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Hallo, mein Name ist Mondrian und ich bin ein 11 jähriges Deutsches Reitpony, der Grund weshalb ich mich an euch wende, möchte ich euch kurz erzählen. Ich bin 2014 bei meiner dauerhaften Besitzerin Lena zur Welt gekommen. Ich war von Anfang an lebensfroh und bin seither die große Liebe meines Frauchens, wäre ich ein Mensch hätte sie mich geheiratet sagt sie immer. Ich lebe zusammen mit meiner Mama Mashari und meiner Schwester Manjula zusammen in unserem schönen Offenstall. Vor ein paar Wochen fing es an, dass ich mich irgendwie nicht wohlfühlte und ich bekam Fieber, welches nicht weggehen wollte. Man stellte mich zu Hause komplett auf den Kopf, aber die Tierärzte konnten einfach nicht herausfinden was ich habe. So kam ich in die Tierklinik und wurde dort betreut. Nach einer langen Odysee und vielen verschiedenen Tests und Untersuchungen hat man mich mit einer niederschmetternden Diagnose nach Hause entlassen. Ich habe Krebs. Eine beim Pferd wohl bisher selten vorkommende Art, welche das Lymphsystem befällt. Ich habe das alles wohl schon etwas länger, keiner kann sagen wie lange genau, außerdem habe ich bis vor ein paar Wochen auch gar keine Auffälligkeiten gezeigt und war der lebensfrohe und lebensbejahende Mondrian. Ich bin wohl wie mein Namensvetter ein Künstler, ein Lebenskünstler würde ich sagen, denn auch ich habe gar nichts mitbekommen von meinem Leid, bis vor Kurzem eben. Nun muss ich behandelt werden, was sehr kostenintensiv ist und weil mein Frauchen immer bereit ist alles für mich zu geben, damit es mir an nichts fehlt, möchte ich sie durch diesen Aufruf unterstützen. Aber ich bin ehrlich mit euch, wir wissen nicht, ob die Therapie bei mir anschlägt, aber ich würde es so gern versuchen. Außerdem habe ich auf diese Weise noch etwas Zeit mit meiner Mama und meiner Schwester und mit meiner Lena. Vielleicht ist es nicht viel Zeit, vielleicht aber auch doch und um uns diesen Versuch zu ermöglichen brauchen wir euch. Die Kosten, überhaupt herauszubekommen was mir fehlt und warum es mir plötzlich von einem auf den anderen Tag so schlecht ging, sind schon sehr hoch und ich denke auch die Medikamente für zu Hause werden nicht ganz günstig sein. Ich weiß, dass Lena immer alles zu unserem Wohle entscheidet und ich weiß, dass sie mich niemals leiden lassen wird. Sie kann mir nicht versprechen, dass wir das schaffen, aber ich bin noch so jung, elf Jahre ist nicht viel für ein Pony und außerdem muss ich doch auch der Kinder wegen noch eine Chance bekommen, denn ich bin eine Art Therapie-Pony. Ich habe schon vielen Kindern, aber auch Erwachsenen, die Angst vor Pferden und dem Reiten genommen. Die Kids können alles mit mir machen und ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen und ihnen ganz ruhig zu zeigen, dass Menschen keine Angst vor uns Pferden haben müssen und dass es sich immer lohnt eine Freundschaft mit uns einzugehen. Bitte helft Lena meine Behandlung tragen zu können. Wir werden euch berichten wie weit wir gekommen sind. Es wäre für uns alle das tollste Geschenk, welches ihr mit einer Spende, egal wie hoch, absolut unterstützen würdet.
Vielleicht klappt das ja - viele Grüße euer Mondrian




