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Nach Sanierungspfusch -
Ich bitte um Hilfe für mein Zuhause!
Hallo! Ich bin Astrid aus Lübeck, 2-fach Mama, Krankenschwester, Freundin, Nachbarin und Ehrenamtliche – und inzwischen ziemlich erschöpft.
2018 habe ich ungewollt einen Neuanfang wagen müssen.
Durch einen Zufall erfuhr ich von einem sanierungsbedürftigem Haus und ich fasste meinen Mut zusammen, nahm einen Kredit auf und kaufte. Ich wollte mir ein schönes neues Zuhause schaffen und schmiedete gleichzeitig Pläne, es in der Zukunft in eine Wohngemeinschaft -Intensivpflege für Kinder und Jugendliche zu verwandeln. Meine Berufserfahrung hat mich gelehrt, dass es in diesem Bereich einen großen Bedarf gibt.
Für Eltern gibt es in so einer belastenden Situation nichts Besseres, ihr Kind in liebevoller und individueller Obhut zu wissen, als in einem stationären Umfeld.
Um auf der sicheren Seite zu sein, engagierte ich für die Haussanierung einen Bauingenieur, der mit seiner Expertise als Energieberater und Baubegleiter alles koordinieren sollte. Ich vertraute ihm – und damit begann mein Albtraum.
Handwerksfirmen für die verschiedenen Gewerke wurden von ihm gestellt. Er plante mit den Handwerkern die notwendigen Bauarbeiten und überwachte die Ausführungen.
Ich zog frühzeitig in das halbfertige Haus – ohne Heizung, ohne Warmwasser, mit provisorischem Bad – um eine Doppelmiete zu vermeiden. In der neuen Nachbarschaft erfuhr ich viel Solidarität und so war ich war optimistisch, dass die Bauarbeiten bald zu einem guten Ende kommen würden.
Doch als die Fassade fertig gestellt war, fielen mir als fachfremder Person bereits Mängel auf. Ich zeigte diese an, doch das wurde ignoriert. Die verantwortliche Firma verschwand und mein Baubegleiter gab vor, nichts mehr machen zu können.
Zwei unabhängige Gutachten kamen zu dem Ergebnis, dass neben den optischen Mängeln, die Fassade mit nicht zulässigen Materialien saniert worden war, es zu Feuchtigkeitsschäden im Holzständerwerk kommen wird und alles zurückgebaut werden muss.
Fast 5 Jahre Rechtsstreit über 2 Instanzen, weil der Verursacher Berufung gegen das 1. Urteil eingelegt hatte, liegen nun hinter mir.
Das 2. Urteil: eine Ernüchterung.
Ich trage 20% Mitschuld, weil ich als Bauherrin „Kontrollpflicht“ gehabt hätte.
Ich war zu gutgläubig und arglos!
Aktuell liegt der Sachschaden bei unfassbaren 105.000€.
Und da der Gerichtsgutachter den Schaden nur auf etwa die Hälfte der Kostenvoranschläge geschätzt hat, muss ich den überwiegenden Teil des Schadens selbst bezahlen und bleibe zusätzlich noch auf einem großen Teil der Kosten für die Verfahren sitzen – insgesamt hatte ich über 21.500€ für Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten investieren müssen.
Ich bin verzweifelt!
Der komplette Haussockel ist nass, die Fassadenmaterialien sind im unteren Bereich bereits durchfeuchtet und Regen läuft an den Fensterbänken direkt in die Fassade hinein.
Die erneute und diesmal fachgerechte Sanierung ist in vollem Gange.
Ich arbeite in Vollzeit, habe einen Zweitjob angenommen und engagiere mich mehrfach ehrenamtlich, weil auch das mir ein Bedürfnis ist.
Hier um Hilfe zu bitten, kostet mich sehr viel Überwindung, denn normalerweise gelingt es mir, alle meine Probleme weitestgehend allein zu bewältigen.
Aber dieser zusätzliche finanzielle Aufwand übersteigt meine Kräfte und Möglichkeiten bei weitem.
Ich liebe dieses Haus. Ich bin angekommen.
Deshalb brauche ich dringend eure Hilfe, um hier zu retten, was zu retten ist und später die Vision von der WG umsetzen zu können.
Jeder Betrag hilft und wird von mir sehr geschätzt.
❤️Astrid
Ganz lieben Dank all denen, die mich bereits unterstützt haben.


