Helmtherapie Extrem Frühchen Noah

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Hi, ich bin Noah.
Ich bin am 25.03.2025 geboren worden.
Eigentlich viel zu früh.
Ich war gerade einmal in 26+2 Wochen, in Mamas Bauch.

Bei meiner Geburt war Ich nur 33 cm groß und habe gerade einmal 730 Gramm gewogen.

Meine Mama Anni und mein Papa Fabi hatten sich so sehr auf mich gefreut.
Aber plötzlich wurde alles anders.
Meine Mama bekam eine schwere Schwangerschaftsvergiftung, die ihr fast das Leben kostete.
Deshalb musste ich ganz schnell geholt werden, um uns beide zu retten.

Und wisst ihr was?
Eigentlich haben wir uns gegenseitig das Leben gerettet.
Denn auch ich war schon in Mamas Bauch in großer Gefahr.
Eine Hirnblutung, die bereits entstanden war, wäre sonst unentdeckt geblieben und hätte sehr schlimm werden können.
Und auch bei meiner Mama wurde durch diese Situation erkannt, dass ihre Gefäße stark gefährdet waren und ein hohes Schlaganfallrisiko bestand.

Nach meiner Geburt bekam meine Mama tatsächlich einen Schlaganfall.
Ihre Werte waren sehr schlecht, und sie musste auf die Intensivstation.
So mussten wir beide gleichzeitig kämpfen. Papa musste zusehen und hoffen. Um unser beider Leben.

Als ich geboren wurde, war ich winzig klein und sehr zerbrechlich.
Ich lag im Brutkasten, an vielen Schläuchen und Geräten.
Mama durfte mich am Anfang nicht einmal berühren.
Ich habe ihre Wärme und Papas Nähe so sehr vermisst.

Die Ärzte sagten, es sei kritisch.
Aber ich dachte mir nur:
Tja, da habt ihr mich wohl unterschätzt.
Ich bin nämlich ein kleiner Kämpfer.

Es war eine Zeit voller Angst und Tränen.
Mein Papa stand zwischen uns hilflos und hatte große Sorge.
Und trotzdem waren meine Eltern jeden Tag bei mir und haben immer ihr bestes gegeben.

nach vielen Höhen und Tiefen hat sich meine Hirnblutung zurückgebildet.
Mein kleiner Körper hat sich zurückgekämpft.

Nach vielen Wochen im Krankenhaus durfte ich endlich in Mamas Arme.
Das war das schönste Gefühl der Welt.
Später durfte ich mit meinen Eltern nach Hause.
Dort warteten schon zwei Katzen und ganz viel Liebe auf mich.

Meine Eltern haben in dieser schweren Zeit schon so viel getragen.
Die seelische Belastung war enorm, und durch die Situation kam es auch zu einem Jobverlust bei meinem Papa.
Dadurch wurde vieles zusätzlich schwer.

Unsere Ausgangssituation war ohnehin nicht einfach.
Und weil ich viel zu früh kam, musste plötzlich alles vorbereitet werden, obwohl meine Eltern kaum zu Hause sein konnten.
Meine Mama war lange im Krankenhaus und konnte nur selten kurz nach Hause. Fast 4 Monate hat das alles gedauert.

Zum Glück hatten wir unsere Familie, die uns so gut sie konnten unterstützt hat.
Sie haben unser Zuhause vorbereitet, Dinge besorgt und uns getragen, bis wir endlich als kleine Familie zusammen ankommen konnten.
Aber auch ihre Kraft und Möglichkeiten sind irgendwann an Grenzen gestoßen.

Heute geht es mir viel besser. Ich entwickle mich so gut, erstrecht dafür das ich schon so viel Kämpfen und ertragen musste.

Weil ich so lange liegen musste, hat sich mein Kopf stark verformt.
Damit ich später keine Probleme mit Augen, Kiefer oder Haltung bekomme, brauche ich nun dringend eine spezielle Helmtherapie.

Dieser Helm hilft meinem Kopf, richtig zu wachsen.
Allein der Helm kostet fast 2.000 Euro.
Dazu kommen weitere Behandlungen und Therapien sowie viele Termine, zu denen meine Mama mit mir fahren muss.

Aktuell haben meine Eltern kein eigenes Auto.
Alle Wege zu Ärzten und Therapien, Krankenhaus nach Kiel oder Hamburg und in Neumünster , schaffen wir grad noch mit Bus und Bahn, aber eins nach dem anderen, wer weis was passiert vielleicht finden wir irgendwann dafür eine Lösung.

Jetzt aber geht es um meine Helmtherapie, die ist das Wichtigste.


Darum bitten wir jetzt um Unterstützung für mich/uns.

Damit alles, was gerade so herausfordernd ist, ein kleines bisschen leichter werden kann.
Und damit ich die Therapien bekomme, die ich für meine gesunde Zukunft brauche.

Ich freue mich bestimmt nicht darauf, drei Monate lang einen Helm zu tragen.
Aber ich weiß, dass er mir hilft, stark weiterzuwachsen.

Denn ich bin ein besonderes Kind.
Und ich habe noch ganz viel Leben vor mir.

Wenn du mich und meine Familie unterstützen möchtest,
freuen wir uns von Herzen über jede Hilfe.

Euer Noah
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Ann-marie Prüß
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