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Mexico, April 2025
Cindy (43, mexikanisch) war einst eine lebensfrohe Frau mit einer Stimme voller Leben. Sie liebte es zu singen, zu lachen und diesen Funken Glück mit anderen zu teilen. Doch hinter ihrem Lächeln verbarg sich schon immer eine Geschichte tiefen Schmerzes – ein Schmerz, der ihren Körper, ihren Geist, ihre Seele und ihre ganze Familie schwer belastet.
Cindy wuchs in einem Zuhause auf, das von Missbrauch, Armut und fehlenden Chancen geprägt war. Sie wurde von klein auf körperlich, emotional und sexuell von ihrem eigenen Vater missbraucht. Als Cindy 18 Jahre alt war, kam ihre Schwester, welcher sie sich zutiefst verbunden fühlte, auf tragische Weise ums Leben. Diese Ereignisse trugen entscheidend zur Entwicklung ihrer psychischen Erkrankung bei. In den folgenden Jahren zog sie sich immer mehr zurück.
Vor fast einem Jahrzehnt, nach Jahren innerer Kämpfe und Instabilität, wurde bei Cindy paranoide Schizophrenie diagnostiziert – eine schwere und chronische psychische Erkrankung. Seitdem hat sich ihr Gesundheitszustand stark verschlechtert. Täglich kämpft Cindy mit Stimmen und visuellen Halluzinationen welche ihr gruselige Geschichten erzählen, ihr unter anderem Befehlen sich selbst oder auch andere zu verletzen. In den vergangenen Jahren fällt sie nun immer häufiger in Episoden, in welchen sie so gefangen ist in ihrem Geist, dass sie nicht mehr ansprechbar ist, nicht isst, nicht trinkt und sich nicht bewegen kann.
Diese Episoden sind lebensgefährlich, sie hinterlassen bleibende neurologische aber auch körperliche Schäden, so ist es Cindy z.B. nur mehr unter viel Mühe möglich zu sprechen, singen kann sie nicht mehr.
Ohne angemessene, kontinuierliche Betreuung, Therapie und Behandlung wird Cindy sich immer weiter von der Welt entfernen, die sie einst liebte.
Warum bitten wir um Hilfe?
Unsere Familie kämpft seit fast einem Jahrzehnt um Cindys Wohl – aber wir sind am Ende unserer Kräfte, emotional und finanziell. Was Cindy braucht, ist langfristige, spezialisierte psychiatrische Betreuung. Was sie stattdessen bekommt – sowohl im öffentlichen Gesundheitssystem in Mexiko als auch in den USA – ist völlig unzureichend und teils sogar gesundheitsgefährdend.
Wenn Cindy in eine psychische Krise gerät, wird sie in ein öffentliches Krankenhaus oder eine psychiatrische Klinik gebracht. Doch anstatt die Ursachen wirklich zu behandeln oder dauerhafte Unterstützung zu bieten, besteht das einzige Ziel darin, sie mit Medikamenten ruhigzustellen, bis sie „stabil“ genug ist, um entlassen zu werden. Stabil bedeutet hierbei, dass sie isst, trinkt und die Toilette selbstständig besuchen kann.
Sie hat bereits Elektroschocktherapie erhalten und wurde mehr als einmal als Studienobjekt der Psychiatrie benutzt – statt als Mensch, der dringend langfristige Hilfe braucht. Sobald sie als „handhabbar“ gilt, wird sie entlassen – und die Verantwortung ihres Lebens liegt wieder ganz bei der Familie.
Unter diesen Bedingungen lebt Cindy nicht, sie überlebt. Unter dem Einfluss starker Medikamenten leidet sie an starken Depressionen und ist nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen wie z.B. sich Essen zuzubereiten, zu duschen oder ähnliches. Was die Situation noch schwieriger macht ist, dass Cindy ihre Diagnose nicht akzeptieren oder verstehen kann.
Cindy ist in Gefahr: Sie war und ist suizidgefährdet, und wir haben Episoden erlebt, in denen sie sogar gegenüber geliebten Menschen aggressiv oder gewalttätig wurde – völlig losgelöst von der Realität. Trotz der Schwere ihrer Erkrankung wurde ihr von verschiedenen öffentlichen Kliniken mehrfach die Aufnahme verweigert – mit den unterschiedlichsten Ausreden, selbst wenn ihr Leben offensichtlich in Gefahr war.
Cindy hat nie die Chance einer kontinuierlichen Therapie zur Bewältigung der erlebten Traumata erhalten. Sie hatte nie Zugang zu einem dauerhaften Behandlungsprogramm, das echte Heilung ermöglichen könnte.
DAS WOLLEN WIR ÄNDERN!
Wir wollen, dass Cindy wieder lächelt, wieder singt – und ein Leben führt, das nicht von Schmerz und Angst geprägt ist, sondern von der Stärke, die sie bis heute am Leben gehalten hat.
