Für Tatjana - gemeinsam gegen den Krebs

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Hallo liebe Community,

mein Name ist Daniel. Ich bin der Sohn von Tatjana. Spreche aber natürlich im Namen unserer ganzen Familie.

Meine Mutter erhielt im März 2024 die Diagnose Krebs - genauer gesagt eines wenig differenziertes neuroendrokines Karzinom der Harnblase.
Diese seltene und äußerst aggressive Krebsart wächst schnell und ist im Bereich der Harnblase bislang nur unzureichend erforscht.

In den nunmehr knapp 2 1/2 Jahren haben wir nichts unversucht gelassen, den Tumor zu behandeln, sein Wachstum einzudämmen und die Beschwerden zu lindern.

Eine unausweichliche Flut an verschiedensten Behandlungsmethoden folgte.

  • insgesamt drei Chemotherapien über mehrere Monate
  • sechs Strahlentherapien
  • zwei schwerwiegende Operationen am Kopf
  • Hyperthermie
  • zahlreiche CT und MRT Termine

Die bisherigen Behandlungen konnten den Krebs zwar immer zurückdrängen, jedoch nicht dauerhaft aufhalten.
Während die Genesung von einer Behandlung noch andauert, wachsen die Tumore an anderer Stelle weiter.

Für meine Mutter gibt es eine weitere Behandlungsmöglichkeit, die ihr behandelnder Onkologe als dringend notwendig und als konkrete Chance auf eine weitere Behandlung ansieht: die Therapie mit Tarlatamab.

Dieses Medikament ist für bestimmte Formen neuroendokriner Krebserkrankungen zugelassen und wird bereits erfolgreich eingesetzt. Aufgrund der Seltenheit des Tumors im Bereich der Harnblase fehlt für genau diese Erkrankung jedoch eine ausreichende Studienlage.

Genau darauf beruft sich die Krankenkasse und hat die Kostenübernahme inzwischen auch in zweiter Instanz abgelehnt.

Gegen diese Entscheidung gehen wir rechtlich vor. Eine einstweilige Verfügung zur Kostenübernahme ist bereits auf den Weg gebracht.

Doch ein Gerichtsverfahren braucht Zeit. Diese Zeit hat meine Mutter nicht.

Der Krebs schreitet weiter fort. Deshalb kann und darf die Behandlung nicht darauf warten, bis ein langwieriges Gerichtsverfahren abgeschlossen ist.

Wir müssen jetzt handeln. Jeder Tag, an dem die Therapie früher beginnen kann, zählt.

Für die ersten acht Wochen der Behandlung entstehen Kosten von rund 65.000 Euro.

Für uns als Familie ist es nicht möglich, eine solche Summe allein aufzubringen. Aus diesem Grund wenden wir uns mit dieser Spendenaktion an euch und bitten um Unterstützung.

Das gesammelte Geld soll vollständig dafür verwendet werden, die anfallenden Kosten ihrer medizinischen Behandlung zu finanzieren und ihr damit die bestmögliche Chance auf eine Behandlung zu ermöglichen.

Uns fällt dieser Schritt nicht leicht. Umso dankbarer sind wir für jede Unterstützung – ganz unabhängig davon, wie groß sie ausfällt. Jeder Euro hilft uns, dieser schwierigen Situation etwas entgegenzusetzen.

Wer selbst nicht spenden kann, hilft uns auch sehr, indem er diese Spendenaktion mit Familie, Freunden und Bekannten teilt.

Von Herzen vielen Dank an alle, die an meine Mutter denken, uns unterstützen und unsere Geschichte weitertragen.
Eure Hilfe bedeutet uns in dieser schweren Zeit sehr viel.
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Organizer

Daniel Sonntag
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Einbeck
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