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[DEUTSCH] (for English version please scroll down a bit)
Bitte helft meinem Papa und unserer kleinen Familie in dieser schweren Zeit
Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass ich in meinem Leben einmal einen solchen Text schreiben würde ...
Noch vor einer Woche haben mein Papa und ich miteinander telefoniert, über die Fußballspiele im Fernsehen während der WM gesprochen, gelacht und Pläne gemacht. Und dann änderte sich innerhalb weniger Augenblicke unser ganzes Leben.
Meinem Papa ist letzte Woche ein Hirnaneurysma geplatzt und er verlor fast sofort das Bewusstsein. Noch am selben Tag erlitt er im Krankenhaus eine zweite Hirnblutung und musste notoperiert werden.
Seitdem liegt er im natürlichen Koma.
Die Ärzte haben uns leider gesagt, dass seine Prognose sehr schlecht ist. Sie wissen nicht, ob er jemals wieder das Bewusstsein erlangen wird, und glauben leider auch nicht wirklich daran. Sollte er dennoch aufwachen, rechnen sie mit schwersten und dauerhaften Beeinträchtigungen.
Trotz allem hoffen und beten wir jeden einzelnen Tag auf ein Wunder!
Dieser Spendenaufruf bedeutet NICHT, dass wir die Hoffnung aufgegeben haben!!!
Während wir mit der Angst, der Ungewissheit und dem unbeschreiblichen Schmerz leben, nicht zu wissen, ob mein Papa jemals wieder aufwachen wird, stehen wir gleichzeitig vor einer finanziellen Belastung, die wir alleine einfach nicht bewältigen können und vor der wir große Angst haben.
Meine Mama ist selbst schwer gesundheitlich angeschlagen und auf meine Unterstützung angewiesen. Obwohl meine Eltern seit fast 25 Jahren geschieden sind, sind sie nach mittlerweile fast 60 gemeinsamen Lebensjahren und ihrer gemeinsamen Geschichte bis heute eng miteinander verbunden geblieben. Für meine Mama bricht gerade eine Welt zusammen.
Ich versuche, mich so gut ich kann um beide zu kümmern. Gleichzeitig leide ich selbst unter einer schweren Angst- und Panikstörung, Migräne mit Aura – von der ich gerade erst wieder mehrere Anfälle hatte –, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. All das hat sich unter diesem unvorstellbaren Stress noch einmal deutlich verschlimmert.
Es gibt keine Geschwister und keine weitere Familie, auf die wir uns stützen könnten. Es sind nur meine Mama und ich, die versuchen, die schwerste Zeit unseres Lebens irgendwie zu überstehen.
In den vergangenen Jahren musste unsere Familie bereits mehr durchmachen, als wir jemals für möglich gehalten hätten.
Mein Papa hatte Krebs und ihn besiegt. Als es später so aussah, als wäre er zurückgekehrt, musste er erneut behandelt werden. Umso dankbarer waren wir, als sich die Situation wieder zum Guten entwickelte. Doch dann erlitt er vor nur etwa acht Monaten einen Herzinfarkt.
Jedes Mal haben wir die Hoffnung festgehalten. Jedes Mal dachten wir, dass wir nun endlich das Schlimmste überstanden hätten.
Und jetzt stehen wir hier – vor einer weiteren unvorstellbaren Krise und sicherlich der schwersten unseres gesamten Lebens.
Die emotionale, körperliche und finanzielle Belastung der vergangenen Jahre hat uns an unsere Grenzen gebracht. Alles, was wir uns jemals gewünscht haben, war das, was sich wohl jede Familie wünscht: gesund zu sein, noch viele gemeinsame Jahre zu haben und einfach ein langes, glückliches Leben miteinander verbringen zu dürfen.
Mein Papa ist ein wundervoller Mensch – klug, eloquent, belesen und jemand, mit dem ich die schönsten Gespräche führen konnte. Ob über Medizin, Politik oder einfach über das Leben – wir konnten über alles reden. Manchmal haben wir mehrmals täglich miteinander telefoniert. Wie in jeder Familie gab es auch bei uns hin und wieder Meinungsverschiedenheiten, doch niemals hat das etwas an unserer besonderen Verbindung geändert. Er wird immer mein Papa sein, und ich werde immer sein kleines Mädchen bleiben. Jedes Mal, wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich seine Augen.
Mit den Spenden möchten wir die vielen Kosten auffangen, die bereits entstanden sind oder noch auf uns zukommen werden. Dazu gehören unter anderem die Miete und Nebenkosten für die Wohnung meines Papas während der Kündigungsfrist, die Pacht und Pflege seines geliebten Schrebergartens, der seit seinem Herzinfarkt leider etwas vernachlässigt werden musste.
Ein besonderer Wunsch meines Papas war immer, dass ich eines Tages einige seiner persönlichen Dinge behalten soll. Da ich jedoch in einer sehr kleinen Wohnung lebe, müsste ich diese zunächst einlagern. Auch das verursacht Kosten, die ich im Moment einfach nicht tragen kann.
