Hilf Amelie wieder schmerzfrei zu leben

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Hilf Amelie wieder schmerzfrei zu leben

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Amelie hat Lipödem im Stadium II. Das ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung der Extremitäten. Meistens tritt es, wie bei Amelie, mit der Pubertät und anderen hormonellen Veränderungen auf. Die permanenten Schmerzen in den Extremitäten erschweren Amelie die Alltagsbewältigung, aber vor allem auch die Ausübung ihres Berufs: Gesundheits- und Krankenpflegerin. Um die Krankheit erfolgreich zu bekämpfen sind mehrere Operationen notwendig. Diese zahlt die Krankenkasse leider nicht. Unterstütze Amelie jetzt dabei, wieder schmerzfrei zu leben.


Als bei Amelie das Lipödem mit der Pubertät auftrat, fühlten sich ihre Beine zunächst extrem schwer an. Sie wollte oft sitzen, da sie das Stehen und Gehen nur schwer ertrug. Trotz zahlreicher Diäten, konservativen Maßnahmen* und körperlicher Betätigung veränderten sich weder Beinumfang noch Schmerzempfinden. Im Gegenteil: Die Schmerzen wurden im Laufe der Jahre immer unerträglicher. Auch das disproportionale, klinische Erscheinungsbild, welches typisch für das Lipödem ist, wurde auffallend sichtbar. Die Schmerzen gehören nun über die Hälfte Amelies Lebens zu ihrem Alltag und hindern Amelie seit einigen Jahren daran, ihren Beruf so auszuüben, wie sie es gerne würde. Schlimmer wurde das Lipödem 2020 durch die körperlichen und mentalen Folgen eines Unfalls. Noch dazu reagierte ihr Körper 2021 mit einer äußerst schmerzhaften Autoimmunerkrankung auf eine Impfung, so dass sie über einen längeren Zeitraum auf Medikamente angewiesen war. Mit diesen Umständen explodierte das Lipödem. Die Schmerzen in den Beinen wurden schlimmer und weiteten sich auf ihre Arme aus. Diese erschweren die Alltagsbewältigung und die Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin für Amelie besonders. All das wirkt sich auch stark auf ihr psychisches Wohlbefinden aus. Doch die Kosten für die operative Behandlung übernimmt die Krankenkasse bislang nur in Ausnahmefällen und wenn überhaupt erst im Stadium III. Dann ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass möglicherweise lebenslange Folgeschäden im Körper entstanden sind. So weit möchte Amelie es nicht kommen lassen. Daher entschied sie sich für die operative Behandlung. Doch die Krankenkasse lehnte eine Kostenübernahme ab. Die finanzielle Belastung ist extrem hoch, da mehrere Operationen nötig sind.
Die ersten zwei OPs an den Oberschenkeln hat sie bereits hinter sich (März und April 2024). Die Erleichterung im Alltag allein durch diese 2 OPs ist unbeschreiblich. Amelie hat KEINE Schmerzen mehr in den Oberschenkeln und sie konnte endlich wieder eine lange Wanderung machen. Doch spürt sie jetzt den Unterschied zu den Schmerzen in den Unterschenkeln und den Armen noch deutlicher und weiß: Es gibt einen Weg wieder schmerzfrei zu leben. Doch alle OPs zusammen kosten ca. 27.000,00 €. Für Amelie ist ein schmerzfreies Leben also mit weiteren Schulden verbunden (die ersten beiden OPs haben bereits ca. 14.000,00 € gekostet). Es wäre ein riesengroßes Geschenk zu ihrem 33. Geburtstag am 03. Dezember, einen Teil der Summe beisammen zu haben. Jeder Euro bringt Amelie einem schmerzfreien Leben näher! Sie dankt jedem Menschen, der sie hierbei unterstützt!

*konservative Maßnahmen beinhalten z. B. Lymphdrainage und Kompressionstherapie, welche auf symptomatischer Ebene wirken. Dies führt nicht zu einer Heilung und wirkt häufig nur kurzzeitig.

Quote from a Friend: Amelie ist wahrscheinlich der lebensfrohste Mensch, den ich kenne - mit einem wunderbar ansteckenden Lachen. Ich wünsche mir, dass ihr Lachen und ihre Lebensfreude wieder an Unbeschwertheit gewinnt! Dass dieses Lachen nicht mehr diesem schmerzerfüllten Leben gegengehalten muss.




Mehr zur Krankheit:
Das Lipödem ist eine krankhafte und schmerzhafte Fettverteilungsstörung der Extremitäten und wird öfter mit Erkrankungen wie z. B. Adipositas verwechselt. Mehrheitlich sind die Beine und bei 30 % der Betroffenen auch die Arme von den krankhaften Fettzellen befallen. Insgesamt gilt die Krankheit als wenig erforscht und ist auch in medizinischen Fachkreisen häufig unbekannt. Das führt bei den Betroffenen zu einer bis zu mehreren Jahren verzögerten Diagnose und unzureichender Therapie. Die Krankheit betrifft nahezu ausschließlich das weibliche Geschlecht (vgl. Reich-Schupke et al., 2017) und ist eine der häufigsten Frauen betreffenden Erkrankungen (etwa jede 10. Frau). Häufig treffen Betroffene auf Verständnislosigkeit und erleben Stigmatisierung. Das Lipödem entsteht nicht als Resultat einer vermehrten Kalorienaufnahme oder Bewegungsmangel und spricht im Gegensatz zu einer Adipositas auch nicht auf Diätmaßnahmen an. Ein typisches Erscheinungsbild ist ein deutlich schlanker Oberkörper und eine voluminösere untere Körperhälfte. Charakteristisch sind eine „orthostatische Ödembildung mit Spannungs-, Berührungs- und Druckschmerzen sowie eine auffallende Neigung zu Hämatomen“ (Schmeller & Meier-Vollrath, 2010, S. 185). Eine zunehmende Flüssigkeitseinlagerung mit verstärkter symptomatischer Ausprägung im Tagesverlauf sowie bei warmen Temperaturen gilt als typisch (vgl. Wiedner et al., 2018). Das Lipödem wird klinisch in drei Stadien eingeteilt, welche sich nach Schweregrad, Hautveränderungen und Größe der Fettknoten unterscheiden (siehe Bild unten). Die Therapiemaßnahmen werden in konservative und operative Maßnahmen unterteilt. Der operative Behandlungsansatz ist eine sehr effiziente und nachhaltige Behandlungsmaßnahme (vgl. Reich-Schupke et al., 2017). Dabei werden die krankhaften Unterhautfettgewebe entfernt. Diese wird von der Gesellschaft für Phlebologie empfohlen und gilt derzeit als einzige Behandlungsoption, die sowohl Komplikationen als auch das krankhafte Fettgewebe dauerhaft reduziert (vgl. Wollina, 2017). Allerdings werden die Kosten für die Behandlung nur sehr selten und wenn in Ausnahmefällen im Stadium III von der Krankenkasse übernommen. Mehr Infos zur Krankheit Lipödem, Symptomatik, Diagnostik und Behandlungsmaßnahmen sind in der dieser Hausarbeit nachzulesen.

Abbildung aus Wollina, Uwe, Heinig, Birgit (2018): Differenzialdiagnostik von Lipödem und Lymphödem: Ein Leitfaden für die Praxis. Der Hautarzt, 69 (12), 1039–1047. doi:10.1007/s00105-018-4304-5

Organizer and beneficiary

Magdalena Lutzeyer
Organizer
Cologne, Nordrhein-Westfalen
Amelie Kloepfer
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