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Nadja... jetzt braucht ihre Familie unsere Hilfe
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"Mama ist tot" eine einzige Nachricht, einen einzigen Satz...mehr braucht es nicht, um das Leben von zwei Kindern für immer zu verändern. Nichts ist wie vorher.
"Mama ist tot" aber auch
"Eure Tochter ist tot"
"Eure Schwester ist tot"
Für mich hieß die Nachricht
"Nadja ist tot"
Diese Nachricht kommt aus dem nichts in meinen Alltag. Sie kommt von der Schwester meiner
Freundin Nadja.
Nadja eine junge Frau mit 2 Kindern, 33 Jahre immer fröhlich, laut, positiv und hilfsbereit.
"Nadja ist tot"
Ich habe Nadja kennengelernt als sie mit Ihren Kindern aus der Ukraine flüchten musste.
Nadja, die lebenslustige junge Frau, die so viele Pläne für sich und ihre Kinder hatte.
Gemeinsam mit Ihrer Schwester Natalia, ist sie alleine, mit ihren Kindern aus der Ukraine zu uns gekommen.
Natalia ist selbst Mutter von 4 Kindern.
"Nadja ist tot"
Das kann doch nicht sein, sie hat doch gerade noch...
"Was ist passiert?"
Natalia schreibt mir:
"Am 29.05.2024 ist Nadja für uns allen überraschend verstorben. Sie hinterlässt zwei Kinder, eine kleine Tochter (9 Jahre) und einen Sohn (12 Jahre).
Vor 2,5 Jahren kamen Nadja und ich mit unseren Kindern aus der Ukraine nach Deutschland.
Meine kleine Schwester Nadja war eine Kämpferin, immer fröhlich, mutig und tapfer.
Sie hatte so viel Pläne.
Sie integrierte sich schnell in das Leben hier in Parchim. Sie war eine der ersten, die einen Deutschkurs angefangen haben. Sie wollte am besten gleich arbeiten gehen. Nadja engagierte sich ehrenamtlich, machte ein Praktikum im Kindergarten, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.
Sie schaffte es sogar ihren Führerschein zu machen.
Sie wollte bei der Post arbeiten.
Sie wollte unabhängig sein.
Sie wollte für Ihre Kinder eine sichere Zukunft.
Sie wollte alles alleine schaffen.
Wir alle waren sicher, dass sie es richtig macht und schaffen wird.
Nichts konnte sie von ihrem Weg abbringen.
Nicht einmal ihre Schmerzen.
Es fing vor Monaten an, dass sie sich nicht gut fühlte. Sie hatte Kopfschmerzen und sehr oft Fieber. Von den Ärzten wurde gesagt, dass alles in Ordnung sei.
Am Freitag, den 24.05.24 ist sie ins Parchimer Krankenhaus eingeliefert worden und am Samstag wurde sie nach Plau verlegt. Dort wurde festgestellt, dass sie einen Hirntumor im letzten Stadium hat. Zusätzlich wurden über 30 Hirnmetastasen festgestellt. Am Dienstag ist sie ins Koma gefallen. Der letzte Versuch eine Notoperation, bei der nur wenig Hoffnung bestand. Am Mittwoch musste ich mich im Krankenhaus von meiner kleinen Schwester Nadja verabschieden. Für immer. "
"Nadja ist tot"
so viele Fragen.
"Was nun, was wird aus den Kindern?"
"Was würde Nadja wollen, was würde Nadja an meiner Stelle tun?
Die Familie ist sich einig, sie möchten Nadja in der Ukraine beerdigen. Ihre Eltern und Geschwister möchten dort Abschied nehmen.
Neue Fragen.
"Wie kann das gehen? Wer kann das finanzieren?
Der Transport ist doch so teuer, 3000€ wird der Transport und die Bestattung dort kosten.
Natalia wird nun alle 6Kinder alleine versorgen.
"Wie kann sie das Geld aufbringen?"
"Wie können wir Nadjas letzten Wunsch erfüllen? "
"Wie können wir helfen?"
Nadja hat immer geholfen.
Wir können für Nadja nicht mehr viel tun.
Wir können für sie und ihre Kinder beten und wir können so vielen Menschen wie möglich von Nadja erzählen und um Unterstützung bitten.
Gemeinsam bitten wir Euch heute um Eure Hilfe für Nadja.
Sie hat so vielen geholfen aber ihr konnte niemand mehr helfen.
Zu spät, zu viele Metastasen.
Lasst uns Nadja gemeinsam nach Hause bringen, wo sie endlich und ohne Schmerzen zur Ruhe kommen kann.
Bitte unterstützt Natalia und die Kinder mit Eurer Spende!
