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Hilfe für Coco – gegen unseriöse Zucht und Erbkrankheiten
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Meine Geschichte mit Coco
Schon als kleines Kind bin ich mit unserem Familienhund aufgewachsen.
Seitdem war für mich klar: Irgendwann möchte ich einen eigenen Hund haben.
Im Januar 2025 habe ich mir diesen Traum erfüllt – und Coco, ein englisch Cocker-Spaniel-Mädchen, zog bei mir ein. Diese Entscheidung habe ich sehr bewusst getroffen – ich habe mich sowohl ethisch als auch emotional damit auseinandergesetzt und mich nach bestem Gewissen mit den Themen Zucht, Haltung und verantwortungsvollem Kauf beschäftigt.
Die ersten Monate
Die Anfangszeit war wunderschön – Coco entdeckte die Welt voller Neugier. Doch schon bald traten immer wieder unerklärliche Aggressionsanfälle auf: erweiterte Pupillen, Muskelzittern, Zucken und Knurren, obwohl sie eigentlich entspannt ruhen sollte. Als ich nicht mehr weiter wusste, brachte ich sie am 18.8.2025 in ein spezialisiertes Hundebootcamp (www.popcornpfoten.ch), wo sie seitdem professionell betreut wird.
Die traurige Diagnose
Bei einer Physiotherapie am 20.8.2025 und Röntgen am 3.9.2025 Untersuchung kam heraus, dass Coco erhebliche gesundheitliche Probleme hat:
- Verschiebung im Bereich der Halswirbelsäule (Schiefer Atlas ab der 3. Wirbel)
- überlastete Nacken- und Schultermuskulatur
- Patellaluxation (lockere Kniescheibe)
- Hüftprobleme mit verändertem Gangbild
- deutliche Asymmetrien im Gesicht (Auge/Nasenloch links kleiner)
- Verdacht auf Epilepsie
- auffälliges Aggressionsverhalten
Die Kombination dieser Befunde bedeutet, dass Coco sowohl orthopädische Schmerzen mit Fehlbelastungen und Gangstörungen als auch mögliche neurologische Probleme hat. Das veränderte Gangbild kann zudem neurologische Ausfälle begünstigen, weshalb weitere Abklärungen dringend notwendig sind. Das Aggressionsverhalten ist vermutlich Folge dieser Belastungen und kein Charakterproblem.
Der Verdacht auf unseriöse Zucht
Die Verkäufer:in stellte sich mir zunächst als seriöse Züchter:in dar. Nachträglich bestehen jedoch erhebliche Zweifel, ob es sich tatsächlich um eine rechtmäßig gemeldete und tierschutzkonforme Zucht handelt, da Coco gravierende gesundheitliche Probleme zeigt, die auf eine mangelnde oder unsachgemäße Zucht und Aufzucht schließen lassen. Es liegt nahe, dass ihre Mutter unter starkem Stress gelitten hat und dies nun epigenetische Folgen für Coco hat. Das erklärt vieles – macht es aber nicht leichter. Aus diesem Grund habe ich mich im ersten Schritt an das zuständige Veterinäramt gewendet. Parallel kläre ich den Sachverhalt mit einer zuständigen Anwältin.
Mein Einsatz für Coco
Ich kämpfe für Cocos Gesundheit – und zugleich für mehr Aufklärung und Sensibilisierung beim Welpenkauf und in der Aufzucht, damit weniger Hunde wie Coco leiden müssen.
Leider sind meine Ersparnisse inzwischen aufgebraucht.
Bisherige Kosten:
- 3.600 CHF für das Bootcamp
- 500 CHF für das Röntgen der Hinterbeine
- 1000 CHF für ein CT des Kopfs
- weitere Kosten für Physiotherapie (laufend)
Warum ich eure Hilfe brauche
Coco ist ein unglaublicher Herzenshund, und sie hat es verdient, ein unbeschwertes Leben führen zu können. Jeder Beitrag – egal wie klein – hilft uns, die laufenden Kosten für Training, Untersuchungen und Therapien zu stemmen.
Von Herzen danke an alle, die uns unterstützen und Coco ein Stück Hoffnung schenken.



