Aber im Moment ist sie es, die Hilfe braucht.

Für eure Unterstützung sind wir zutiefst dankbar.
Jeder Euro hilft, um notwendige Untersuchungen und Therapien zu finanzieren, Medikamente zu bezahlen und Dana zumindest in dieser Hinsicht zu entlasten.

Damit sie den Weg zurück in ihr eigenes Leben findet.
DANKE

P.S.: Die Spenden werden natürlich gänzlich von mir an Dana übergeben.
Kleine Info am Rande wegen Rückfragen:
Das Spendenziel wird von GoFundMe automatisch angepasst- bitte nicht wundern, wenn es sich ab und an ändert :-)

Organizer

Fabian Schlitter
Organizer
Beilngries, Bayern
  • Medical
  • Donation protected

Your easy, powerful, and trusted home for help

  • Easy

    Donate quickly and easily

  • Powerful

    Send help right to the people and causes you care about

  • Trusted

    Your donation is protected by the GoFundMe Giving Guarantee