Ich bin Sonja.
Mein Geburtstag ist am 20. Januar. Dieses Jahr wünsche ich mir Unterstützung beim Ertragen von Repressalien gegen #KlimaSuffragetten.
Meine Geschichte:
Ich habe mich am 17. November 2025 auf eine freie Stelle als Musiklehrerin an einer im ländlichen Raum nördlich von Bremen beworben, hatte am 24. November 2025 ein Vorstellungsgespräch, habe ab dem 26. November bis zum 19. Dezember hospitiert und ehrenamtlich assistiert und mitgearbeitet - auch als Krankheitsvertretung in den Krippenspielproben und im Musikunterricht in den Klassen 3 und 4 und in den Aufführungen der Krippenspiele und beim Weihnachtsliedersingen am letzten Schultag vor den Ferien - in der Hoffnung, die Stelle zu bekommen.
Am Donnerstag, den 18. Dezember fand ein Einstellungsgespräch statt, das auch handschriftlich protokolliert und von mir und der Schulleitung und dem Personalgremium unterschrieben wurde. Auch meinen Arbeitsvertrag habe ich erhalten. Dieser beinhaltete den Vorbehalt, dass der Arbeitsvertrag obsolet und das Arbeitsverhältnis beendet wird, wenn die Landesschulbehörde ein absolutes Lehrverbot ausspricht oder wenn es Eintragungen im Führungszeugnis gäbe, die mit einer pädagogischen Tätigkeit nicht vereinbar sind. BEIDES IST NICHT DER FALL!
Die Landesschulbehörde hat mir eine Lehrbefähigung für Philosophie bestätigt. (Es gab an sich die mündliche Zusage von Seiten der Schule, dass eine Lösung gefunden werden kann, wenn die Lehrbefähigung für Musik noch nicht sofort bestätigt wird.) Ich habe daraufhin noch Unterlagen nachgereicht, denn ich habe ein abgeschlossenes Studium in Philosophie, Jüdische Studien & Frauen- & Geschlechterstudien. Musik war allerdings mein Studienschwerpunkt innerhalb der interdisziplinären kulturwissenschaftlichen Nebenfächer. Außerdem habe ich eine abgeschlossene kirchenmusikalische C-Ausbildung (C-Prüfungen in Chorleitung & Orgelspiel), die auch sehr fundierte Prüfungsleistungen in Musiktheorie, Musikgeschichte, Harmonielehre, Gehörbildung usw. beinhalten. Aus meinem Studienbuch und aus den Prüfungsordnungen und dem Curriculum der C-Prüfung geht da viel mehr hervor als aus den Zertifikaten, die ich zur Bewerbung eingereicht habe. Außerdem habe ich die Kreiskantorin und meinen Musikprofessor kontaktiert. Beide sind bereit, mir zu bescheinigen, dass ich sowohl hinreichend qualifiziert bin als auch viele Jahre Berufserfahrung als Musikerin und Musikpädagogin habe. Es ist davon auszugehen, dass die Landesschulbehörde dann die Lehrbefähigung sowohl in Philosophie als auch in Musik bestätigt.
Ich habe mir Fachbücher im Wert von über 800 € gekauft, weil es an der Schule keine Schulbücherei - auch keine Bibliothek für Lehrer*innen und keinen Vorrat an Schulbüchern für jedes Fach und jeden Jahrgang gibt, aber von mir erwartet wird - so wurde es mir im Einstellungsgespräch gesagt - dass ich jede Klasse altersgerecht, dem Curriculum des Landes Niedersachsen für das Schulfach Musik und der Menschenkunde (Waldorfpädagogik) entsprechend - unterrichten soll und nicht einfach "wie in den Musikgruppen in einer Kirchengemeinde" machen soll, was ich gerade für richtig halte.
Dennoch hat sich am 14. Januar 2026 der Vorstand des Trägervereins - konkret: einzelne Eltern mit Vorbehalten - doch noch gegen meine Beschäftigung an dieser Schule ausgesprochen, weil es Eintragungen in meinem Führungszeugnis wegen zivilen Widerstands gegen die Zerstörung der Lebensgrundlagen gibt. (Mir wurde das am 15. Januar 2026 mitgeteilt. An sich dachte ich, dass es in dem Gespräch darum gehen soll, wie es denn nun weitergehen kann. Berufsbegleitende Nachqualifikation bzw. Quereinstieg als Lehrerin im Praktikum - Waldorflehrerin und/oder Musiklehrerin ...)
Alle meine Argumente haben nichts genützt. Besonders enttäuschend ist das, weil das Thema an sich bekannt war und auch im Lehrer*innen-Kollegium besprochen worden ist und es dennoch den klaren Beschluss - ohne Gegenstimmen! - gab, mich einzustellen - zumal ich ja vier Wochen lang unentgeltlich gezeigt habe, was ich kann.
