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*english version below*
Ihr Lieben,
seit vielen Jahren kämpft meine beste Freundin Pari mit Endometriose und Adenomyose – zwei chronischen Erkrankungen, die das Leben massiv einschränken. Schmerzen, Erschöpfung, hormonelle Belastungen, wiederkehrende Operationen - wer das kennt, weiß, was das bedeutet: ständige Grenzerfahrung, körperlich wie seelisch.
Vor zweieinhalb Jahren musste sie bereits operiert werden, um Endometriose-Herde zu entfernen. Dabei kam heraus, dass sie zusätzlich an Adenomyose leidet - einer Form, bei der die Gebärmutter selbst betroffen ist. In den letzten Monaten sind die Schmerzen so stark geworden, dass ein normales Leben kaum noch möglich ist. Adenomyose-Herde lassen sich nicht operativ entfernen.
Nach langem Überlegen und in Absprache mit Ärzt*innen hat Pari sich entschieden - (beziehungsweise entscheiden müssen), ihre Gebärmutter entfernen zu lassen. Ein großer, aber notwendiger Schritt, um endlich wieder Lebensqualität zu gewinnen.
Wer unsere liebe Pari kennt, weiß: Sie ist engagiert. Ob hinter den Decks oder im Museum - sie liebt es, Menschen zu begeistern und Themen sichtbar zu machen, die oft übersehen werden. Auch über ihre eigene Erkrankung hat sie offen gesprochen und damit vielen Mut gemacht, sich selbst ernst zu nehmen.
Doch jetzt braucht sie selbst Unterstützung.
Während der mehrwöchigen Heilungsphase kann Pari weder auflegen noch am Museum arbeiten - ihre Fixkosten laufen weiter. Den Großteil ihres Einkommens verdient sie selbständig, was bedeutet, dass sie im Krankheitsfall kaum Lohnfortzahlung erhält und von diesem geringen Betrag nicht leben kann.
In den letzten Monaten musste Pari aufgrund ihrer Krankheit vermehrt Gigs und Schichten absagen, sodass sie aktuell über keinen finanziellen Puffer verfügt. Hinzu kommt, dass durch die aktuellen Kürzungen des Berliner Senats auch ihre einzige feste Anstellung bei einer NGO bedroht ist. Diese Teilzeitstelle war ihre einzige sichere Einnahmequelle - doch voraussichtlich wird sie ab Frühjahr wegfallen. Damit steht Pari vor einer zusätzlichen existenziellen Unsicherheit, genau in dem Moment, in dem sie sich eigentlich auf ihre Genesung konzentrieren sollte.
Mit diesem GoFundMe möchten wir ihr helfen, die nächsten Wochen und Monate finanziell zu überbrücken - damit sie ohne Angst vor unbezahlten Rechnungen heilen kann.
Jeder Beitrag, egal wie klein, hilft. Und auch das Teilen dieser Kampagne macht einen Unterschied!
Wenn du je zu ihrer Musik getanzt, mit ihr gelacht oder gelernt hast - oder einfach helfen möchtest - dann ist jetzt der Moment, um etwas zurückzugeben.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Pari die Zeit, Ruhe und Sicherheit bekommt, die sie braucht, um wieder gesund zu werden.
Sollten wir über das Spendenziel hinausgehen, wird das Geld, das sie nicht für die Überbrückung benötigt, für die Aufklärung zu Endometriose und Adenomyose spenden.
Ich danke euch für jede Unterstützung!!
Thomas
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Dear friends,
for many years, my best friend Pari has been living with endometriosis and adenomyosis - two chronic conditions that severely limit her quality of life. Pain, exhaustion, hormonal strain, recurring surgeries - anyone who knows this struggle understands what it means: a constant physical and emotional challenge.
Two and a half years ago, she already had to undergo surgery to remove endometriosis tissue. During that procedure, she was also diagnosed with adenomyosis - a form of the disease that affects the uterus itself. In recent months, the pain has become so intense that a normal life is hardly possible anymore. Adenomyosis lesions cannot be surgically removed.
After long consideration and consultations with her doctors, Pari has decided - or rather had to decide - to have her uterus removed. It’s a big but necessary step to finally regain quality of life.
Those who know our lovely Pari know that she is deeply committed. Whether behind the decks or at the Museum für Naturkunde, she loves inspiring people and shedding light on topics that are often overlooked. She has also spoken openly about her illness, encouraging others to take their own health seriously.
But now Pari needs support herself.
During the several-week recovery period, she will not be able to DJ or work at the museum – yet her living expenses continue. Most of her income comes from self-employment, which means that in case of illness, she receives very little sick pay. Not enough to live on.
During the last months Pari had to cancel a lot of gigs and shifts due to her pain so that she doesn’t have a financial buffer. To make matters worse, due to recent budget cuts by the Berlin Senate in the social and cultural sectors, her only part-time position at an NGO – her only stable source of income – is also at risk and will likely end in spring. This leaves Pari facing additional financial uncertainty at the very moment when she should be able to focus on healing.
With this GoFundMe, we want to help her cover her expenses over the next few months – so she can recover without the constant worry of unpaid bills.
Every contribution, no matter how small, helps. And sharing this campaign makes a real difference.
If you’ve ever danced to her music, laughed or learned with her - or if you simply want to help – now is the time to give something back.
Let’s come together to make sure Pari has the time, peace, and security she needs to heal.
If we exceed the fundraising goal, Pari will donate any remaining funds to support awareness work for endometriosis and adenomyosis.
Thank you for every bit of support!
Thomas

