Für Melek und Mama ❤️ gemeinsam gegen den Krebs

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Unsere Familie braucht Hilfe.

Das Foto zeigt meine Mutter und meine kleine Schwester Melek.

Melek ist gerade zwei Jahre alt und wird bald drei. Sie hat einen Zwillingsbruder und ist eigentlich ein unglaublich fröhliches, aufgewecktes Kind. Sie liebt es zu spielen, zu toben und mit ihrem Bruder die Welt zu entdecken. Sie hatte eine schöne und unbeschwerte Kindheit.

Bis sich unser Leben innerhalb weniger Wochen komplett verändert hat.

Im Juni 2026 begann unser Albtraum.

Mitte Juni 2026 erfuhren wir, dass unsere Mutter schwer an Brustkrebs erkrankt ist.

Für uns als Familie war das bereits ein riesiger Schock. Unsere Mutter ist noch jung. Sie hat ihre Kinder, ihre Familie und eigentlich ihr ganzes Leben vor sich. Von einem Tag auf den anderen wurde sie aus ihrem gewohnten Leben gerissen und musste sich mit einer Diagnose auseinandersetzen, die unser aller Leben verändert hat.

Unsere Mutter bekommt ihre gesamte Behandlung in einer Universitätsklinik, ungefähr 100 Kilometer von unserem Zuhause entfernt.

Ihre Therapie umfasst Chemotherapie, eine Operation, Bestrahlung und eine Antikörpertherapie.

Am 3. September 2026 beginnt für unsere Mutter die erste Chemotherapie..

Wir waren gerade dabei, diese Diagnose zu verarbeiten. Wir wollten für unsere Mutter stark sein und ihr zeigen, dass sie diesen schweren Weg nicht alleine gehen muss.

Doch dann kam wenige Wochen später der nächste Schicksalsschlag.

Anfang Juli veränderte sich unsere kleine Melek plötzlich.

Melek wurde schlapp und ungewöhnlich müde. Sie hatte Bauchschmerzen und Fieber. Besonders machte uns ihr Auge Sorgen.

Es wurde plötzlich blau, dunkler und immer stärker angeschwollen.

In den ersten Tagen dachten wir noch an etwas Harmloses.

Vielleicht hatte sie beim Spielen mit ihrem Zwillingsbruder etwas gegen das Auge bekommen. Vielleicht hatte sie sich gestoßen. Vielleicht war es ein Infekt oder vielleicht war einfach irgendetwas ins Auge gelangt, das dort nicht hingehörte.

Wir hätten niemals gedacht, dass hinter all dem etwas so Schwerwiegendes stecken könnte.

Wir gingen mit ihr zum Arzt. Auch an ihrem Hals war eine Schwellung zu sehen. Zunächst wurde vermutet, dass es vielleicht eine Mandel oder ein Infekt sein könnte.

Doch es wurde nicht besser.

Im Gegenteil.

Innerhalb weniger Tage wurde die Veränderung an ihrem Auge immer schlimmer.

Am 8. Juli 2026 wurde Melek direkt in eine Universitätsklinik transportiert.

Dort folgten zahlreiche Untersuchungen.

Als man uns schließlich sagte, dass in Meleks Körper etwas ist, das dort nicht hingehört, dachten wir zunächst an vieles vielleicht muss etwas operiert werden, vielleicht ist es etwas, das behandelt werden kann.

Aber wir hätten niemals damit gerechnet, dass wir kurz nach der Krebserkrankung unserer Mutter erneut mit dem Wort Krebs konfrontiert werden.

Und dann erfuhren wir die schreckliche Wahrheit:

Unsere gerade einmal zweijährige Melek hat Neuroblastom im Stadium 4.

Der Tumor befindet sich im Bereich ihrer Nebenniere und hat sich bereits in andere Bereiche ihres kleinen Körpers ausgebreitet.

Es wurden Metastasen unter anderem in Lymphknoten, am Schädel in der Nähe ihres Auges und im Knochenmark festgestellt.

Besonders erschreckend war für uns, die Bilder und Untersuchungen zu sehen und zu verstehen, was in ihrem kleinen Körper passiert.

