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Guten Tag! Mein Name ist Klaus Hübner, ich bin Wissenschaftler und Patientenberater und seit über 10 Jahren im Vorstand des Selbsthilfevereins ARGE CANNA . Unser Verein setzt sich seit 2014 für die Rechte von Schwerkranken ein, die Cannabis als Medizin zur Linderung ihrer Leiden einsetzen. Solche Menschen werden in Österreich bis zum heutigen Tag aufs Übelste diskriminiert und wie Verbrecher behandelt. Sie bekommen hier bei uns ausschließlich Pharmaindustrie-Produkte aus Cannabis verschrieben, die für Drogenabhängige zur Substituierung geschaffen wurden und den Schwerkranken nachweislich viel weniger gut helfen, als es natürliche Cannabisblüten könnten. Aber wenn sich Kranke selbst zu Cannabisblüten verhelfen - durch eigenen Anbau oder Beschaffungskriminalität über den Schwarzmarkt – setzen sie sich nicht nur erheblichen zusätzlichen Gesundheitsrisiken aus. Sie stehen dann auch mit einem Fuß im Gefängnis.
DAS IST EIN UNERTRÄGLICHER ZUSTAND, DER UNBEDINGT BEENDET WERDEN MUSS!
Überall in Europa erhalten Schwerkranke bereits Cannabisblüten über Arzt und Apotheke. Nur in Österreich nicht.
Gerade war der Fall von Marcel in der Kronen-Zeitung , der jahrelang seine Querschnittslähmung mit Cannabis behandelte, dafür zu Gefängnis verurteilt wurde und schließlich in den Freitod ging, weil er Schmerz und Leid nicht mehr ertragen konnte. Marcel war der Behinderten-Beauftragte der ARGE CANNA. Wir vermissen ihn sehr. Vor Marcel war Patrick unser Behindertenbeauftragter. Auch er ist 2021 den zermürbenden Begleiterscheinungen seiner Querschnittslähmung erlegen. Auch er hat sich jahrelang mit Cannabis Linderung verschafft. Und auch ihn traf deshalb mit voller Wucht die Erbamungslosigkeit der Behörden, als er zu Gefängnis verurteilt wurde, weil er selbst für sich Cannabis angebaut hatte. Nur damit das falsche Narrativ vom wertlosen Rauschgift, um welches die Behörden eine lukrative Einkommensstruktur aufgebaut haben, keinen Bruch erleidet.
In Patricks und Marcels Andenken haben wir beschlossen, dieser Ungerechtigkeit endlich mit vereinten Kräften und größter Entschlossenheit die Stirn zu bieten.
DAFÜR BRAUCHEN WIR DEINE HILFE:
HELENA, eine langjährige Patientin und Rollstuhlfahrerin, die ihre schwere Multiple Sklerose mit Cannabis behandelt, geht nun mit Hilfe unseres Vereins vor Gericht. Sie will erwirken, dass sie sich selbst mit Cannabisblüten versorgen darf, durch Eigenanbau zuhause.
Aber Helena hat nicht genug Geld, um sich die Anwälte leisten zu können, die eine Chance haben, gegen den österreichischen Prohibitionsapparat etwas zu erreichen. Ihr Gerichtsverfahren ist eine exakte Kopie jenes Verfahrens, welches in Deutschland dazu geführt hat, dass 2017 ein Medizinal-Cannabis-Gesetz beschlossen werden musste. Auch dort hatte ein Multiple-Sklerose-Patient im Rollstuhl auf sein Recht auf Selbstversorgung mit Cannabisblüten aufgrund eines medizinischen Notstands geklagt – und vor dem Höchstgericht Recht erhalten. So ein Prozess dauert sehr lange – in Deutschland waren es 8 Jahre. Aber am Ende hat die Gerechtigkeit gesiegt.
Bitte hilf mit, nun endlich auch in Österreich dafür zu sorgen, dass schwer Leidende sich zumindest selbst mit Cannabis versorgen dürfen.
Wir haben mit Sita Schubert, der leitenden Juristin der European Medical Cannabis Association EuMCA gesprochen, und diese hat uns bestätigt: In einem solidarischen Gesundheitssystem, wie es in Deutschland und Österreich real existiert, kann die Verwaltung einen Prozess wie jenen von Helena nicht gewinnen – sie muss es Patientinnen und Patienten erlauben, selbst für sich Cannabis anzubauen und zu konsumieren, wenn sie dadurch erhebliche Linderung erfahren.
HELENAS GERICHTSVERFAHREN IST UNSERE GROSSE CHANCE!
Österreich ist umringt von EU-Staaten mit vernünftigen Cannabisgesetzen, nur wir sind das absolute Schlusslicht bei Cannabis in Europa. Das ist unwürdig und unmenschlich.
Lasst uns das jetzt gemeinsam ändern!
Vielen Dank!