Außerdem sind meine Mama und ich auf das Auto meines Papas angewiesen. Aufgrund meiner Erkrankung kann ich keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, und auch meine Mama ist aufgrund ihres Alters und ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr dazu in der Lage. Gleichzeitig weiß ich nicht, wie wir all die zusätzlichen finanziellen Belastungen bewältigen sollen, die möglicherweise noch vor uns liegen. Dazu gehören gegebenenfalls auch die Kosten für eine Wohnungsauflösung und – falls das Schlimmste eintreten sollte – eine würdevolle Beerdigung, wie sie mein Papa verdient.
Sollte mein Papa entgegen aller Erwartungen wieder gesund werden, werden selbstverständlich sämtliche Spendengelder für seine medizinische Versorgung, seine Rehabilitation und alles verwendet, was er auf seinem langen Weg zurück ins Leben benötigen wird.
Jede einzelne Spende – ganz gleich in welcher Höhe – bedeutet uns mehr, als Worte ausdrücken können. Und wenn ihr nicht spenden könnt, hilft ihr uns genauso sehr, indem ihr unsere Geschichte teilt.
Von ganzem Herzen danken wir euch dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt, unsere Geschichte zu lesen, dass ihr an meinen Papa und an uns denkt und für uns betet. Eure Unterstützung schenkt unserer Familie Hoffnung in den dunkelsten Tagen unseres Lebens.
❤️
[ENGLISH]
Please Help My Dad and Our Small Family Through This Difficult Time
I never imagined I would ever have to write something like this in my life...
Just a week ago, my dad and I were talking on the phone about the soccer games on TV during the World Cup, laughing, and making plans. Then, within moments, everything changed.
My dad suffered a ruptured brain aneurysm last week and lost consciousness almost immediately. Shortly afterwards on the same day, he experienced a second brain bleed at the hospital and had to undergo emergency surgery.
Since then, he has remained in a natural coma.
The doctors have told us that his prognosis is very poor. They do not know if or truly believe that he will ever regain consciousness, and if he does, they expect him to have severe and permanent disabilities.
Even so, we continue to hope and pray for a miracle every single day!
This Campaign does NOT mean that we have given up!!!
While we are living through the fear, uncertainty and emotional pain of not knowing whether my dad will ever wake up, we are also facing an overwhelming financial burden that we simply cannot carry on our own and are so afraid of.
My mother struggles with serious health problems of her own and depends on my support. Although my parents have been divorced for almost 25 years, they remained close friends after nearly 60 years of knowing each other, and she is heartbroken.
I am doing everything I can to care for both of my parents. At the same time, I struggle with severe anxiety and panic disorder, migraine with aura of which I have just had another episode, high blood pressure, and cardiac arrythmias, all of which have become much worse under the immense stress.
There are no siblings and no extended family to lean on. It is just the two of us trying to face the hardest time of our lives.
Over the past few years, our family has already been through more than we ever thought we could bear.
My dad fought cancer and, thankfully, recovered. When it later appeared to have returned, he faced treatment once again, and we were incredibly grateful when things looked hopeful again. Then, only about eight months ago, he suffered a heart attack.
Each time, we held on to hope. Each time, we believed we had finally made it through the worst.
Now we find ourselves here, facing yet another unimaginable crisis and most definitely the worst of our lives.
The emotional, physical, and financial strain of these past years has been overwhelming. All we have ever wanted was what so many families hope for: for the people we love to be healthy, to have more time together, and to enjoy a long, happy life together as a family.
My dad is such a wonderful, eloquent, literate kind of person whom I have the best conversations with, may it have been medicine, politics or just about life. We sometimes spoke multiple times a day. Like every family, we had our disagreements from time to time, but nothing ever changed the special bond we share. He will always be my daddy, and I will always be his little girl. Every time I look in the mirror, I see his eyes looking back at me.
The donations will help us cover the many expenses we will be and already are facing, including my father's rent and utility costs during the notice period, the lease and maintenance for his beloved garden allotment that due to the recent heart attack has been neglected for a while. One of my dad's wishes was that, one day, I would keep some of his personal belongings. Because I live in a very small apartment, I would need to put them into storage for the time being. Unfortunately, that is another expense I simply cannot afford right now. My mom and I also depend on his car because, due to my medical condition, I am unable to use public transportation and with her age and medical condition she cannot either. At the same time, I have no idea how we will manage all of the additional financial responsibilities that lie ahead. The eventual cost of clearing his apartment if necessary and — if the worst should happen — giving him the dignified farewell he deserves.
If my father recovers against all expectations, every donation would instead be used for his medical care, rehabilitation, and any support he may need on his long road to recovery.
Every donation, no matter the amount, means more to us than words can express. And if you are unable to donate, simply sharing our story would be an incredible act of kindness.
Thank you from the bottom of our hearts for taking the time to read our story, for keeping my dad and us in your thoughts and prayers, and for giving our family hope during the darkest days we have ever known.
❤️





