Hilfe auf vier Rädern – ein Rettungswagen für Wildtiere

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Verletzt und völlig entkräftet: Wildtiere benötigen im Notfall schnelle und fachkundige Hilfe. Doch gerade bei Waldbränden, Hochwasser oder auch bei Tierschutzprojekten fehlt die Möglichkeit, Tiere direkt vor Ort medizinisch zu behandeln oder zu operieren.

Deshalb möchten wir einen ausgemusterten Rettungswagen zu einer mobilen Behandlungs- und OP-Einheit für Wildtiere umbauen.

Warum Wildtiere einen eigenen Rettungswagen brauchen
Ein verletztes Wildtier lässt sich nicht einfach wie ein Haustier in eine Transportbox setzen und zur nächsten Praxis fahren. Fang, Transport und eine fremde Umgebung bedeuten zusätzlichen Stress– gerade für bereits geschwächte oder verletzte Tiere. Mit unserem Wildtier-Rettungswagen kommt die medizinische Versorgung deshalb direkt zum Tier.

Wildtierkundige Tierärzt:innen können vor Ort untersuchen, narkotisieren, Wunden versorgen oder notwendige Eingriffe durchführen. Dafür soll der Wagen mit der entsprechenden medizinischen Technik ausgestattet werden – von der Narkose über Monitoring und Diagnostik bis zur OP-Ausstattung.
Ein Begleitfahrzeug mit geeigneten Boxen und Käfigen ermöglicht zusätzlich eine
sichere und möglichst ruhige Unterbringung der Tiere. Stromversorgung und Klimatisierung sorgen dafür, dass der Wagen auch dort eingesetzt werden kann, wo keine Infrastruktur vorhanden ist.

„Ein Wildtier-RTW ermöglicht es uns, im Ernstfall schnell und professionell zu handeln. Durch die Versorgung vor Ort wird den Tieren viel Stress erspart, Schmerzen gelindert und eine schnelle Behandlung für einen guten Heilungsprozess ermöglicht."
Dr. Christine Dickmann, Tierärztin


Ein Wagen – drei Aufgaben
1. Hilfe im Katastrophenfall. Waldbrand, Hochwasser oder ein Brand in einer Wildtierhilfe oder einem Tierpark können innerhalb kurzer Zeit viele Tiere betreffen. Dann zählt schnelle Hilfe. Mit dem Wildtier-Rettungswagen kommt fachkundige medizinische Versorgung direkt an den Einsatzort –verletzte Tiere werden dort untersucht, stabilisiert und behandelt.

2. Behandlung vor Ort in Wildtierhilfen.
Viele Wildtierhilfen leisten jeden Tag enorme Arbeit –aber nicht überall gibt es direkten Zugang zu Tierärzt:innen mit Wildtiererfahrung oder geeignete Räume für Behandlungen und Operationen. Mit der mobilen Einheit können mehrere Tiere direkt vor Ort behandelt werden: weniger Transporte, weniger Stress, und Zugang zu medizinischer
Ausstattung, die Wildtierhilfen selbst oft nicht vorhalten können. Untersuchungen, Behandlungen und Operationen lassen sich an einem Tag bündeln – das entlastet die Einrichtungen und macht fachkundige Versorgung auch dort möglich, wo die Wege weit sind.

3. Tierschutzgerechte Sterilisations- und Kastrationsprojekte.
Tiere wie Waschbären oder Nutrias können direkt am Projektort tierärztlich untersucht, operiert und anschließend versorgt werden. Lange Transportwege entfallen, die medizinische Ausstattung ist unmittelbar vor Ort.

„Die Sterilisation oder Kastration von Tieren ist gelebter Tierschutz. Mit dem speziell ausgestatteten Wildtier-RTW können wir ortsunabhängige Projekte überall in Deutschland durchführen. Alles, was dafür benötigt wird, ist an Bord, sodass die Tiere perfekt operiert und behandelt werden können."
Nannette Welk, Tierärztin


Was wir jetzt finanzieren müssen
Unser erster Schritt besteht aus zwei Dingen, die parallel passieren müssen: Wir brauchen den Rettungswagen – und wir brauchen die medizinische Grundausstattung. Das Fahrzeug muss bis November 2026 bereitstehen. Nur dann können wir den Umbau noch bis Ende des Jahres kostenfrei durchführen lassen. Genau deshalb ist deine Spende jetzt besonders wichtig.