Auch im Januar habe ich weiterhin hospitiert und auch schon assistiert, also auch schon selbst unterrichtet - allerdings an einer anderen Waldorfschule, weil die freie Schule, an der ich an sich schon hätte arbeiten sollen, noch warten wollte, bis alles von Seiten der Schulbehörde in trockenen Tüchern ist, womit aber fest gerechnet wurde. An sich war die Absprache im Einstellungsgespräch gewesen, dass ich am 6. Januar - erster Tag nach den Weihnachtsferien in Niedersachsen - anfangen soll, auch wenn noch nicht alle Formalien geklärt sind, weil sie sich sicher noch klären lassen werden.
Nun haben mich erneut - das ist in den letzten zwei Jahren seit September 2023 immer wieder passiert - die Vorbehalte von Einzelnen, die sich gegen eine Mehrheit, die ich überzeugen konnte, durchgesetzt haben, darin ausgebremst, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Ich muss mich neu bewerben. Es ist völlig unsicher, ob ich gleich bis zum 1. Februar etwas Neues finde. Meine Freiberuflichkeit taugt - aufgrund derselben Repressalien - noch nicht als Vollerwerb. Meine Rücklagen sind aufgebraucht. Ich hatte zuletzt alles auf diese Karte gesetzt. Es war zum Greifen nah.
Ich sage es immer so: Wer die Proteste der Klimakleber falsch findet, kann ja sicher sein: Wir wurden bestraft. Es steht im Führungszeugnis! Aber soziale Ächtung ist nicht die vorgesehene Strafe und die Zivilgesellschaft, die Schule, die Schulbehörde sind alle nicht die Instanzen, die zu noch höheren Urteilen und Strafen kommen und diese auch noch ausüben sollen. Sondern an sich wurden wir - im Gegensatz zu den Bauernprotesten - viel zu hoch bestraft, werden zu Unrecht kriminalisiert und bekommen zusätzlich zu den Repressionen auch noch Repressalien - und das alles, um das Thema, auf das wir unignorierbar aufmerksam gemacht haben, weiterhin verdrängen und ausblenden zu können:
Die Welt brennt!
Niemand löscht!
Wir sind der Feueralarm!
Wenn du noch mehr für mich tun willst oder etwas anderes tun willst, als dich an diesem Crowdfunding zu beteiligen, um mir etwas Zeit zu verschaffen, bis ich wieder ein Einkommen habe, von dem ich leben kann, dann kannst du folgendes tun:
Verschenke eines meiner Bücher in deinem Umfeld oder empfiehl es weiter oder lade mich zu einer Lesung in deiner Stadt ein:
Schreibe mir für meine Bewerbungsunterlagen ein kurzes Statement zu den Einträgen in meinem Führungszeugnis. Wenn du Proteste von der ehemaligen Letzten Generation vor den Kipppunkten als Augenzeugin erlebt hast, schildere, wie du sie erlebt hast ODER beschreibe, wie du mich zum Beispiel als Seminarleiterin oder Chorleiterin oder Referentin erlebt hast ...
Was du auch tun kannst:
Beteilige dich an meinen Repressionskosten. s.u.! (Ich habe dieses GoFundMe aktualisiert. Und auch die untenstehende Crowdfunding-Kampagne zu den Repressionskosten und Aktivismus-Kosten auf den neuesten Stand gebracht. Wenn du noch mehr Geschichten aus meinem Leben lesen willst ... s.u.! ... ;-)
Mein GoFundMe-Crowdfunding mit dem Titel "Hilf Sonja, sich weiterhin engagieren zu können!" von 2023/24:
Repressions- / Gerichts- / Anwaltskosten:
Ca. 1.500 €:
"Klebegebühren" - Bußgeldbescheide für Straßenblockaden der Letzten Generation vor den KlimaKippPunkten.
Ca. 1000 €:
Haftgebühren, Kosten für Gerichtsverfahren, Anwaltskosten, Reisekosten, Übernachtungskosten (für Gerichtsverfahren)
Ca. 3000 €:
Abschließendes Urteil nach Gesamtstrafenbildung - soll 2026 abschließend verfasst werden. Im letzten Urteil steht, dass eben diese Gesamtstrafenbildung für alle Proteste in 2022/23 in sechs Bundesländern (Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen (Oldenburg), Hessen (Frankfurt), Bayern (Nürnberg)) vollzogen werden muss. Es werden sicher etwas mehr als 180 Tagessätze - wahrscheinlich 190 oder 200 Tagessätze - à 15 €.
Ca. 5.500 € insgesamt.
