Helft mir wieder zu leben! Help me live my life again!

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Helft mir wieder zu leben! Help me live my life again!

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Bitte helft mir mit meiner Neuroreha und Studienkosten! Seit einem Kollaps im Jahr 2024 leide ich an den Langzeitfolgen. Mein Erspartes ist komplett in Diagnostik und Arztbesuche geflossen. Nun stehen Behandlung und Studium selbst auf dem Spiel.

Ziele des GoFundMes: Behandlung und Studium finanzieren und damit hoffentlich eine Rückkehr zu meinem alten Leben ermöglichen.

Mein Name ist Sebastian und ich studiere seit 2023 am King’s College London Politik. Schon seitdem ich klein war war es mein Traum, in England zu studieren. Der Weg nach London war allerdings alles andere als einfach. Nachdem ich eine Klasse übersprang, hatte ich so manche Probleme in der Schule und entwickelte Depressionen, nach meinem Abitur war ich deswegen auch häufiger in Depressionskliniken. Diese Zeit und vor allem der Umgang mit Mitpatienten hat mich extrem geprägt. Mir wurde bewusst, wie kurz das Leben sein kann und deshalb entschied ich mich meinen Traum mit dem Studium am KCL zu verfolgen.
Als ich 2023 dann in London ankam, blühte ich so richtig auf. Ich war fasziniert von der Stadt, von der Uni, von meinen Seminaren. Zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich einfach nur wohl. Ich konnte stundenlang in der Unibibliothek verschwinden, meldete mich bei mehreren extracurricular activities an und ging zu jedem Vortrag, den ich interessant fand. Kurz gesagt: Ich hatte endlich meinen Sinn gefunden. Leider sollte es nicht so bleiben.

Am 21.03.2024 kam der Schicksalsschlag. Auf dem Weg nach Hause von einem Treffen mit meinen Freunden kollabierte ich im Bus. Als ich wieder zu mir kam hatte ich extreme Brustschmerzen und konnte die linke Seite meines Körpers nicht mehr bewegen. Glücklicherweise kam relativ schnell ein Krankenwagen und ich wurde in den Schockraum des St. Thomas Hospitals gebracht. Dort wurde bei Puls 195 eine Herzrhythmusstörung festgestellt. Ich hatte noch viele andere schaurige Marker, z.B. 156/137 Blutdruck oder schweren clonus. Erst am Tag danach wurde mir wirklich bewusst, wie ernst die Situation war.

Leider war das nur der Anfang meiner Probleme. Anscheinend hat diese Episode schwerwiegende Folgeschäden bei mir hinterlassen. Ich hatte danach fast täglich Arrhythmien und noch heute muss ich mich mit kognitiven und perzeptuellen Problemen rumschlagen. Damals entschied ich mich nach Deutschland zurückzukehren, um weiter behandelt zu werden. Dies stellte sich als großer Fehler heraus. Am Standort Nürnberg wurden die in London gemachten Diagnosen ignoriert und alles auf Panikattacken geschoben.

Meine Familie und ich mussten alle möglichen Arztbesuche selbst zahlen. MRT, EEG, Neurologie, alles privat. Auch als MRT Narbengewebe in meinem Gehirn aufzeigte und EEG einen potenziell epileptogenen Herd dokumentierte wurde nichts unternommen.


Erst als ich mich vier Monate später am deutschen Herzzentrum vorstellte kam etwas ins Rollen, zum ersten Mal wurde mein Herz genauer untersucht und die Diagnose aus London nochmal bestätigt. Ich erhielt einen kleinen Herzeingriff namens Ablation und seitdem hat sich wenigstens die Herzrhythmusstörung einigermaßen gelegt.


Aber neurologisch ging es genauso weiter wie davor. Erst dieses Jahr, mehr als ein Jahr nach Beginn meiner Probleme, passiert endlich etwas. Ich habe eine Überweisung in die Neurologie des Universitätsklinikums Tübingen. Und das auch nur, weil meine Familie sich an einen internationalen Experten am National Hospital of Neurology wandte. Ich habe von ihm die Empfehlung erhalten, Neuroreha und kognitive Reha Therapie anzufangen.


Das Problem ist allerdings, dass diese Art von Behandlung normalerweise Schlaganfallpatienten vorbehalten ist. Durch die Versäumnisse in Deutschland ist das ganze jetzt auch schon ein Jahr her und damit als ‚chronisch‘ klassifiziert, was das Ganze noch schwieriger macht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss ich diese Kosten selbst tragen.

