Helft dem kleinen Milow zu leben ❤️

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Hallo,
ich heiße Milow.
Ich bin am 3. Juni 2026 geboren worden. Ich kann noch nicht sprechen und euch deshalb meine Geschichte nicht selbst erzählen. Also tun es heute meine Familie und die Menschen, die mich lieben, für mich.
Eigentlich sollte mit meiner Geburt das ganz normale Abenteuer beginnen, das sich meine Mama und mein Papa für mich vorgestellt hatten.
Nach Hause kommen. Kuscheln. Viel zu wenig schlafen. Mein erstes Lächeln sehen. Mich wachsen sehen.
Doch mein Leben begann anders.
Ich bin mit einem sehr schweren und komplexen angeborenen Herzfehler auf die Welt gekommen.
Ich habe ein sogenanntes univentrikuläres Herz – vereinfacht gesagt ist bei mir nur eine Herzkammer richtig ausgebildet. Dazu kommen eine Mitralklappenatresie, ein Double Outlet Right Ventricle (DORV), eine Transposition der großen Arterien, eine Pulmonalklappenstenose und -dysplasie sowie eine totale Lungenvenenfehleinmündung.
Auch meine Lungenvenen, die das sauerstoffreiche Blut aus meiner Lunge zurück zum Herzen bringen sollen, verlaufen und münden nicht so, wie sie es bei einem gesunden Herzen tun.
Das sind sehr viele große medizinische Wörter für einen ziemlich kleinen Jungen.
Für meine Eltern bedeuten sie vor allem eines:
Mein Herz ist schwer krank.
Schon kurz nach meiner Geburt brauchte ich medizinische Hilfe. Statt unseres ersten gemeinsamen Sommers zu Hause begann für uns eine Zeit zwischen Intensivstation, Monitoren, Schläuchen, Untersuchungen und Gesprächen mit Ärzten.
Mein Weg führte vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel schließlich weiter an die Charité nach Berlin.
Ich wurde inzwischen zweimal operiert.
Meine Ärzte haben für mich gekämpft. Meine Eltern haben für mich gekämpft. Und ich kämpfe auch.
Aber meine Erkrankung und insbesondere die Situation meiner Gefäße sind so kompliziert, dass die medizinischen Möglichkeiten in Deutschland inzwischen an ihre Grenzen gekommen sind.
Doch meine Geschichte soll hier nicht enden.
Meine Familie hat weitergesucht. Nach einer Möglichkeit. Nach einer Chance. Nach jemandem, der sich meinen schwierigen Fall noch einmal ansieht.
Und sie hat diesen Menschen gefunden.
In Seoul, Südkorea, gibt es einen hochspezialisierten Arzt, der bereit ist, mich zu behandeln.
Auf der anderen Seite der Welt gibt es damit für mich eine medizinische Chance, die wir hier in Deutschland nicht mehr haben.
Und meine Familie möchte diese Chance für mich ergreifen.
Denn was sollen Eltern tun, wenn es um das Leben ihres Kindes geht?
Sie fahren nach Berlin.
Und wenn Berlin nicht mehr weiterweiß, suchen sie weiter.
Bis nach Seoul.
Sie fliegen auf die andere Seite der Welt, wenn dort jemand ist, der ihrem Kind vielleicht helfen kann.
Meine Mama und mein Papa haben sich auf vieles vorbereitet, als sie wussten, dass ich komme.
Aber niemand bereitet sich darauf vor, dass das eigene Baby schwer herzkrank geboren wird.
Niemand plant Krankenhausaufenthalte, Operationen und eine Behandlung auf der anderen Seite der Welt.
Und niemand weiß vorher, wie lange man plötzlich nicht arbeiten kann, weil man dort sein muss, wo das eigene Kind gerade um seine Zukunft kämpft.
Genau deshalb brauchen wir Hilfe.
Die Spendengelder sind dafür gedacht, mir diesen Weg nach Seoul und meine Behandlung dort zu ermöglichen.
Natürlich wird derzeit geklärt, welche medizinischen Kosten von der Krankenversicherung übernommen werden können. Für Kosten, die von der Krankenversicherung getragen werden, sollen selbstverständlich keine Spendengelder verwendet werden.