Hinweis:
Stets wird eine Rettungsgasse frei gehalten, so dass in der Mitte der Straßenblockade Menschen nicht am Boden festgeklebt sind und jederzeit aufstehen können.
Die friedfertigen Straßenblockaden der Letzten Generation vor den KippPunkten stehen methodisch im historischen Kontext von zivilem Widerstand für Frauenwahlrecht/Frauenrechte (Suffragetten); demokratische Bürger*innen-Rechte für afroamerikanische Bürger*innen in den USA (Freedom Riders); indische Unabhängigkeitsbewegung; ziviler Widerstand gegen die Diktatur in der DDR; Antiatomkraftbewegung usw. ... ... ...
Mehr zu mir:
Seit vielen Jahren setze ich mich für ein gutes Leben #füralle ein.
Dazu gehört, dass ich viel ehrenamtlich arbeite:
Ich mache Bildungsarbeit, informiere über KlimaGerechtigkeit und KlimaRassismus, Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall Rosenberg), "Raus aus der Dominanz", Inklusion & Diversität.
Zum Beispiel habe ich über viele Jahre das inklusive Musik-Erlebnis-Projekt "Vielfalt macht viel Freude!" zur Inklusion psychisch erkrankter Menschen in die Gemeinschaft aller Menschen geleitet.
Inzwischen habe ich ein neues Projekt entwickelt, das Menschen aus verschiedenen Lebenssituationen zusammen bringt, so dass sie sich begegnen und eine diverse, inklusive Gemeinschaft erleben und gemeinsam Projekte planen und umsetzen können, die öko-faire Lebensweise zur Normalität werden lassen, weil immer mehr Menschen alltäglich gemeinsam so leben. Ich nenne es "Bridge of Thankyou Brücke der Dankbarkeit".
Mehr dazu findest du auf meiner Internetseite:
Und in meinem Blog "Klima-Suffragette":
Oder hier im Video zum Protestmarsch "Nein & Amen":
Oder hier im Video zum Protest der Frauen* "Olaf lügt":
Dafür reise ich viel mit der Bahn in andere Städte, um das Projekt vorzustellen. Auch darüber berichte ich in meinem Blog. Außerdem habe ich ein Buch über meine Erlebnisse geschrieben, das ich in meinem Blog schon einmal vorstelle, und das ich demnächst veröffentlichen möchte ...
Auch in den vergangenen Jahren seit 2019 bin ich viel gereist.
Ich habe mich unter anderem bei Christians for Future engagiert. Habe des Öfteren auch Material für Öffentlichkeitsarbeit und kreative Aktionen bestellt und verschickt. Zum Beispiel Flaggen (C4F) und auch Banner ("Nein & Amen!" Kirchliche Solidarität mit Letzte Generation). Da habe ich insgesamt viel Geld ausgelegt und bin manchmal gar nicht so dazu gekommen, es auch wieder einzusammeln.
(Wenn du C4F-Flaggen bestellen möchtest, wende dich bitte an die Christians for Future Oldenburg - https://christians4future.de/ogs-und-aks/ . Inzwischen hat Heidi den Versand der Flaggen übernommen ...)
Auch habe ich eben viel unbezahlt und ehrenamtlich gearbeitet und konnte wegen meines Engagements weniger lohnarbeiten, als ich das gekonnt hätte, wenn ich mich weniger im Non-Profit-Bereich für das gute Leben #füralle engagiert hätte. Damit ich das weiterhin tun kann, freue ich mich über Spenden, die mir meine bisherigen Auslagen erstatten und mir die Möglichkeit geben, mich weiterhin in diesem Ausmaß zu engagieren.
Denn zu den Auslagen für Material (zum Beispiel für Banner mit der Aufschrift "Nein & Amen" und "Kirchliche Solidarität mit Letzte Generation" s.u. Fotos) kommen auch noch Bußgeldbescheide und Geldstrafen für den friedfertigen zivilen Widerstand gegen die Zerstörung von Lebensgrundlagen. ...
Wie ich das bisher finanziert bzw. die Kosten ausgelegt habe? Ich habe als Kirchenmusikerin (C) gearbeitet und wurde dafür bezahlt. Meine Reserven sind nun aber verbraucht. ...
Ca. 500 €
für Banner mit der Aufschrift "Nein & Amen", "Kirchliche Solidarität mit Letzte Generation", die zum Beispiel in Protestmärschen verwendet werden, um gegen die Zerstörung von Lebensgrundlagen zu protestieren.
Ca. 3.000 €
Christians for Future-Flaggen, Bestellung, Porto, Versand.
(Von 2019 bis 2023. Davon wurde mir aber ein Großteil bereits erstattet. ;-)
Ca. 3.000 €
Reisekosten für Vorträge, Workshops, Trainings, Seminare ... (Von 2019 bis 2023)
Was auch möglich ist:
Lade mich gerne in deine Gemeinde oder in deinen Verein oder deine Gruppe ein.