Ich weiß nicht, woher ich das Geld nehmen soll. Alles ersparte ist an Ärzte gegangen, an Diagnostik, an Befundungen. Das Jahr Uni hing deswegen schon in der Luft und mit den ganzen Kosten die jetzt noch auf mich zukommen habe ich keine Ahnung, wie ich überhaupt irgendetwas stemmen soll.

Ich erkenne mich selbst kaum wieder. Das letzte Jahr hat mich grundlegend verändert. Ich schaffe es nicht mehr wirklich zu leben, sondern nur auszuhalten. Mein einziger Lichtblick im letzten Jahr war immer die Rückkehr nach London. Immer wenn es mir schlecht ging, immer wenn ich am Verzweifeln war habe ich an London gedacht. Das war mein Anker.

Aber ich kann auch nicht einfach auf Behandlung verzichten. Es ist schwer zu beschreiben wie sehr mich diese Situation einschränkt. Es ist so schlimm, dauernd zu merken, dass einem Gedanken entgleisen, immer wieder plötzliche Konfusionsepisoden zu haben, nicht zu wissen, wie sich das ganze jetzt weiter entwickelt.

Jede Unterstützung hilft.


ENGLISH VERSION:

Please help me paying for my neurorehabilitation and my student fees!

Ever since I collapsed in 2024 I am suffering from long-term consequences. Everything I saved up is gone, spent on diagnostics and doctor visits. Now I don’t know how to pay for treatment and student fees.

Goals for this GoFundMe: Helping me to both get treatment and continue my studies at KCL and thereby hopefully returning to my normal life.

My name is Sebastian and I am studying Politics at King’s College London. Ever since I was little I dreamt of studying in England. Getting there, however, was anything but easy. After skipping a grade I struggled in school and developed depression, which led to multiple stays in psychiatric clinics after graduating. That time, and especially the people I met there, shaped me deeply. It made me realise how short life can be, which is why I decided to pursue my dream and apply to KCL.

When I finally arrived in London in 2023, it felt like I was finally living and not just existing. I was fascinated by the city, the university, and my seminars. For the first time in years, I truly felt at peace. I spent hours in the university library, joined extracurricular societies, and went to every lecture that seemed interesting. In short, I had found my purpose. Unfortunately, this didn’t last.

On 21.03.2024 everything changed. On my way home from meeting friends, I suddenly collapsed on the bus. When I regained consciousness, I had this weird tingling chest pain and couldn’t move the left side of my body. Luckily, an ambulance arrived quickly and brought me to the resuscitation room at St. Thomas Hospital. I arrived there with a heart rate of 195 and a cardiac arrhythmia. I had a lot of other gnarly markers as well, my blood pressure was 156/137, I had severe clonus and elevated lactate, just to name a few. It wasn’t until the next day that I fully realised how serious this episode had been.

Sadly that was only the beginning. This event caused lasting neurological damage. Initially, I had daily arrhythmias and to this day I still suffer from cognitive and perceptual issues. Back then I decided to return to Germany to receive treatment, a decision I now regret. In Nuremberg, all findings from London were dismissed and reduced to panic attack at first, no doubt due to my history of depression.

Consequently, my family and I had to pay for everything ourselves. MRIs, EEGs, neurological consultations, all privately. Even when the MRI showed scarring in my brain and the EEG documented a potentially epileptogenic focus, nothing was done.


Only after presenting at the German Heart Centre four months later things finally started moving. My cardiac diagnosis from London was confirmed and I received an ablation. Since then, the arrhythmia has luckily subsided.


But neurologically, nothing changed. Only now, more than a year later, things are finally happening. I have been referred to the Department of Neurology at the University Hospital of Tübingen, but only because my family contacted an international expert at the National Hospital of Neurology in London. He recommended that I begin neurorehabilitation and cognitive therapy.


The problem is that this kind of therapy is usually reserved for stroke patients. And because so much time has passed, my condition is now considered chronic, which makes coverage even harder. Most likely, I will have to pay the entire cost myself.

I genuinely don’t know where the money is supposed to come from. Everything I had went into diagnostics and private medical bills. I was already at risk of not being able to pay for university due to that but now, with the costs ahead, I don’t know how I am going to manage anything at all.

I hardly recognise myself anymore. This past year has fundamentally changed me. I am not really living, I am just surviving. My only hope over the last year was always returning to London. Whenever I was close to giving up, I thought of London. It was my anchor.

But I cannot simply go without treatment. It is hard to describe just how much this is affecting me. Thoughts slip away. Confusion episodes hit out of nowhere. I have no idea how this will progress.

Any support helps.

Organizer

Sebastian Kaim
Organizer
Obermichelbach, Bayern
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