Aber eine Behandlung in Südkorea bedeutet sehr viel mehr.
Es können Kosten für meine medizinische Versorgung in Seoul entstehen, die nicht übernommen werden. Für Transporte und Flüge nach Südkorea. Für Unterkunft und einen möglicherweise längeren Aufenthalt meiner Familie in Seoul. Für die Versorgung vor Ort und für die Zeit danach.
Und gleichzeitig müssen meine Eltern bei mir sein können – auch dann, wenn sie in dieser Zeit nicht oder nur eingeschränkt arbeiten können.
Denn während mein kleines Herz kämpft, läuft das normale Leben leider weiter.
Miete oder Kredit, Versicherungen, Rechnungen und all die Dinge, die jeden Monat bezahlt werden müssen, verschwinden nicht, nur weil plötzlich alles andere unwichtig geworden ist.
Zu dem emotionalen Leid und der Angst um das eigene Kind soll nicht auch noch finanzielles Leid kommen.
Darum ist diese Spendenaktion für mich.
Für meine Behandlung in Seoul und alles, was notwendig ist, damit meine Eltern diesen Weg mit mir gehen können.
Damit sie nicht entscheiden müssen, ob sie bei mir sein können oder arbeiten gehen müssen.
Damit meine medizinische Chance in Seoul nicht an einer Rechnung, einem Flug oder einer Unterkunft scheitert und damit meine Eltern ihre Kraft dort einsetzen können, wo ich sie gerade am meisten brauche:
bei mir.
Ich bin noch ganz am Anfang meines Lebens.
Ich habe noch nie „Mama“ oder „Papa“ gesagt.
Ich kenne noch keinen Kindergarten, keine aufgeschlagenen Knie und kein Fahrradfahren.
Ich habe von dieser Welt bisher vor allem Krankenhauszimmer gesehen.
Aber ich möchte noch so viel mehr von ihr kennenlernen.
Niemand kann versprechen, wie meine Geschichte ausgehen wird.
Aber meine Familie kann mir eines versprechen:
Dass sie alles tun wird, um mir meine Chance zu geben.
Und dafür bitten wir euch um Unterstützung.
Jede Spende – egal in welcher Höhe – hilft meiner Familie dabei, diesen Weg nach Seoul mit mir gehen zu können.
Und wenn ihr nicht spenden könnt, dann teilt bitte meine Geschichte. Auch damit könnt ihr uns unglaublich helfen.
Vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem meine Eltern diese Zeilen noch einmal lesen.
Und neben ihnen sitzt dann kein schwerkrankes Baby mehr, sondern ein kleiner Junge namens Milow, der lacht, spielt, Unsinn macht und einfach leben darf.
Genau dafür kämpfen wir.
Für diese Chance fliegen wir nach Seoul.
Danke, dass ihr mir dabei helft.
Euer
Milow ❤️

Hinweis zu den Spenden:
Eure Spenden werden über GoFundMe abgewickelt. Nach Abzug der von GoFundMe angegebenen Transaktionsgebühren wird der verbleibende Spendenbetrag auf das Bankkonto von Milow's Papa, Dennis Holstein, ausgezahlt und für Milow's medizinische Behandlung sowie damit verbundene Kosten verwendet.

Die Spendengelder werden für Milow's medizinische Behandlung sowie für alle unmittelbar und langfristig damit verbundenen Kosten verwendet. Sollten nach der akuten Behandlung Spendengelder verbleiben, werden diese für Milow's zukünftige medizinische Versorgung, Nachsorge und weitere durch seine Erkrankung entstehende Bedürfnisse und Kosten zurückgelegt.

!!!! Kurze Erklärung zum Spendenziel:
Die zunächst angezeigten 65.000 € wurden von GoFundMe automatisch als erstes Spendenziel festgelegt. Unser tatsächliches Spendenziel für Milow lag jedoch von Anfang an bei 200.000 €. Wir haben die Anzeige deshalb nun entsprechend angepasst, damit für euch transparent ist, welche Gesamtsumme wir für Milows weiteren Weg eingeplant haben.
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Dana Marx
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Neumünster
Dennis Holstein
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