So setzt sich das Spendenziel zusammen 25.000 €
Ein geeigneter Rettungswagen – 18.000 €. Ausgemustert, mit geeignetem Aufbau. Wir prüfen Fahrzeuge von Kreisverbänden und anderen Organisationen ebenso wie Auktionen – je günstiger die Beschaffung, desto mehr bleibt für die Ausstattung.
Umbau zur Behandlungseinheit – 0 €, kostenfrei bis Ende 2026 , wenn das Fahrzeug bis November steht.
Mobiles Narkosegerät (gebraucht) – 2.500 €
Basis-Diagnostik und Monitoring (gebraucht) – 3.200 €
OP-Basis-Instrumente – 800 €
Verbrauchs- und Verbandsmaterial – 500 €

Danach folgt die weitere Ausstattung. Ist der Wagen gesichert und die Grundversorgung finanziert, ergänzen wir Schritt für Schritt: Ultraschall, mobiles Röntgen, Stromversorgung, ein Begleitfahrzeug mit Boxen und Käfigen, zusätzlicher Stauraum. Nicht alles muss am ersten Tag vorhanden sein.

Warum November entscheidend ist
Normalerweise wäre der Umbau eines Rettungswagens zu einer mobilen tiermedizinischen Einheit ein erheblicher zusätzlicher Kostenpunkt. Für unser Projekt gibt es aktuell eine besondere Möglichkeit: Wenn wir das Fahrzeug bis November bereitstellen, kann der Umbau noch bis Ende 2026 kostenfrei erfolgen. Das bedeutet: Deine Spende kann deutlich mehr bewirken. Statt Spendengeld in den Umbau zu investieren, setzen wir es für das Fahrzeug, medizinische Geräte
und die Versorgung der Tiere ein. Diese Chance haben wir nur jetzt.

Wer steht hinter dem Wildtier-Rettungswagen?
Der Wildtier-RTW und das Begleitfahrzeug werden von wildtierkundigen Tierärzt:innen,
tiermedizinischen Fachangestellten und fachlich geschulten Wildtierpfleger:innen betreut. Alle Teammitglieder werden vor dem ersten Einsatz auf die Abläufe im Fahrzeug vorbereitet – gerade bei Wildtieren müssen medizinische Versorgung, Handling und stressarme Abläufe gut zusammenspielen.

"Der Wildtier-RTW wird von wildtierkundigen Tierärzten betrieben. Neben dem Einsatz bei Großschadenslagen und geplanten Sterilisations-Projekten kann das Team Wildtierhilfen unterstützen, die in einer Region keinen oder nur schweren Zugang zu fachkundigen Tierärzten haben."
Vera Heck, Geschäftsführerin Bundesverband der Wildtierhilfen

Unser Ziel: 2027 soll der Wildtier-RTW starten
Bis November 2026: Fahrzeug finden und finanzieren.
Bis Ende 2026: kostenfreien Umbau ermöglichen.
Parallel: medizinische Grundausstattung anschaffen.
Spätwinter/Frühjahr 2027: erster Einsatz des Wildtier-Rettungswagens.
Wir berichten hier unter „Neuigkeiten", wie das Projekt vorankommt, welches Fahrzeug wir finden und welche Ausstattung durch deine Spende möglich wird.

Hilf uns jetzt, den Wagen auf die Straße zu bringen
Ein verletztes Wildtier kann nicht selbst entscheiden, wo es Hilfe bekommt. Also möchten wir die Hilfe zu ihm bringen. Mit deiner Spende hilfst du uns jetzt, den Rettungswagen rechtzeitig zu sichern und die medizinische Grundausstattung zu finanzieren. Bis November muss der Wagen stehen. Wenn wir das gemeinsam schaffen, nutzen wir den kostenfreien Umbau noch in diesem Jahr – und machen aus einem ausgemusterten Rettungswagen eine mobile Behandlungseinheit für Wildtiere.

Danke, dass du hilfst, Wildtierhilfe mobil zu machen.


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