
Lasst mich weiterleben, es liegt in eurer Hand
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Liebe Tierfreunde,
ich schreibe euch mit dem Herzen in der Pfote und voller Verzweiflung.
Mein Name ist Marley, ich bin ein 2,5 Jahre alter Schäferhund-Mix und ich weiß nicht mehr weiter. Meine Zeit läuft ab, und ohne eure Hilfe werde ich es nicht schaffen.
Als ich als junger Hund auf Wunsch meines Herrchens in mein Zuhause kam, war alles noch in Ordnung. Er kümmerte sich liebevoll um mich, und ich hatte die schönste Zeit meines Lebens! Ich verstand mich gut mit anderen Hunden, begrüßt Besucher freundlich und blieb problemlos alleine zu Hause, während meine Menschen arbeiteten.
Doch das Schicksal schlug unerwartet zu. Plötzlich war ich alleine mit meinem Frauchen, das keine Ahnung hatte, wie man mit einem Hund wie mir umgeht.
Aus purer Verzweiflung habe ich angefangen, den ganzen Tag zu bellen, sobald ich alleine war. Die Einsamkeit hat mich verrückt gemacht, und ich konnte nicht aufhören, die Wohnung zu zerstören. Ich war nicht mehr der fröhliche Hund, der ich einmal war.
Ich habe so sehr gehofft, dass es besser wird, aber alles, was ich getan habe, hat nur noch mehr Probleme gebracht. Frauchen hat ihr Bestes gegeben, doch sie konnte mein Verhalten nicht verbessern, und man riet ihr, mich abzugeben.
Ich war sogar ein paar Tage bei der Polizei, um ein Diensthund zu werden, aber ich habe versagt. Jetzt bin ich zurück und habe Angst, Wut und Verwirrung in mir.
Frauchen meint, alle haben Angst vor mir, doch ich will sie doch nur beschützen.
Spaziergänge sind für uns beide ein Albtraum geworden und ich fühle mich zunehmend unterfordert.
Wir mussten unser Zuhause verlassen und bei Frauchens Mutter unterkommen, aber auch dort ist es nicht gut. Ich habe die Kontrolle übernommen, weil ich so verzweifelt nach Führung suche, die ich nicht bekomme. Niemand möchte uns mehr besuchen, und ich weiß, dass alle denken, ich sei ein hoffnungsloser Fall.
Aber tief in mir drin bin ich das nicht! Ich will nicht aufgegeben werden!
Trotz aller Bemühungen konnte Frauchen keine erfahrenen Hände finden, die bereit sind, mich aufzunehmen.
Ihr wurde gesagt, dass das Einschläfern der einfachste Weg wäre, aber das kann sie nicht übers Herz bringen. Und ich will nicht sterben. Ich will leben!
Frauchen hat Organisationen gefunden, die bereit sind, mich aufzunehmen und zu trainieren.
Meine letzte Hoffnung ist ein intensives Resozialisierungsprogramm, dass mehrere Wochen dauert und da sind Menschen, die wissen, wie sie mir helfen können. Auch Frauchen, muss den richtigen Umgang mit mir lernen, damit ich bei ihr bleiben kann.
Aber das kostet viel Geld, das Frauchen alleine nicht aufbringen kann. Frauchen steht vor einer riesigen, finanziellen Hürde und hat bereits alles verloren – ihren Job, unser Zuhause, ihren Frieden. Doch sie will mich nicht aufgeben und kämpft für mich.
Die monatlichen Kosten einer Resozialisierung belaufen sich auf
850-1200 € zzgl. Futter und Tierarztkosten. Es ist unklar, wie lange ich brauche, um wieder der Hund zu werden, der ich einmal war.
Darum sagt der Betrag des Spendenziels nichts aus. Sollte ein Überschuss bestehen, wird dieser an Newlife4Dogs e.V. gespendet.
Deshalb bitte ich euch um eure Unterstützung. Jede Spende, egal wie klein, bringt mich einen Schritt näher zu einem besseren Leben. Mein größter Wunsch ist es, wieder ein glücklicher und ausgeglichener Hund zu werden.
Bitte helft uns, mich zu retten! Ich habe eine Zukunft verdient, und ich hoffe, dass wir sie mir gemeinsam ermöglichen können.
Danke, danke von Herzen für eure Hilfe und Unterstützung!
Organizer

Katharina Göbels
Organizer
Niederkrüchten, Nordrhein-Westfalen