Wofür Ihre Spende verwendet wird:
• Langfristige (private) psychiatrische und psychologische Behandlung
• Zugang zu Therapie- und Traumabewältigungsprogrammen
• Eine sichere und stabile Wohnumgebung
• Eine Pflegekraft, die sicherstellt, dass Cindy ihre Medikamente einnimmt und ihre Termine wahrnimmt
• Transport zu Therapie-Sitzungen und medizinischen Untersuchungen
Unser Traum ist es, dass Cindy nicht nur überlebt – sondern wirklich heilt, ihre Würde zurückgewinnt und sich das Leben zurückholt, das ihr genommen wurde.
Wir wissen, dass wir das nicht alleine schaffen können. Wir brauchen Ihre Hilfe!
Schon die kleinste Spende bringt uns dem Ziel näher, Cindy die Fürsorge zu geben, die sie verdient. Wenn Sie nicht spenden können, helfen Sie uns bitte, diese Kampagne weiterzuverbreiten.
Von ganzem Herzen danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung auf Cindys Weg zur Heilung und der neuen Hoffnung.
In Liebe,
Cindy & Cindys Familie
Hallo! Ich bin Vanessa, in Deutschland geboren und aufgewachsen – und diejenige, die diese Spendenaktion ins Leben gerufen hat. Cindy ist meine Schwägerin.
E N G L I S H
Mexico, April 2025
Cindy B. (43, Mexican) was once a joyful, vibrant woman with a voice full of life. She loved to sing, to laugh, and to share that spark of happiness with others. But behind her smile was a history of deep pain—one that has taken a heavy toll on her body, her mind, her spirit and all her family.
Cindy grew up in a home marked by abuse, poverty and lack of opportunities. She endured unimaginable suffering—physically, emotionally, and sexually abused by her own father from a young age. Her childhood was not one of safety or warmth, but of constant fear and survival. When Cindy was 18 years old the sister she felt closest to died tragically. Those events contributed deeply to the development of her mental condition in the following years as she started to isolate herself more and more.
Nearly a decade ago, after years of internal battles and instability, Cindy was diagnosed with paranoid schizophrenia—a severe and chronic mental health condition. Since then, her health has declined significantly. Every year, she experiences major mental health crises that leave lasting neurological effects. In recent years, her episodes have become more severe, often plunging her into catatonic states where she becomes unresponsive, unable to eat and even move; she is completely locked inside a mind not able to escape it.
These episodes are not just painful—they're dangerous. And without proper, ongoing care, Cindy continues to slip further away from the world she once loved.
Why we’re Asking for Help?
Our family has been fighting for Cindy’s well-being for nearly a decade—but we are at our limit, emotionally, and financially. What Cindy needs is long-term, specialized psychiatric care. What she’s received instead—through both the public healthcare systems in Mexico and the U.S.—has been deeply inadequate and, at times, even harmful.
When Cindy enters a mental health crisis, she is taken to a public hospital/psychiatric clinic. But instead of truly treating the root causes or offering ongoing support, the only goal is to drug her until she is stable enough to be sent home. She has undergone electroshock therapy, and more than once, she has been used as a subject of psychiatric study, rather than a person in need of long term care. The moment she appears “manageable,” she is discharged—leaving all responsibility to the family once again.
In these conditions, Cindy is not living—she is simply coping. Drugged on harsh medications, she is mostly deeply depressed and has no ability to care for herself. She goes days without bathing, struggles to eat and even talk. What makes it even more challenging is that Cindy is unable to understand or accept her diagnosis; which is why she frequently lies about taking her meds or skips them entirely, despite 24 hour family supervision, which eventually leads her into another life threatening crisis.
Cindy has been in serious danger: She has been at risk of suicide, and we have faced episodes where she has become aggressive or violent even towards those she loves - completely disconnected from reality. Despite the severity of her condition, different public clinics have refused her multiple times, giving all kinds of excuses, even when her life was clearly at risk.
Cindy has never received substantial therapy for the traumas she endured. She has never had access to a permanent treatment program that could offer real healing.
WE WANT TO CHANGE THAT!
We want Cindy to smile again, to sing again, and to live a life not defined by pain and fear, but by the strength that kept her alive until today.
What Your Donation Will Support:
• Long-term (private) psychiatric and psychological treatment
• Access to therapy and trauma recovery programs
• A safe and stable living environment
• A nurse or caregiver to ensure Cindy takes her medications and attends appointments
• Transportation to and from therapy sessions and medical check-ups
Our dream is to see Cindy not just survive—but to truly heal, to regain her dignity, and to reclaim the life that was stolen from her.
We know we can’t do this alone. We need your help!
Even the smallest donation brings us closer to giving Cindy the care she deserves! If you can’t donate, please consider sharing this campaign with others who might be able to help.
Thank you from the bottom of our hearts for supporting Cindy’s journey to healing and hope.
With love,
Cindy & Cindy’s Family
Hello! I am Vanessa, born and raised in Germany and the one who brought this fundraise to life. Cindy is my sister-in-law