Ich halte einen Vortrag oder leite einen Workshop, begleite (im Bedarfsfall) einen Gottesdienst an der Orgel, am Klavier oder mit Gitarre und erzähle an passender Stelle im Gottesdienst etwas über mein Engagement in der KlimaGerechtigkeitsBewegung und im zivilen Widerstand gegen die Zerstörung von Lebensgrundlagen. ...
Oder ich stelle (ab August) mein Buch "FeuerAlarm. Gedanken im Polizeigewahrsam über zivilen Widerstand gegen die Zerstörung von Lebensgrundlagen" vor.
Mehr dazu:
FeuerAlarm.
Gedanken im Polizeigewahrsam über zivilen Widerstand gegen die Zerstörung von Lebensgrundlagen
Paperback: 29,99 € - ISBN: 978-37-5976-056-2
E-Book: 18,99 € - ISBN: 978-37-5978-167-3
Ich freue mich, wenn ich dann meine Reisekosten erstattet bekomme und kostenlos übernachten kann, (falls ich eine weitere Anreise habe). Und wenn die Gemeinde oder der Verein, die Initiative oder Gruppe, die mich eingeladen hat, sich an dieser Spendenkampagne beteiligt, so dass ich mich weiterhin engagieren kann, weil ich wieder Budget dafür habe. ...
Ich möchte, dass Kinder auf der ganzen Welt und Menschen, die noch nicht geboren sind, und Menschen, die im globalen Süden leben, und Menschen, die auf gesundheitliche Versorgung angewiesen sind, auch in Zukunft noch eine Chance auf ein gutes Leben haben.
Dafür müssen wir das Ausmaß und den Verlauf der Klimakatastrophe verändern, indem wir jetzt entschlossen, schnell und zielführend handeln, bevor sich das Zeitfenster schließt und die KlimaKippPunkte erreicht sind.
Wir sind die erste Generation, welche die KlimaKatastrophe bereits erlebt, und die Letzte Generation, die noch etwas an ihrem Verlauf und an ihrem Ausmaß ändern kann!
Vielen Dank für die Unterstützung meines Engagements!
PS: Was ich mir wünsche - wofür ich Geld ausgeben will:
- Inzwischen habe ich mir ein günstiges, aber schönes grünes Faltrad gekauft. Ich übe fast jeden Abend damit zu fahren, denn es hat keine Rücktrittsbremse und fühlt sich einfach ganz anders als mein normales Fahrrad an. Auf jeden Fall wurde mir das durch die GoFundMe-Unterstützung ermöglicht. Dafür bin ich sehr dankbar.
- Nächstes Ziel: Gut sichtbare Fahrrad-Regenbekleidung: Poncho, Hose und ein komplett wasserdichter Rucksack, der sogar ins Wasser fallen kann. Denn ich möchte, wenn ich Termine wahrnehme - zum Beispiel auf Lesereise gehe - trocken ankommen. Mit trockenen Büchern. ... (Und das klimaneutral. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und meinem neuen Faltrad für "die letzte Meile", auf der wochenends und im ländlichen Raum oft kein Bus mehr fährt.)
- Ich habe mir außerdem inzwischen zwei neue leuchtend orangene Fahrradtaschen aus Meeresplastik - also recyceltem Plastik, das aus dem Ozean gefischt wurde - gekauft, die sehr geräumig sind, in denen ich also Gepäck für eine Woche oder den Wocheneinkauf an Lebensmitteln verstauen kann. (Auch wasserdicht!) Das stand auf meiner Wunschliste. Auch das wurde mir durch die bisherigen GoFundMe-Unterstützung ermöglicht. Dafür bedanke ich mich!
- Und ich wünsche mir ein faltbares / ausklappbares Didgeridoo. Meine Hausärztin riet mir nach Long-Covid und als allergische Asthmatikerin, mit dem Didgeridoo-Spielen anzufangen, weil das sehr gut für die Atemmuskulatur ist. Bringt tatsächlich viel fürs gesamte Wohlbefinden. Entspannt. Beruhigt. Durchblutet und lockert und stärkt die Atemmuskulatur. ... Aber für unterwegs hätte ich gerne ein leichtes, das ineinander gesteckt werden kann. ... (Kostet etwa 100 €.)
Und dann muss ich eben weiterhin Reisekosten finanzieren, um auf Lesereise zu gehen, um zu Gerichtsverhandlungen wegen friedfertigem zivilem Widerstand gegen die Zerstörung von Lebensgrundlagen zu reisen, um an Podiumsdiskussionen in Kirchengemeinden teilzunehmen usw. ...