Die Metastase im Bereich des Schädels neben ihrem Auge erklärt auch die starke Schwellung und Verfärbung, die wir zuvor gesehen hatten.

Es ist unvorstellbar, wie sich das Leben innerhalb weniger Tage verändern kann.

Noch kurz zuvor war Melek ein fröhliches kleines Mädchen, das mit ihrem Zwillingsbruder spielte und herumtobte.

Und plötzlich besteht ihr Alltag aus Untersuchungen, Krankenhausaufenthalten und Chemotherapie.

Heute kämpft unsere kleine Melek.

Melek bekommt derzeit Chemotherapie.

Wir hoffen von ganzem Herzen, dass die Behandlung gut anschlägt und der Krebs zurückgedrängt werden kann.

Doch damit ist ihr Behandlungsweg noch lange nicht vorbei.

Nach der Chemotherapie steht für Melek eine Operation in Tübingen an.

Nach der Operation folgen Bestrahlungen im Protonenzentrum in Essen.

Anschließend steht für Melek eine weitere sehr intensive Behandlung an, bei der ihre eigenen Stammzellen eine wichtige Rolle spielen. Dafür werden die Stammzellen zunächst aus ihrem Blut gesammelt und später im Rahmen der weiteren Behandlung wieder eingesetzt, damit sich ihr Körper und insbesondere die Blutbildung nach der intensiven Therapie wieder erholen können.

Es liegt noch ein unglaublich langer und schwieriger Weg vor unserer kleinen Melek.

Und trotzdem hoffen wir jeden Tag darauf, dass die Behandlung anschlägt und wir sie irgendwann wieder gesund nach Hause bringen dürfen.

Wir kämpfen für unsere kleine Melek. Jeden einzelnen Tag. ❤️

Zwei Menschen, die wir über alles lieben. Zwei schwere Diagnosen.

Wir können bis heute kaum verstehen, wie innerhalb von gerade einmal zwei Monaten zwei Menschen aus unserer Familie so schwer an Krebs erkranken konnten.

Wir fragen uns immer wieder:

Warum wir?
Warum jetzt?
Warum beide?

Es gibt so viele Fragen, auf die wir keine Antworten bekommen werden.

Und genau das macht es so schwer, diese Situation zu akzeptieren.

Wir versuchen gemeinsam, all das zu verarbeiten. Wir versuchen, stark zu sein. Vor allem aber versuchen wir, die Hoffnung zu bewahren.

Für unsere Mutter.

Für unsere kleine Melek.

Für ihren Zwillingsbruder.

Für unsere ganze Familie.

Diese Situation ist für uns als Familie eine enorme Belastung emotional, organisatorisch und auch finanziell.

Warum wir uns jetzt an euch wenden

Wir haben in den vergangenen Wochen verstanden, dass man mit einer solchen Situation nicht alleine sein muss.

Es gibt Menschen, die zuhören.

Menschen, die helfen.

Menschen, die Anteil nehmen.

Und genau deshalb wenden wir uns jetzt an euch.

Wir möchten, dass unsere Mutter ihre Kraft auf ihre Behandlung und ihre Genesung konzentrieren kann.

Und wir möchten unserer kleinen Melek trotz ihrer schweren Erkrankung möglichst viel von ihrer Kindheit bewahren.

Wenn ihr unsere Familie unterstützen möchtet, sind wir dafür von Herzen dankbar.

Genauso dankbar sind wir für jeden Menschen, der unsere Geschichte liest, sie teilt und dabei hilft, dass sie möglichst viele Menschen erreicht.❤️

Und vor allem danken wir jedem, der an unsere kleine Melek und unsere Mama denkt, ihnen gute Gedanken schickt oder vielleicht mit uns betet.

Unsere größte Hoffnung ist, dass wir eines Tages beide gesund wieder nach Hause begleiten dürfen zurück in ein Leben, in dem Melek einfach wieder mit ihrem Bruder spielen kann und unsere Mama wieder die Zukunft erleben darf, die sie verdient. ❤️
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Esmeralda Ramic
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